IV. eBooks verwalten
Albite
Für jedes Buch legt Albite parallel eine *.alx-Datei an (ALbite eXtended). In dieser Datei wird der Lesefortschritt, die Lesezeichen usw gespeichert.
FBReader
Der fbReader legt eine gemeinsame Datenbank an auf c:\data\.FBReader. An dieser Stelle sind auch die xml-Dateien mit den Optionen und Präferenzen abgelegt.
Am Handy selbst kann keines der beiden Programme verschlagworten. Deswegen habe ich calibre ausprobiert. Das geht ganz gut, ist aber gewöhnungsbedürftig. Das Programm hat ziemlich viele Funktionen, die keineswegs intuitiv zugänglich sind. Es ist offensichtlich: hier haben sich Bibliophile ihr persönliches Denkmal gebaut.
Bei Bedarf kann ich eine Kurzanleitung schreiben.
Wenn man sich an die Bedienung gewöhnt hat, dann stehen einem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
1. Das Autoren-Feld anpassen
2. Die Standardfelder anpassen (Titel, Buchreihe, Verlag)
3. Ein eigenes Schlagwort vergeben ("Etikett")
4. Eigene Metadaten entwickeln
Die Schlagworttypen 1. und 3. werden auch im FBReader als Sortierkriterium angeboten. Das ist schon ziemlich klasse. Die beiden anderen Typen 2. und 4. nützen nur in calibre etwas.
Außerdem habe ich bemerkt, dass ich die Fähigkeiten des FBReaders in Bezug auf das Inhaltsverzeichnis unterschätzt habe. Der FBReader hat gar nicht weniger Einträge im Inhaltsverzeichnis, sondern die Einträge sind hierarchisch gestaffelt. Man kann also zB auf den Eintrag "1-10" klicken und dann tauchen weitere Einträge im Inhaltsverzeichnis auf. Tatsächlich kann der FBReader bei wohlgeformten Büchern sogar mehr als Albite. Wenn Albite blos Zahlen als Einträge im IVZ hat, kann der FBReader oft noch die Kapitelüberschrift anzeigen.
Damit holt der FBReader gewaltig auf. Albite hat jetzt nur noch in zwei Punkten Vorsprung: eigene Lesezeichen und bessere Navigation innerhalb eines Kapitels (letzte gelesene Seite; Prozent des Kapitels).
Außerdem startet FBReader schneller (etwa 3 Sek zu 5 Sek beim Albite).
Zurück zu calibre. calibre kann das Handy direkt als "Reader" verwalten. Das geht deutlich schneller, als wenn man die konvertierten und verschlagworteten eBooks per Hand hin- und herschiebt. Allerdings muss man dann akzeptieren, dass calibre feste Strukturen auf dem Handy anlegt. Wenn man zB den Massenspeicher als Zielort wählt (mein erster Versuch mit der Speicherkarte hat nicht ganz geklappt), dann legt ein calibre im Root ein Verzeichnis "Books" an sowie eine Datei "metadata.calibre".
In Summe ist das Zusammenspiel zwischen calibre und FBReader schon beeindruckend. Wenn man mehr als sagen wir, 30 eBooks auf dem Handy hat, dann ist das die einzig sinnvolle Vorgehensweise. Bis zu 30 eBooks wird man wohl gerade noch in der langen Buchliste vom Albite überblicken können.
FBReader gewinnt.