Beiträge von flamesoldier

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    Original geschrieben von Manfred2
    Haha, das scheint mir die beste Lösung zu sein :D Frankfurt fällt leider raus, denn am Hbf brechen dort Gespräche ab.


    Er sprach ja auch von schönen Bahnhöfen, nicht von Frankfurt :p
    Hab gehört der Münchner Bahnhof soll schön sein, dort gibt es jedenfalls bei O2 in der Regel bessere Datenraten als bei der Telekom mit ihrem Edge over LTE :D

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    Original geschrieben von xeno6
    Carrier Aggregation im Upload. Bei der Telekom kann ich mich eher vorstellen, dass man die Technologie aktiviert ohne so grosses Getöse wie bei Vodafone. Aber wenn das wirklich kommt, dann werde ich mich richtig ärgern, warum ich mir das S7 vor ca. einem halben Jahr und nicht das Nachfolgemodell S8 geholt hab.


    Ich habe auch ein S7 (Duos), das kann netterweise LTE Cat. 10 und nicht nur wie die deutschen Modelle Cat. 9. Somit unterstützt meins bereits CA im Upload ;)


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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Wollte gerade sagen. Bei E-Plus war das damals auch keine Seltenheit.


    Da verwechselst du was. 20 MHz hatte E+ nur selten im Einsatz, überall sonst (10 oder 15 MHz, der 2600er in Düsseldorf hatte nur 10) waren nicht mehr als 25 bzw. 37,5 Mbit/s im UL möglich.

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Ich habe schon vor einigen Wochen festgetellt, dass mehr als 40 MBit/s im Upload möglich sind.


    In Regensburg scheint es nun auch verbreitet CA zu geben (die Netzabdeckungskarte zeigt da nur wenige Flecken). Das Netz ist allerdings dennoch so stark ausgelastet, dass die verfügbaren Downstream-Bandbreiten recht niedrig sind.


    für mehr als 40 Mbit/s Upload braucht es kein CA, das geht sowohl mit LTE1800 als auch mit LTE2600 ohne irgendein zweites Band problemlos. Knapp über 50 Mbit/s sind durchaus möglich.

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    Original geschrieben von NRWTom
    Ich denke nicht, das die genehmigungsfrei sind - du brauchst ja schon für eine Gartenlaube eine Baugenemigung, da wird eine Sendemast auf dem Dach mit Sicherheit entsprechende Genemigungen benötigen und da sitzt die Stadt am längeren Hebel.
    Schliesslich ist das eine grössere bauliche Veränderung mit Einfluss auf Statik usw.


    Masten bis 10 Meter Höhe gehen die Stadt nichts an, sie haben dort kein Einspruchsrecht. Erst bei Masten mit über 10 Metern Höhe ist dieses gegeben und die Stadt hat ein Wörtchen mitzureden. Der Bürgermeister plustert sich hier also ungerechtfertigterweise auf, was ihm überhaupt nicht zusteht.

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    Original geschrieben von xeno6
    Übrigens in Oppach und Oybin könnte man annehmen, Telefonica probt schon örtlich die GSM-Abschaltung. Es sind die GSM-Stationen schon seit längerer Zeit offline. Und nur UMTS ist in Betrieb. In beiden Orten gibt es noch nicht konsolidiertes UMTS von ZTE. In Oybin empfängt man gar kein GSM und in Oppach gibt es zumindest in den Nachbarorten vernünftige GSM-Sender, die auch den Ort einigermassen mit versorgen. Gäbe es vor Ort LTE800, wäre es eigentlich egal aber solange GSM900/1800 die gegenüber UMTS2100 abdeckungstechnisch überlegenere Technologie ist, sollte die auch an den Standorten vernünftig laufen.


