Beiträge von wolfbln

    Dazu kommt ein genereller 20 GB Cap bei giffgaff pro Monat. Ferner sind die Netze nicht so prickelnd. Giffgaff ist in UK Marke von o2 und damit ist klar, wo sie bei uns mit Priorität roamen. Telekom geht gegen Steering. Da sind Smarty und z.T. Voxi besser.


    Aber bitte: don't feed the trolls. Bei Mitgliedern, die neu dabei sind, empfiehlt es sich vorher ihre bisherigen Postings anzuschauen. Jeder kann hier mitarbeiten mit Vorschlägen, Fragen und Erkenntnissen, aber nur Name-Dropping von Marken bringt uns nicht viel weiter.

    Bin der Meinung bei teltarif.de gelesen zu haben, dass die BNetzA alle Anbieter dazu anhalten will, dass sie die Senkung der MwSt an den Kunden weitergeben.


    Die BNetzA hält auch die Anbieter dazu an, eine gute Abdeckung zu realisieren :-)
    Fakt ist, dass es keine Gesetzesgrundlage gibt, die einen Anbieter dazu zwingt, die Steuersenkung weiter zu geben. Das soll der Markt oder Wettbewerb machen, der sonst auch nicht funktioniert. Auch bei der Ausgestaltung, wann und wo sie weitergegeben wird und wieviel von den 2,52%, steht das dem Anbieter vom Gesetz her frei.


    Alle 3 Wege sind problembehaftet. Bei Telekom kommen sehr werbefeindliche krumme Preise raus, bei o2 muss im Endeffekt mit zu hohen (alten) Preisen und dem nachträglichen Rabatt geworben werden und man muss sich den Endpreis selbst ausrechnen wie in den USA.


    Den Weg, den Vodafone geht, ist am schwierigsten. Sie rabattieren die Aufladungen bei Prepaid indem sie Bonusguthaben zuschießen. Das verkennt aber die Besteuerung. Die Steuer wird nicht bei Aufladung fällig, sondern beim Verbrauch des Guthabens. Damit erhöhen sie im Endeffekt die Nettopreise der Tarife, was gegen ihre eigene AGB ist. Weil Aufladung und Verbrauch, also Bonus und Besteuerung nicht zeitlich zusammenfallen müssen, kann man da auch viel tricksen. Vodafone übergeht die Kunden, die vor dem 1.7. aufgeladen haben und später stehendes Guthaben verbrauchen. Kunden könnten sich aber auch im Gegenzug überlegen, hohe Beträge aufs Konto zu laden mit Bonus und sich das alles später auszahlen lassen .... und dann mit Vodafone zu streiten.

    Das wird so nicht gehen. Habe es gerade mit einer Vodafone UK PayAsYouGo SIM-Karte versucht in der Aktion teilzunehmen, was nur per SMS geht. Diese SMS an eine Kurzwahl kommt aber nicht durch.


    Meines Erachtens ist daher die Bestellung eines fertigen PayAsYouGo Aktions-Packs direkt von der Website die einzige Möglichkeit in die Aktion hinein zu wechseln. Das würde aber die Nutzung eines Postweiterleiters voraussetzen.
    Oder übersehe ich da irgendwas?


    Das habe ich nicht gesehen, dass man dafür SMS schicken muss als Bestandskunde. Wenn die SMS nicht durchkommt, geht das dann nicht vom Ausland zu buchen, wenn man schon eine aktive VF.uk SIM hat.


    Man kann aber schon quarantänefrei z.b. eine neue £10 SIM mit Big Bundle voreingestellt aktivieren (das geht nur bei EE nicht von Deutschland aus) und hat dann automatisch 5x Daten. Diese SIMs gibt's viel auf eBay, wenig über Nennpreis. Da braucht man keinen Weiterleiter. Hier sogar mal aus Deutschland, sonst aus England: https://www.ebay.de/itm/184307445202. Das soll keine Werbung sein. Wenn man nix findet, einfach die Region auf GB stellen bei eBay und schauen, dass der Händler ins Ausland verschickt. Irische VF sind da ein viel größeres Problem. Ich würde auch sagen, dass eine herkömmliche neue 99p SIM geht, wenn man bei der Aktivierung gleich ein Big Bundle nimmt:


    Hier sind die kompletten T&Cs der Promo im Wortlaut:
    https://www.vodafone.co.uk/terms-and...ve-times-data/


    Wichtig ist für uns der Satz: You will be able to use your extra data allowance in our Europe Zone [PDF:621KB] destinations, at no extra cost. Das deutet auch nicht auf einen Cap hin. Wie man sieht, ist die Türkei aus "Europe" jetzt entfernt worden (bei Voxi wird sie noch genannt - ob das allerdings stimmt, möchte ich bezweifeln).

