Das ging ja fix
Sieht für mich eher so aus, als reagiert die BaFin jetzt auf die Presseberichte. Ich fände es besser, wenn die BaFin in solchen Situationen pro-aktiv agierte.
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Das ging ja fix
Sieht für mich eher so aus, als reagiert die BaFin jetzt auf die Presseberichte. Ich fände es besser, wenn die BaFin in solchen Situationen pro-aktiv agierte.
Bei modern-banking steht, dass die Targobank ihre Bedingungen für das kostenslose Girokonto zum 1.3.21 auf Gehalts(!)eingang umstellt, aber ich habe nicht das Gefühl, dass mich diese Information schon einmal direkt von der Targobank erreichte oder hier schon etwas dazu geschrieben wurde.
Sind Bestandskunden ggf. ausgenommen oder habe ich die Info nur übersehen?
Was für ein Kontomodell hast du denn?
Ich habe auch noch keine Mitteilung von der Targobank Allerdings habe auch noch ein "Best-Konto" aus der Citibank-Ära, das schon seit ein paar Jahren gar nicht mehr im PLV erwähnt wird. Das war auch bei der letzten Konditionsänderung nicht betroffen. Insofern hoffe ich mal, dass das so bleibt - sonst bin ich weg.
Im neuen PLV sind die neuen Bedingungen für die aktuellen Kontomodelle schon gelistet, da gibt es ab 1.3. keines mehr, das ohne Gehaltseingang kostefrei bleibt.
Ähnliches gibt es bei der VTB Bank, bei Anlage von 10.000 € (5000 € in Festgeld, 5000 € in VTB Invest) gibt es 1% aufs Festgeld für 12 Monate:
Aber Vorsicht: Bei VTB gilt das ja nur wenn man in eine Vermögensverwaltung investiert, für die zwingend 0.5% Provision fällig wird. Damit ist die Hälfte vom Sonderzins schon wieder weg.
Bei Merkur kann man übertragen was man will, ohne zwingende Kosten.
Ist das das Übertragsangebot von Maxblue nicht besser?
https://www.maxblue.de/wertpap…ndeln/depot-wechseln.html
Hat jemand damit Erfahrung gemacht?
Ja, das ist lukrativer. 0.5% Prämie ist besser als 1% Sonderzins für 6 Monate.
Allerdings ist die Haltefrist auch doppelt so lang. Man beachte auch den kumulativen Höchstbetrag von 500 € bei maxblue.
Ich hab das vor ein paar Jahren leider schon ausgeschöpft, da war die Höchstprämie noch größer. Das lief damals absolut reibungslos.
Das kann natürlich sein. M.M.n hätte das dann aber eindeutiger formuliert werden sollen. Ist das ING-Konto eigentlich auch für Selbständige nutzbar?
Die AGB betreffen ja alle Konten der ING. Und natürlich kann ein Selbständiger dort auch ein persönliches Tagesgeldkonto führen, oder ein Depot.
Und eine Änderung des Beschäftigungsverhältnisses wäre es ja auch, wenn jemand arbeitslos wird. Muss er das aktiv mitteilen? Er liefe Gefahr, dass die Bank den Dispo auf seinem Girokonto streicht, genau in dem Moment, wo er ihn womöglich am ehesten benötigt.
Die ING will zum 1.11. ihre AGB ändern.
Im Wesentlichen gibt es neue Verpflichtungen für die Kunden und neue Rechte für die Bank in Richtung KYC, also Geldwäscheprävention. So wird der Kunde verpflichtet, jede Änderung seines Beschäftigungsverhältnisses zu melden. Auf Anforderung müssen Belege für die Herkunft seiner Vermögenswerte vorgelegt werden. Im Verdachtsfall darf die ING das Online-Banking sperren.
Ich kenne das in dieser Form von Revolut, nicht aber von Banken in Deutschland. Mir geht das auch eigentlich zu weit; es wirkt auf mich wie ein Generalverdacht gegenüber dem Kunden. Die Bank wird zur Hilfspolizei.
Auch wenn ich nichts zu verbergen habe, habe ich mein (derzeit eh ungenutztes) Tagesgeldkonto bei der ING jetzt gekündigt und werde bei der Gelegenheit auch ein paar Konto-Leichen bei anderen Banken schließen.