    Am Standort in Oppach gibt es eine vergleichsweise neue STOB:


    Standortbescheinigungs-Nr.: 920310
    Datum der Erteilung: 13.04.2017
    Bewertete Sendeantennen


    Sendeantenne Montagehöhe über Grund (m) Hauptstrahlrichtung (HSR) in ° Sicherheitsabstand in HSR (m) Vertikaler Sicherheitsabstand
    Mobilfunk 27,6 170,000 9,48 1,89
    Mobilfunk 27,6 290,000 9,48 1,89
    Mobilfunk 27,6 60,000 9,48 1,89
    Mobilfunk 27,6 170,000 8,88 1,71
    Mobilfunk 27,6 290,000 8,88 1,71
    Mobilfunk 27,6 60,000 8,88 1,71


    2 Technologien. Laut Abdeckungskarte müsste das bei GSM auch eigentlich der Sender vor Ort sein...
    In Oybin gibt es keine neue Bescheinigung, aber in der Abdeckungskarte natürlich weiterhin eingezeichnet :rolleyes:

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    Original geschrieben von AxxxM
    Wie war das jetzt? In Bayern wird hauptsächlich auf Huawei-Technik gesetzt und der rest deutschlands bekommt nen NSN / Huawei mix? Und ZTE macht dann die gesamte umsetzung, also ab und aufbau und inbetriebnahme?


    Nein, kein Mix, es gibt klar abgegrenzte Gebiete in etwa in Flächenbundesland-Größe.
    ZTE koordiniert die Umsetzung, Ab-, Auf- und Umbau machen hier in BW von ZTE beauftragte Generalunternehmer, die dann entsprechend ihre Monteure oder Subunternehmer beauftragen.

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    Original geschrieben von Telefonicer
    Ich habe mir mal beispielhaft Blankenberg angeschaut, E-Plus UMTS gabs bis zum 17.10. oder kurz davor. Ich finde es allerdings doof, dass man UMTS nicht bundesweit ausbaut, sondern nur da wo es eh schon war. Ich hätte auch kein Problem wenn unter 10k Einwohner kein UMTS mehr kommt, wenn sie einen Free LTE Zugang einrichten.


    UMTS wird noch vereinzelt neu ausgebaut, aber nicht großflächig. Gemeinden unter 10 k EW dürfen sich sowieso keine wirkliche Hoffnung auf UMTS mehr machen, auch wenn Martyn jetzt bitter weinen wird. Dort wird der Endausbau G9+L8 sein.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Wieviel Bandbreite setzt Vodafone denn bei L21 ein? 10 MHz fuer U21 und 5 MHz fuer L21?


    Aber ich denke Vodafone wird mit L21 deutlich mehr Reichweite schaffen als die Telekom mit L26, evtl. kann sie sogar mit Telekom L9 mithalten oder sogar uebertreffen.


    Mit Telekom L9 hab ich keine Erfahrungen, aber Telekom L8 hat oft leider weniger Reichtweite als U21 von Vodafone und Telefonica.


    VF setzt zwei Träger bei UMTS und 5 MHz bei LTE ein. Das VF L21 reicht deutlich weniger weit als deren U21.


    Hybrid wird bei der Telekom nachrangig priorisiert, aber wenn 1000 Hybridkunden mit nachrangiger Priorisierung gegen 5 Mobilfunkkunden mit vorrangiger Priorisierung "ankämpfen", bleibt für die Mobilfunkkunden dennoch nicht viel übrig. Wenn jeder der Hybridkunden gleichzeitig 125 kbit/s zieht sind das bereits grob gerechnet 125 Mbit/s, bleiben bei 20 MHz ganze 25 Mbit/s für die 5 Mobilfunkkunden, somit 5 Mbit/s je Kunde. Der Mobilfunkkunde sieht also trotzdem eine Überlastung. Das Beispiel ist natürlich überspitzt, weil die Telekom niemals 1000 Hybridkunden in einem Sektor zulassen wird, aber zeigt es doch ganz gut das Problem der Priorisierung auf, wenn die nachrangige Seite viel größer als die vorrangige Seite ist.

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    Original geschrieben von Chrisso
    Ich würde auch sagen 3CA, 4x4 MIMO und 256 QAM. Ein CAT 16 Gerät sollte das auch können.


    https://cloud.ewe.net/index.php/s/ZTxW50W8ispmHLf


    Ich bin mir nicht sicher, ob man durch 4x4 statt 2x2 MIMO tatsächlich eine Verdoppelung der Datenrate erreicht.
    Zitat Wikipedia MIMO:
    "Dieser Effekt heißt räumliche Diversität (engl. spatial diversity) und führt zu einem Diversitätsgewinn, der jedoch nicht linear mit der Anzahl der Antennen wächst, sondern recht schnell zur Sättigung kommt."


    Somit gehe ich davon aus, dass diese Rechnung so nicht aufgeht...