    Vielleicht will jemand auch bei Vodafone UK in ihren regulären Tarifen mal die 25GB-Grenze testen. Da gäbe es zur Zeit eine gute Gelegenheit. Die Big Bundles werden bigger und der £15 Tarif würde sich dafür eignen:


    This offer is valid from 1 July to 16 September and means customers can get:

    • 15GB of data (instead of 3GB), for just £10 a month
    • 30GB of data (instead of 6GB) for just £15 a month
    • 50GB of data (instead of 10GB) for just £20 a month
    • 100GB of data (instead of 20GB) for just £30 a month.

    https://newscentre.vodafone.co.uk/pr...pay-as-you-go/


    SIMs gibt's en masse bei eBay für 99p und etwas Versand. Kann man später auch zu Voxi machen. Und das £ ist jetzt auf 1,10€ gefallen.

    Es gibt auch Szenarios, wo die Vodafone-Variante besser ist. Sie hat aber einen großen Nachteil, weil eben der Zeitpunkt der Aufladung und Besteuerung/Verbrauch nicht zusammenfallen muss. Darum kann man ja erst auf solche Ideen wie ich da oben kommen.


    Vodafone sagt ja auch die Unwahrheit in einen Fall:
    "Gesenkte Mehrwertsteuer auf 16 %? Geben wir an Dich weiter.
    Wir geben diesen Vorteil natürlich an Dich weiter."


    Das tun sie in manchen Fällen eben nicht. Dann, wenn du schon Bestandsguthaben auf deinen Prepaid-Account hast und vor dem 1.7. aufgeladen hast. Das hast du schön brav für 19% aufgeladen mit Nennwert. Zu dem Zeitpunkt ist es aber nicht versteuert worden. Das passiert erst, wenn sich dein Paket verlängert oder du ein neues buchst. Dann werden ab 1.7. nur 16% abgeführt und Vodafone steckt die Differenz ein. Darum ist das alles ziemlich heikel und erst solche Spielchen andersrum denkbar.

    Und die interessante Frage: Wird beim Restguthaben dann am 1.1.21 wieder was runter gerechnet? :D


    Dürfen sie ja nicht. Prepaid-Guthaben ist steuerfrei. Die Steuer wird erst fällig, wenn das Guthaben verbraucht wird, d.h. ein Tarif oder Paket angebrochen wird. Darum ist die Vorgehensweise von Vodafone etwas heikel. Sie müssen also auch den Nennwert des Guthabens auszahlen, auch wenn es nicht gebraucht wurde.


    Ich versuche gerade mal herauszubekommen, wieviel man auf so eine CallYa laden kann. Aber sie werden sicher zicken, wenn sie mehr auszahlen sollen. Und ob ich mit Anwalt usw. darauf Lust haben, weiß ich noch nicht. Kann mir das ja 6 Monate überlegen.

    EDIT: Gerade CallYa-Testaufladung gemacht. 5 € wurden zu 5 € Guthaben, kein Bonus nix. Widerspricht dem, was Vodafone sagt:


    Gesenkte Mehrwertsteuer auf 16 %? Geben wir an Dich weiter.


    Angesichts der Corona-Krise hat die Bundesregierung ein Konjunkturpaket beschlossen. Dazu gehört auch eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer. Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 wird sie von 19 % auf 16 % reduziert.


    Wir geben diesen Vorteil natürlich an Dich weiter. Du findest die gesenkte MwSt. auf Deiner Rechnung, auch wenn wir weiter die regulären Bruttopreise mit 19 % MwSt. abbilden. Und als Prepaid-Kunde ohne Rechnung bekommst Du pro Aufladung etwas mehr Guthaben.



    Bekomm ich auch als CallYa-Kunde die Mehrwertsteuer-Senkung weitergegeben?


    Du bekommst pro Aufladung 2,52 % des Aufladebetrages als Ausgleich für die Steuersatz-Senkung gutgeschrieben.


    Warum werden pro Aufladung 2,52 % gutgeschrieben?
    Die Mehrwertsteuer wird von 19 % auf 16 % reduziert, dadurch vermindert sich der Bruttopreis um 2,52 %.


    Rechenbeispiel:


    Nettopreis: 100 Euro
    19 % MwSt: 19 Euro
    Bruttopreis: 119 Euro


    Nettopreis: 100 Euro
    16 % MwSt: 16 Euro
    Bruttopreis: 116 Euro


    3 Euro Preissenkung entsprechen 2,52 % von 119 Euro.



    Fragt sich, ob das zu Weihnachten dann kommt?

    Die Bundesregierung hat ja zeitweise die Mehrwertsteuer gesenkt vom 1.7.-31.12.20 von 19% auf 16%.
    Alle Betreiber haben angegeben, dass sie diese umsetzen werden und an den Kunden weitergeben.
    Jetzt, am 1.7. gibt es bei Prepaid doch heftige Unterschiede zwischen den einzelnen Betreibern

