Beiträge von Felsen2000

    IV. eBooks verwalten


    Albite
    Für jedes Buch legt Albite parallel eine *.alx-Datei an (ALbite eXtended). In dieser Datei wird der Lesefortschritt, die Lesezeichen usw gespeichert.


    FBReader
    Der fbReader legt eine gemeinsame Datenbank an auf c:\data\.FBReader. An dieser Stelle sind auch die xml-Dateien mit den Optionen und Präferenzen abgelegt.


    Am Handy selbst kann keines der beiden Programme verschlagworten. Deswegen habe ich calibre ausprobiert. Das geht ganz gut, ist aber gewöhnungsbedürftig. Das Programm hat ziemlich viele Funktionen, die keineswegs intuitiv zugänglich sind. Es ist offensichtlich: hier haben sich Bibliophile ihr persönliches Denkmal gebaut. ;-) Bei Bedarf kann ich eine Kurzanleitung schreiben.


    Wenn man sich an die Bedienung gewöhnt hat, dann stehen einem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
    1. Das Autoren-Feld anpassen
    2. Die Standardfelder anpassen (Titel, Buchreihe, Verlag)
    3. Ein eigenes Schlagwort vergeben ("Etikett")
    4. Eigene Metadaten entwickeln


    Die Schlagworttypen 1. und 3. werden auch im FBReader als Sortierkriterium angeboten. Das ist schon ziemlich klasse. Die beiden anderen Typen 2. und 4. nützen nur in calibre etwas.


    Außerdem habe ich bemerkt, dass ich die Fähigkeiten des FBReaders in Bezug auf das Inhaltsverzeichnis unterschätzt habe. Der FBReader hat gar nicht weniger Einträge im Inhaltsverzeichnis, sondern die Einträge sind hierarchisch gestaffelt. Man kann also zB auf den Eintrag "1-10" klicken und dann tauchen weitere Einträge im Inhaltsverzeichnis auf. Tatsächlich kann der FBReader bei wohlgeformten Büchern sogar mehr als Albite. Wenn Albite blos Zahlen als Einträge im IVZ hat, kann der FBReader oft noch die Kapitelüberschrift anzeigen.


    Damit holt der FBReader gewaltig auf. Albite hat jetzt nur noch in zwei Punkten Vorsprung: eigene Lesezeichen und bessere Navigation innerhalb eines Kapitels (letzte gelesene Seite; Prozent des Kapitels).


    Außerdem startet FBReader schneller (etwa 3 Sek zu 5 Sek beim Albite).


    Zurück zu calibre. calibre kann das Handy direkt als "Reader" verwalten. Das geht deutlich schneller, als wenn man die konvertierten und verschlagworteten eBooks per Hand hin- und herschiebt. Allerdings muss man dann akzeptieren, dass calibre feste Strukturen auf dem Handy anlegt. Wenn man zB den Massenspeicher als Zielort wählt (mein erster Versuch mit der Speicherkarte hat nicht ganz geklappt), dann legt ein calibre im Root ein Verzeichnis "Books" an sowie eine Datei "metadata.calibre".


    In Summe ist das Zusammenspiel zwischen calibre und FBReader schon beeindruckend. Wenn man mehr als sagen wir, 30 eBooks auf dem Handy hat, dann ist das die einzig sinnvolle Vorgehensweise. Bis zu 30 eBooks wird man wohl gerade noch in der langen Buchliste vom Albite überblicken können.


    FBReader gewinnt.

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    ...und wenn man sich so anschaut, welche Rechte die Apps unter WP8 alle wollen und was man bei WP8 alles deaktivieren muss, damit das nette Teil nicht dauernd nach Hause telefoniert ist auch beispiellos.


    Wer hat das gesagt, "Privatsphäre ist retro"? Weiß nicht mehr genau, von wem der Spruch kam... aber in Summe und als gesellschaftliche Tendenz ist das schon richtig. ICH bin in diesem Punkt aber gern retro. ;-)


    Jedem das seine. Für mich muss ich leider sagen: das 808 ist das erste Handy überhaupt, dass ich wirklich mag. Alles andere war nur Werkzeug. In so weit werde ich wirklich so lange wie möglich...

    Zitat

    Original geschrieben von Topfgucker
    Übrigens fand ich den Einwand von Skip jetzt wirklich nicht persönlich beleidigend.


    Nein, kein bischen.
    Im übrigen fand ich Skips Argument interessant, dass WENN man schon ständig online ist, DANN auch die neuen Meldungen automatisch über die Kacheln auf dem Display erscheinen sollten.


    Das Argument kann ich nachvollziehen.

    Zitat

    Original geschrieben von Skip
    Jetzt will ich auch mal persönlich werden und behaupte ganz frech, dass du mit deiner Meinung, ein Smartphone ohne dauerhafte Internetverbindung ist trotzdem ne tolle Sache, ziemlich alleine dastehst.


    Wer austeilt, muss auch einstecken können. Im Allgemeinen halte ich diesen Unterschied im Nutzungsverhalten für eine Alters- ja sogar schon für eine Generationenfrage. Die Tendenz geht ganz klar zur ständigen Onlineverbindung.

    Zitat

    Original geschrieben von torcida
    Stimmt nicht... Das 808 passt auch mit dem Hard Cover (CC-3046) ohne Probleme in die Tripod Mount (HH-23).


    Nach deinem Kommentar habe ich das noch mal ausprobiert und - ich wage kaum es zu sagen: ich hatte den HH-23 falsch aufgesetzt. Ja, OK, ich bin ein Depp. Aber nur manhcmal. :-)


    Also ja: es passt auch mit Sturzhülle.

