Beiträge von habehandy

    Das würde sich aber - so vermarktet - kaum mit der EU-Verordnung 2015/2120 vertragen.

    Warum nicht? Alle Dienste werden gleich behandelt (Ausnahme VoLTE), daher gibt es keinen Verstoß gegen die Netzneutralität.


    Eine anteilige Verteilung nach Tarif ist technisch schwierig umsetzbar. Die Unterteilung in unterschiedliche Netzpriorität ist seit UMTS im Standard vorgesehen und daher technisch simpel umsetzbar. Ein weiterer Vorteil ist das ohne Bandbreitendrosslung die Netzkapazität effektiver genutzt wird.


    Aber natürlich gibt es auch, abseits vom Freizeitanwendungsdenken, Anwendungen, bei denen mehr Bandbreite als 2MBit/s Vorteile bringen. Sonst würde ja jeder auch gewerblich auch nur DSL mit 2MBit/s bestellen, und nicht bewusst mehr zahlen, um z.B. 50/10 MBit/s zu erhalten.


    Zuhause hat man einen Gerätepark der Gigabytes an Updates will und auf den >40" TV lohnt auch 1080p bzw. 4K in HDR das gerne >20MBit braucht. Traffic intensive Dinge wie gamestream oder Dutzende Gigabyte große Spiele von Steam muss man selten über mobile Daten ziehen. Auch teilen sich bei DSL idr. mehrere Nutzer den Anschluss.


    Auf den kleinen Smartphone reichen 720p mit max 30 FPS aus das bei guten Codec nur 1-2Mbit benötigt. Nur wer mit den Laptop über mobile Daten arbeitet und z.B. Hunderte MB große PowerPoint Präsentation auf die firmencloud schieben muss braucht mehr als 2MBit. Schlimm wird es wenn Office und andere Programme nur im Webbrowser laufen. (damit keine vertraulichen Daten auf den Laptop gespeichert sind)

    Wichtiger faende ich Netzclub wuerde endlich mal seine Tarife etwas konkurrenzfaehiger gestalten, sowohl die Free-Trafie, vorallem aber auch die Pay-Tarife.

    Netzclub liegt auf den Sterbebett im Tarif-Hospiz, daher wird Telefonica die Tarife nicht mehr verbessern.


    Mit den miesen Tarifen soll Netzclub langsam ausbluten um dann still beerdigt zu werden. Telefonica kalkuliert damit das die Kunden zu anderen Telefonicamarken wechseln.

    Bei einen solchen Modell würde kaum jemand mehr als 20€ zahlen, denn mit 2MBit kann man alles inkl. Videostreaming uneingeschränkt nutzen. Dank enorm gesteigerter Rechenleistung sind effiziente Codecs wie AOMedia Video 1 auch mobil nutzbar.


    Besser wären Preisstufen nach Netz-Priorität. In unbelasteten Zelle kann hat mit billigsttarif Fullspeed/LTE max nutzen und in einer überlasteten Zelle bekommt man effektiv 128-256kBit mit ewigen Pingzeiten. Vollpreiszahler bekommen trotz verstopfter Zelle >100MBit.

    Leider kann ich keine geeigneten Geräte nennen da mir die Hotspot Funktion des Smartphones ausreicht.


    Wenn man den mobilen Hotspot per Ethernet anschliesst besteht das Problem das man die Verbindung in Windows nicht als kostenpflichtig markieren kann und daher mehr Daten verbraucht werden.


    In Europa ist die Mindestanforderung B1, B3, B7, B8 & B20. In Frankreich (free) sollte B28 vorhanden sein. B38 bringt u.a. in NL mehr Kapazität.


    Router/Modems mit cat. 4 (150MBit) haben den Nachteil das man u.u. im falschen (langsamen) Band landet. Abhilfe bringt evtl. manuelle Bandwahl mit den tool LTE watch.


    http://www.lte-anbieter.info/ltewatch/huawei.php

    Die EU hat auch in ihren FUPs den Betreibern die (theoretische) Möglichkeit gegeben, gegen sukzessives Dauerroaming von verschiedenen SIM-Karten auf den gleichen Namen vorzugehen. So lange die SIMs aber anonym (oder auch falsch registriert) sind, ist dies schlicht nicht durchführbar; sind sie aber mal personalisiert und dies verifiziert durch Ausweiskontrolle, wäre dies dann (theoretisch) möglich.

    Der Mobilfunkanbieter könnte die IMEI des Endgeräts nutzen um missbrauch aufzudecken. (Vorrausgesetzt die IMEI wird auch beim Roaming zum Heimatprovider übertragen.)

    Ein Router mit Gigabit-LTE ist selbst im Telekomnetz auf längere Zeit reine Geldverschwendung. Selbst Cat. 12 (600MBit bringt nur an sehr wenigen Standorten einen spürbaren Mehrwert. Ein Router mit mindestens Cat. 6 (300MBit, LTE-A 2CA) + LAN-Buchse für 115€+ reicht bis auf weiteres aus. Vorher in der Bedienungsanleitung prüfen ob man WLAN deaktivieren kann.


    Viel wichtiger ist die Frage in welchen Ländern (Frequenzen) will man den Router nutzen und ob ein Akkubetrieb nötig ist. Die Auswahl der Frequenzen ist bei weltweiter Nutzung das größte Problem.