    • Deutsche Telekom (einschl. Multibrand wie Penny Mobil, Edeka Smart, congstar, Kaufland mobil etc.): hier wurden korrekt alle Preise angepasst und gemindert. Alle Preislisten wurden überarbeitet. Man zahlt effektiv 2,52 % weniger. Sehr transparent, aber doch auch sehr krumme Preise. Funk von mobilcom-debitel wirbt noch mit den alten Preisen, hat aber die Preislisten angepasst.
    • Vodafone (einschl. Lidl connect, otelo etc.) machen es anders: "Wir geben diesen Vorteil natürlich an Dich weiter. Als Prepaid-Kunde ohne Rechnung bekommst Du pro Aufladung etwas mehr Guthaben." Das ist sehr heikel, weil die Steuer eben nicht bei der Aufladung, sondern erst beim Verbrauch fällig wird. Hier wären Missbrauchsschemata möglich. Ich lade eine hohe Summe auf den Prepaid-Account auf und lasse sie mir incl. Bonus nächstes Jahr auszahlen. Das Guthaben auf einen Prepaid-Account ist nach Gesetz steuerfrei. So passen auch die Spanier ihre unterschiedlichen Steuersätze an, aber dort ist keine Auszahlung möglich. Es muss verbraucht werden.
    • o2/Telefónica (einschl. aller Sekundärmarken wie AldiTalk, Blau, Tchibo, Nettokom, ortel, AyYildiz, etc.) und auch die Freenet-Gruppe (Klarmobil, MD) haben sich entschlossen, die Preise nicht zu ändern, sondern die 2,52% bei Verbrauch d.h. im Prepaid wohl bei der Buchung bzw. dem Anbruch des Pakets gutzuschreiben oder vermindert abzuziehen. In der "neuen" o2-Preisliste Prepaid vom 1.7.20 sind alle Preise noch beim alten. Es ist nur eine Erklärung beigefügt. Die Gutschrift erscheint dann wohl bei der Rechnungstellung vom Prepaid-Account. Der genaue Preis, den dann das Paket oder der Tarif XY kostet, wird nie in der Liste genannt, sondern ist Rechenaufgabe.
    • Bei den Drillisch-Marken, Lebara und Lycamobile habe ich noch nichts gefunden. Mal sehen, ob sie das weitergeben.

    Jetzt haben wir also das komplette Chaos, da der Gesetzgeber es nicht vorschreibt, dass die MwSt.-Senkung weitergegeben wird und an welcher Stelle. Wir haben effektiv 3 Zeitpunkte der Senkung im deutschen Prepaid:

    • Senkung beim Preis/Tarif mit neuen Preisen - Telekom
    • Bonusguthaben bei der Aufladung - Vodafone prepaid
    • Alte Preise, aber Senkung oder Gutschrift beim Verbrauch - o2 und Freenet

    Das macht es für den Kunden sehr intransparent. Am klarsten ist da noch die Telekom, aber da werden die Endbeträge halt sehr krumm. Bei Vodafone sehe ich eine erhebliche Missbrauchsgefahr. 2,5% Rendite auf einen Prepaid-Account kriegt man gegenwärtig nicht auf Tages- oder Festgeld. Ich weiß nicht, wie Vodafone das dann verhindern will. Hat schon jemand heute mal CallYa aufgeladen? Was hat er/sie dafür bekommen? Auch den Weg von o2 und Freenet finde ich sehr problematisch, denn nirgendwo in der "Preisliste" steht der Endbetrag, den ein 9,99 € Paket dann etwa kostet. Eigentlich muss in Deutschland mit diesen Endbetrag geworben werden. Jetzt kann o2 nur mit dem höheren Betrag incl. Abzug eines Bonus werben. Das ist doch suboptimal, insbesondere wenn die Telekom mit niedrigeren Endbeträgen wirbt. Bisher hatten wir nur "1€-Handys" und seitenlanger Fußnote. Mal was Neues, einen höheren Betrag als fällig wird, zu nennen. Sicher die technisch einfachste Lösung, aber am schwersten zu vermarkten und für den Kunden nachzuvollziehen. Der Kunde muss sich erst seinen Tarifbaustein im Betrag ausrechnen, wenn er die korrekte Abbuchung überprüfen will.

    Ich habe das natürlich auch gelesen. Meine erneute Nachfrage liegt an folgender Überlegung:
    Bisher war VF/Voxi nicht in der Lage, das Roamingvolumen korrekt zu erfassen. Das hat sich offenbar seit einigen Tagen geändert und die Uhr läuft bei allen. Das ist ja die theoretische Voraussetzung für eine Einführung eines 25GB-Caps, der nun auch deutlicher bei Voxi genannt wird. Wenn ich nicht zählen kann, macht ein Limit keinen Sinn. D.h. wir müssen schon damit rechnen, dass - nachdem sie jetzt zählen - sie nun auch in der Lage sind, ggf. bis 25 zu zählen und danach zu stoppen.
    Du hast recht, dass es bislang noch keine Meldung davon gibt, aber selbst Mega-User brauchen für 25GB ggf ein paar Tage, nachdem Voxi mitzählt. Darum, wer einen Cut-off bekommt, bitte posten. Da die Tarife £20-30 kosten, wäre das schon gut zu wissen, wenn sie tot sind. Bis dahin ist unser Erkenntnisstand hier: no cap bei Voxi im Gegensatz zu Three/Smarty.