ZitatOriginal geschrieben von Senfdazugeber
Vodafone hat eine weitaus günstigere Ausgangslage, denn erstens haben sie ein dichteres UMTS-Netz und fast 35 MHz Spektrum im 2100MHz-Band, sodaß sie sehr schnell durch Umwidmung der vorhandenen UMTS-Standorte auch LTE auf B1 ausrollen können, was ja bereits in der Grenzregion zu Polen geschieht. Hierfür ist nicht einmal ein Antennentausch notwendig. Das könnte TEF angesichts ihrer riesige Frequenzreserven auf 2100MHz zwar grundsätzlich auch, aber sie kriegen ja nicht einmal im B20 eine brauchbare Netzabdeckung hin.
Auch B28 (700 MHz) wird Vodafone schneller ausrollen können, denn durch die Nähe zu B20 wird man das von Kombiantennen abstrahlen können, wo die deutlich höhere Anzahl an B20-Standorten Vodafones abermals zu deren Vorteil reicht, denn sie werden relativ einfach B20-Standorte um B28 erweitern können.
Und auch auf B3 hat Vodafone einen Vorteil, denn sie besitzen 10 MHz mehr Frequenzbandbreite und werden durch die vielerorts bereits vorhandenen eNodeBs viel schneller die zusätzliche Trägerfrequenz auf 1800MHz aufschalten können als TEF, die erst noch die eNodeBs samt Anbindung und MIMO-Antennen aufbauen muß.
Wer behauptet denn, dass Vodafone ein dichteres UMTS Netz als TEF hat? Seit der Übernahme von E-Plus hat TEF wohl ein dichteres. Vodafone hat jetzt schon lange die Frequenzen in Band 3 und passiert ist kurz gesagt fast nichts auf dem Band.
Das Basisnetz mit Band 20 mag bei Vodafone größer sein, mehr Vorsprung sehe ich dann allerdings nicht.