In den Links siehst Du, warum man im Jahr 2010 wirklich kein Nokia 6300 mehr kaufen sollte. Allein wegen der Begrenzung auf 2 GB Speicherkarten, ist das nicht mehr vertretbar. Mit den Emulatoren kann man sogar als Nicht-Informatiker daheim die neuen Systemversionen testen. Aber welches Mobiltelefon hattest Du bis jetzt? Vielleicht können wie Dir eine besseren Kauf empfehlen.
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Original geschrieben von ibu
Ich hatte gehofft, es gäbe "Hacks" […], die es ermöglichen aus einer größeren (vollständigen) Liste der Funktionen auswählen zu können.
Solch tiefe Eingriffe ins Betriebssystem werden bei Telefon-Treff.de aus rechtlichen Gründen gerne vermieden. Irgendwie geht das bestimmt – ist ja „nur“ Software – allerdings wüsste jedenfalls ich nicht wie.
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Original geschrieben von ibu
Die Dinge, die mir wichtig sind, gibt es eben nicht in den Nicht-Smarpthones.
Sony Ericsson bietet ein Favoriten-Menü, in dem Du den Menübaum umfassender anwählen kannst.
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Original geschrieben von ibu
[D]as Handling von Sprachnachrichten ist unfassbar umständlich […].
Was meinst Du genau?
Du drückst lange die 1 und bist beim Anbieter Deines Anrufbeantworters – und dessen *#%&!$'+ IVR. 
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Original geschrieben von ibu
Du hast selbstverständlich völlig Recht, dass das Thema "viele Wege oder nur einen" sehr streitbar ist und sorgfältig untersucht werden muss. Aber das berührt mein Plädoyer für die individuelle Anpassbarkeit einer Bedienoberfläche an die eigenen Bedürfnisse, den eigenen Workflow nicht.
Doch. Vertritt man die Meinung, dass jede Funktion nur einen Weg haben soll und stellt dieses Argument über Deinen „Workflow“, dann hätte Deine Funktion (SMS senden über das Adressbuch) überhaupt nicht da hin gehört. Mit diesem Argument bekommt auch die allseits geliebte „Anpassbarkeit“ ihr Fett weg.
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Original geschrieben von ibu
Wenn ein erfahrener Nutzer nicht die Möglichkeit bekommt, eine Entscheidung in einem entsprechenden Kontext nicht auch mit einem einzigen Schritt zu erledigen, ist das ein Signal dafür, dass die Entwickler sich keine Gedanken zum Workflow gemacht haben.
Jo. Schönes Sprüchlein. Wie Du selbst schreibst, sind das reine Vermutungen. Die folgenden Gegenargumente kennst Du nur zur gut, sind daher nicht für Dich sondern für jene, die hier drüber stolpern und mitlesen.
Gegenargument Ⅰ: Wenn dieser Nutzer nur einer meiner Kunden ist, dann hat der auf seinem einsamen Posten erstmal lange verloren. Wir diskutieren hier nicht über Expertensysteme oder gar Kommandozeilen. Schau Dir Deine Benutzer nach längerer Zeit an. Dann kannst Du schauen, was wichtig ist. Ich kenne viele Systeme mit (objektiv ewig) vielen Schritten, die trotzdem hervorragend „funktionieren“, selbst für Power-User.
Gegenargument Ⅱ: Was ist ein Schritt? Ich bin im Kontext „Müller, Lieschen“ und möchte im „nächsten Schritt“ eine SMS senden. Ich: „Das ging doch über Optionen.“ Optionen bedeutet: Optionen wählen, Menü lesen, Senden wählen. Menü lesen bedeutet: Von oben nach unten lesen, gegebenenfalls scrollen. Gegebenenfalls scrollen bedeutet: Scrollbalken finden, Position abschätzen, nach unten tasten. Das geht in der Series 40 übrigens gar nicht, denn Du erhältst immer einen Scrollbalken mit Positionsanzeige, sogar wenn das Menü gar nicht komplett sichtbar ist. :mad: Daher bedeutet Menü lesen: Lesen, runter tasten, lesen, runter tasten … bis gewünschte Funktion gefunden oder Menü springt. Nicht nur den letzten Satz, sondern diesen gesamten Absatz kann man als einen Schritt auffassen: „Das ging doch über die Optionen.“
Gegenargument Ⅲ: Da Du die Navigationstaste anders belegen kannst, ist die Metapher „Links = SMS senden“ womöglich gar nicht mehr gegeben.
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Original geschrieben von ibu
Mit welchen Schritten öffnest Du das SMS-Entwurfsfenster, wenn es sich nicht um einen Antwort handelt?
Tastensperre lösen, dann links oder gleich 4 × Steuertaste (Mitte).
Beide Wege kannst Du blind ohne großes Lesen gehen. Letzterer Weg könnte sogar fünf oder sechsmal Mal Klicken sein und kein Power-User wird sich aufregen. Diese Wege umfassen auch den Use-Case, dass der Empfänger noch nicht in Deinem Adressbuch ist oder Du (im Mobiltelefon) gar kein Adressbuch pflegst. Von dort suchst Du Dir dann Deine Empfänger aus (können auch mehrere sein). Das ist der Auslieferungszustand. Da Du aber die Taste und das Hauptmenü umordnen kannst, liegt das bei Dir vielleicht wo anders.
Wobei ich SMS meide wie die Pest – mir ist meine Lebenszeit einfach zu Schade. Ich rufe lieber die Leute an. Möchte ich nicht mit denen sprechen, probiere ich direkt deren Anrufbeantworter. Dazu musst man nur die Vorwahl etwas abändern. Alle anderen bekommen eine E-Mail. Daher liegen bei mir „dort“ andere Funktionen. 