    Zitat

    Original geschrieben von Skip
    ...Und mal ganz ehrlich, mit einem Smartphone nicht dauer-online zu sein, schränkt das Nutzungserlebnis massiv sein, ...


    Eine durchaus weit verbreitete Position unter jungen Leuten. Für mich kann ich das nicht bestätigen. Was für einen Beruf hast du, dass es möglich ist, sich den ganzen Tag mit dem persönlichen Handy zu beschäftigen?


    Das ist eine erst gemeinte Frage.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Aber von den FDP-Zweitstimmen werden sicherlich einige taktische CDU-Wähler dabei gewesen sein.


    Ich kann mich nicht erinnern, eine ähnliche Kampagne schon mal gegen die Grünen, Linken oder Piraten gelesen zu haben. Unser Wahlsystem ERZWINGT nun mal das Stimmensplitting, wenn man nicht zufällig so sehr Anhänger von CDU oder SPD ist, dass man beide Stimmen ohne Ansehen von Programm oder Leistung sowieso einer der beiden großen Parteien gibt.


    Die Erststimme ist bei den meisten kleinen Parteien eine "verlorene Stimme"- So viel politisches Wissen über das Wahlsystem sollte da sein. Dem entsprechend gibt es auch bei den Wählern der Linken und der Grünen massenhaft Stimmensplitting. Und bei den Piraten noch massiver - die lebten quasi nur vom Stimmensplitting.


    Aber nur der FDP wird das angekreidet; nein noch heftiger: die FDP-Wähler werden in den Medien gerade zu als Geisteskranke dargestellt. Tolles Demokratieverständnis.


    Gleichzeitig werden die Wähler der Linken trotz allem noch gehätschelt... ihr habt´s ja gut gemeint... Gut gemeint? Sarah Wagenknecht (ich greife sie heraus, obwohl sie nicht zur Wahl stand, denn sie ist das bekannteste Mitglied der Linken) ist eine bekennende Stalinistin, eine Beton-Kommunistin, die die repräsentative Demokratie abschaffen will, für Verstaatlichung eintritt und für staatlich geregelten Konsum. Und natürlich für Reisebeschränkungen für die Bürger... wäre ja noch schöner, wenn die Bürger vor den staatlich verordneten Wohltaten weglaufen könnten... Wagenknecht hat mehrfach betont, dass das kommunistische System der DDR hätte überleben sollen und nicht der "industriell-militärisch-imperialistische Komplex" der Bundesrepublik. Sie ist weiterhin Mitglied in der sozialistischen Internationale (ihre Mitgliedschaft ruht nur) und hat demonstrativ die Opfer des Stalinismus beledigt.


    Aber rumhacken tut man auf den FDP-Wählern.


    Und bei den Grünen könnte man auch manchen Kübel Schmutzwasser auskippen. Was da an Lobbiismus betrieben wird, und an Postenschacherei steht den anderen Parteien in nichts nach.


    Ich vermute, diese Kampagne gegen die FDP hat zwei Gründe:
    1. ein allgemeines Misstrauen in der Bundesrepublik gegen freiheitliche Gedanken. In Deutschland ist Konformität, Gleichheit und staatliche Bevormundung die bei weitem ausgeprägteste Ideologie. Der Gedanke, die Bürger könnten im Guten wie im Bösen SELBSTVERANTWORTLICH sein, wird in diesem Land schon fast als obszön empfunden. Nein, nein, da müssen schon die wohlwollenden Politiker, die moralischen Vordenker und die guten Menschen kommen und dem tumben Volk nachdrücklich beibringen, was sie tun oder nicht tun dürfen. Glühbirne lässt grüßen.
    2. Deutsche Journalisten und Künstler sind bei weitem überwiegend links - aus historischen Gründen. Das ist an sich bei jedem Einzelnen nichts schlimmes, ergibt aber in Summe eine deutliche Schlagseite.

    Zitat

    Original geschrieben von Zuckerstange
    Danke Dir, dann hol ich diese Klammer, das reicht mir und hab noch was Spiel :)


    Habe diese Klammer auch und bin zufrieden. Ich habe auch den original Nokia-Halter, in den das Handy mit der kurzen Seite reingeklemmt wird. Aber der Nokia-Halter ist schon sehr fimschig und hat den Nachteil, dass das Handy nur ohne Sturzhülle passt. In die andere Klammer passt es auch mit Sturzhülle.


    Allerdings muss man ein wenig mit der Kamerataste aufpassen. Die Kamerataste ist schon ziemlich mittig und kann unbeabsichtigt genau unter dem oberen Aufliegepunkt landen.

    Zitat

    Original geschrieben von pommesmatte
    1) Die Wetter App ist ein Teil der Maps Suite 2) die Wetter App benutzt Maps um den Standort zu ermitteln. 3) Maps bleibt in der Tat im Hintergrund offen.


    Inaktive Datenverbindungen werden bei mir immer automatisch geschlossen.


    Ich habe das jetzt drei mal ausprobiert und kann eure Vorgänge noch immer nicht nachvollziehen. Wenn bei mir WLAN und Datenverbindung aus ist, dann kann ich machen, was ich will: die Verbindung bleibt aus. Wetter-App, Browser, TTPod... mit definierter Verbindung, ohne definierte Verbindung... ich muss manuell die Datenverbindung einschalten.


    Und wenn ich die eingeschaltet habe, dann bleibt sie auch an. Bis ich sie ausmache, oder ausmachen lasse (über Profil, Sheduler, Situations oder ähnliches).


    Kann mir jemand einen Anwendungsfall schildern, bei dem a) die Datenverbindung von allein angeht und/oder b) von allein wieder ausgeschaltet wird?