Beiträge von autares

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    Original geschrieben von Nato
    Ihrer Bankberaterin traut sie aber nicht. Was meint ihr, in starke Währungen gehen, Edelmetalle oder einen gut geführten Fond wie z.b. den worldmarketfund.de von Markus Zschaber ?


    Gruss Nato


    a) gehört das nicht in diesem thread, sondern den Aktien thread
    b) der Fonds ist ja mal komplette Verarsch...

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    Original geschrieben von bernbayer
    Vollkommen richtig, meine Eltern denen ging es verhältnismäßig gut oder sogar sehr gut. Die haben auch nicht ihre Ersparnisse verloren, das waren meine Großelten und die mußten Ende der Vierziger und Anfang der Fünfziger Jahre sehr bescheiden leben und viele Entbehrungen auf sich nehmen. Das unser Staat ein Ausgabeproblem und kein Einnahme-Problem hat das ist vollkommen richtig. Das sich da was grundlegend ändert habe ich allerdings wenig Hoffnung. Von der Politik sparen zu verlangen ist fast so wie wenn man fordet ein Hund soll sich einen Wurstvorat anlegen.


    Das es deinen Grosseltern schlecht ging, hat bekannterweise andere Gründe.


    Und dass der Staat anfangen wird zu sparen, ist unausweichlich. Nur ich befürchte, dass dann genau die Leute gegen Einschnitte in z.B. der Infrastruktur oder dem Sozialsystemnprotestien, die sich jetzt den Euro wegwünschen.

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    Original geschrieben von Powermaxe
    Kann sich jeder selbst ausrechnen wie der Euro eingebrochen ist.


    man sollte nicht von zwei (!) Punkten in der Vergangenheit auf die Gesamtentwicklung schliessen! Selektive Wahrnehmung scheint hier vorzuherrschen. Ich kann dir genauso viele Punkte der letzten 3 Jahre nennen, an denen der Euro an Wert zugelegt hat. Auch darf man nicht wild irgendwelche Währungen von Entwicklungsländern mit dem Euro vergleichen. Dass es hier zu erheblichen Schwankungen kommen kann, sollte klar sein.


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    Original geschrieben von bernbayer
    Der Sparer verliert zwar nicht alles wie nach dem Krieg, aber er verliert auf jedem Fall, nur das genaue Ausmaß läßt sich heute kaum abschätzen.


    Dafür haben deine Eltern und auch du heute noch wie im Paradies gelebt. Mit einer Menge Parks, tollen Strassen, einem super Sozialsystem usw. Eines sollte Euch einmal klar werden: dieser Staat hat ein Ausgabenproblem und kein Einnahmeproblem.


    Woher glaubst du eigentlich kommen die Schulden?

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    Original geschrieben von basti12
    Ja und mit was absichern bzw. in welcher Form besonnen handeln? Konkrete Tipps?


    Das hängt davon ab, ob und wie du Geld angelegt hast. Diversifiziere breit. Deutsche Anleihen, norwegische Anleihen. Schweizer Franken, Gold, Aktien, und natürlich den Euro!


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    Original geschrieben von basti12
    Ja, allerdings "nur" mittelbar und nicht unmittelbar. Unmittelbar hat der kleine Mann nichts davon, wenn die Firma brummt. Deswegen steigt sein Lohn noch lange nicht an. Aber das ist eine andere Diskussion und gehört hier nicht her... ;)


    Richtig. Bei schlechter Auftragslage verliert er unmittelbar seinen Job! Frag mal die Arbeiter im Baugewerbe! Die würden liebend gerne auf Lohn verzichten, sofern sie ihren Job behalten dürfen. Geht aber nicht, wenn das Unternehmen selbst kein Geld hat...

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    Original geschrieben von basti12
    Was sind deiner Meinung nach ordentliche und offene Lösungen?


    Die Sparer und Altersvorsorgenden sind am Ende so oder so die Blöden, egal ob nun Abwertung oder Währungsreform. Oder sehe ich das falsch? Bzw. welche Gegenmaßnahmen kann der "kleine" Mann dagegen treffen? Ihm persönlich bringt es wenig, wenn es eine Abwertung gibt und der deutsche Export dann riesig boomt.


    Eine ordentliche und offene Lösung ist eine geordneter Default Griechenlands. Danach ein Teilerlass der Schulden und ein Aufbauprogramm - Deutschland hat das vor 20 Jahren ähnlich gehandhabt.


    Abwertung und Währungsreform ist ein himmelweiter Unterschied. Mir wäre es neu, dass du als Sparer einen Vor- oder Nachteil hast, ob EUR/USD bei 0.7 oder 1.0 steht.


    Der kleine Mann kann sich nur absichern und vor allem besonnen handeln. Und der kleine Mann steht übrigens bei Daimler am Fliessband oder arbeitet im Hamburger Hafen. Und für den bzw. seinem Unternehmen macht es einen gewaltigen Unterschied, ob der Export boomt oder nicht!


    Edit:
    Als hätte ich es geschrieben :D
    http://www.ftd.de/politik/inte…eingemachte/60077400.html