Ist die ING hier Vorreiter bei der Umsetzung neuer gesetzlicher Regelungen? Oder will sie sich nur maximal absichern? Müssen wir mit einer Welle von derartigen Vorschriften bei anderen Banken rechnen?
Ja, Verivox scheint mit den Prozessen Probleme zu haben. Ich laufe auch gerade einer Prämie hinterher und bin schon einigermaßen genervt. Nicht die Aktionsprämie - die hab ich bekommen - sondern die "Sofortprämie" für den Wechsel zum Anbieter "Goldgas".
Nachdem ich die bei Goldgas reklamiert hatte, bekam ich dort die Aussage, die Prämie komme von Verivox, aber nicht etwa sofort, wie man ja aufgrund des Begriffs Sofortprämie annehmen könnte, sondern nach 60 Tagen Belieferung. Aber auch das ist nicht passiert. Die Mahnung an Verivox führte dann zur Aussage, die Prämie werden "im nächsten Zahllauf der Buchhaltung" überwiesen. Das war Ende Mai und ich frage mich gerade, wann diese Zahlläufe denn wohl stattfinden.
Auch ich habe kürzlich mein Konto gewechselt und das auch brav an Verivox geschrieben, per e-mail. Würde mich jetzt nicht wundern, wenn sie das verbummelt hätten. Der von speeny oben gepostete Link zur Dateneingabe führt heute jedenfalls ins Leere. Mit der angeblichen Zuverlässigkeit von Verivox scheint es demnach nicht weit her zu sein.
Wo finde ich das Fidelity auf gemanagte Fonds beschränkt ist?
ETFs können übertragen werden, finden bei der Berechnung der Gutschrift jedoch keine Berücksichtigung.
So steht es in den Bedingungen.
Das ist auch nachvollziehbar, weil die Prämie aus den laufenden Bestandsprovisionen finanziert wird, die von den Fondsgesellschaften an die Depotbank (und ggf. an die Vermittler) fließen. Bei ETFs gibt es die nicht.
Ganz deutlich wird das bei der (vorher nicht erwähnten) Aktion von Fonds-Supermarkt aka Infos. Dort sind dann auch solche gemanagte Fonds von der Prämie ausgeschlossen, die keine Bestandsprovisionen auskehren.
Nebenbei bemerkt hat das Fidelity-Depot bei ETFs einige Besonderheiten, die man sich genau anschauen sollte, bevor man ETFs dorthin überträgt.
Welche Prämien gibt es aktuell für einen Wertpapierübertrag? https://www.modern-banking.de/brokerage_neukunden.htm listet die Targobank mit 0,75%, allerdings nur für gemangte Fonds, also wohl nicht ETFs und wohl auch nicht Einzelaktien. Weiß jemand, ob dieses Angebot auch für Bestandskunden gilt?
Ja, das gilt auch für Bestandskunden. Uneingeschränkt für Bestandskunden ohne Depot. Wer schon ein Depot hat, muss das allerdings, wenn ich die Bedingungen richtig im Kopf habe, in der Filiale beantragen. Damit habe ich keine Erfahrung. Vielleicht geht es ja in Zeiten von COVID-19 auch telefonisch. Anfang 2020 galt das Angebot übrigens auch noch für Aktien und ETFs, hab das im Januar genutzt.
Alternativ gibt es da wohl noch die Apobank - aber nur, wenn man in einem medizinischen Beruf arbeitet. Und maxblue, falls du die 500€ seit 2014 noch nicht ausgeschöpft hast. Merkur Bank ist mit ihrem Sonderzins (1% über 6 Monate) nicht sonderlich lukrativ. Für gemanagte Fonds geht dann auch noch Fidelity mit Haltefrist von 12 Monaten. Und dort gibt es auch erst dann die Prämie. Falls du gemanagte Fonds länger hältst, wäre noch Rentablo zu nennen - Erstattung der Bestandsprovision.
Vielleicht hast du ja wie ich die Gold "dauerhaft gebührenfrei" abgeschlossen - es gab mal eine zeitlich begrenztes Angebot dafür.
Dann würde ich erstmal abwarten, solange der neue Preis nicht persönlich mitgeteilt wird.
Meine ist leider nicht "dauerhaft gebührenfrei". Habe wohl dieses Zeitfenster verpasst, weil ich neben zwei Firmenkarten lange eine gebührenfreie Goldkarte der Sparda hatte.
Aber abwarten werde ich dennoch. Manche Banken möchten ja ihre Bestandskunden halten.