Beiträge von Freigeist

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    Original geschrieben von Goyale
    "Handelt es sich bei dem Mobilfunktelefon um ein geringwertiges Wirtschaftsgut, [...] wird es nicht beanstandet, wenn der Leistungsempfänger keinen passiven Rechnungsabgrenzungsposten bildet."
    Das sind ab 2018 immerhin 800€ netto (also +USt), und das reicht evtl. auch für das neue iphone 8.

    Ja, ab 2018. Ist das gute Stück allerdings von vornherein zur Weiterveräußerung bestimmt, dann ist es eigentlich gar kein Anlagegut. Das ist aber sowieso nicht das Hauptproblem. Das liegt vielmehr in der privaten Nutzung, nachdem das Gerät aus geschäftlichen Mitteln angeschafft wurde.


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    Mindestens ab 2018 kann man wie von mir dargestellt Steuern sparen. Bis dahin mit Grenze von 410€ + USt.

    Auch wenn wir annehmen, dass das Smartphone zulässigerweise als GWG behandelt und "sofort abgeschrieben" worden ist, darf es nicht ohne Weiteres unter Wert an einen Angehörigen überlassen werden. Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Marktwert ist eine unentgeltliche Zuwendung, die wie eine Privatentnahme zu versteuern ist. Am Endergebnis ändert sich praktisch nichts: Der Unternehmer muss letztlich trotzdem 400 € Gewinn versteuern (150 € Verkaufserlös + 650 € Privatentnahme - 100 € Kaufpreis - 300 € Tarif-Mehrpreis).


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    Dass der Unternehmer Gewinn beim Einkauf mit anschließendem Verkauf macht, soll den Betriebsprüfer stutzig machen?

    Stutzig machen sollte ihn, dass ein nagelneues Top-Smartphone scheinbar für 150 € verkauft wird.

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    Original geschrieben von Goyale
    Das Finanzamt sieht an Rechnungen nur:
    -monatlich z.B. 75€ für den Tarif
    -Galaxy S8+ für einmalig 100€ Kaufpreis


    Und genauso wird das gebucht (vermute ich): 100€ sofort absetzbares GWG, monatlich 75€ Kosten.

    Das ist so jedenfalls nicht korrekt (BMF-Schreiben vom 20.06.2005, IV B 2 - S 2134 - 17/05, Rdnr. 11). Ob es dem Betriebsprüfer auch auffällt, wenn man trotzdem so bucht, ist natürlich nicht gesagt.


    Solange das Smartphone geschäftlich genutzt wird, besteht die Steuerverkürzung im Ergebnis nur darin, dass die vorgesehene Abschreibungsdauer umgangen wird. Deutlich anders sieht die Sache allerdings aus, wenn das Handy privat genutzt wird.


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    Natürlich soll das Smartphone, was es zum Tarif für 100€ gab, vom Unternehmer für 150€ gegen Rechnung und saubere Buchung verkauft werden.

    Und gerade das wäre ein weiterer Vorgang, der den Betriebsprüfer stutzig machen könnte.

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    Original geschrieben von Goyale
    Für 300€ jährliche Tarif-Differenz bekommst Du jedes Jahr ein 700€-Smartphone für 'nen Euro. Innerhalb von 2 Jahren wird der Tarif mit 800€ Hardware-subventioniert.


    Natürlich soll das Smartphone, was es zum Tarif für 100€ gab, vom Unternehmer für 150€ gegen Rechnung und saubere Buchung verkauft werden. Der Unternehmer macht bei diesem Verkauf also 50€ Gewinn, der natürlich versteuert wird.

    Unter "sauberer Buchung" verstehe ich etwas anderes. Der Unternehmer hat ein Smartphone, das regulär 800 € kostet, für 100 € erworben. (Von den restlichen 700 € trägt er 300 € effektiv selbst durch den Mehrpreis des Tarifs, 400 € spendiert gewissermaßen die Telekom.) Wenn er dieses Gerät für 150 € an einen Angehörigen verkauft, ist die Differenz zum Normalpreis wirtschaftlich eine Schenkung an den Angehörigen, steuerlich also im Prinzip wie eine Privatentnahme zu behandeln.


    Für mich sieht es ertragsteuerlich so aus:


    1. Erwerb des Smartphones im Wert von 800 € zu einem Kaufpreis von 100 €. Gewinn: 700 €
    2. Mehrausgaben für den teureren Tarif (verteilt über 12 Monate). Verlust: 300 €
    Der Unternehmer erzielt also zunächst 400 € Gewinn, indem er 400 € ausgibt und dafür ein Smartphone im Wert von 800 € erwirbt.


    3. Veräußerung des Smartphones (Wert 800 €) für 150 € an einen Angehörigen. Gewinn: 0 €
    Hier macht der Unternehmer eigentlich 650 € Verlust. Die zählen aber steuerlich nicht, weil es sich insofern um eine private Zuwendung aus dem Betriebsvermögen handelt.


    Unterm Strich hat der Unternehmer also 400 € Gewinn zu versteuern, obwohl er am Ende 250 € weniger in der Kasse hat. Wahrscheinlich wird zudem noch Umsatzsteuer fällig.

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    Original geschrieben von Traumtaenzer
    [...] wie schaut es mit netzinternen Flatrates im EU Ausland aus?
    Ich als O2 Kunde mit einer netzinternen Flatrate kann dann z.B. jemanden mit O2 in Deutschland nach wie vor im vernünftigen Rahmen "unlimitiert" anrufen? Was ist, wenn der O2 Nutzer im gleichen EU Ausland ist wie ich oder in einem anderen? "Kann" ich ja schließlich nicht wissen...

    Deine "netzinterne" Flat gilt normalerweise nur, solange du dich im Inland aufhältst. Wo sich der Angerufene aufhält, ist dagegen für deine Rechnung grundsätzlich egal, denn – wie du selbst sagst – das kannst du ja gar nicht wissen.

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    Original geschrieben von Goyale
    Deinen Festnetzanschluss vielleicht.
    Einen Telekom-IP-Anschluss nicht (dieser verfügt über 10 Rufnummern, 2 Leitungen für abgehende Gespräche und mindestens zusätzlich nochmal 2 Leitungen für eingehende Gespräche).

    Das muss nicht immer so bleiben. Laut Leistungsbeschreibung "stehen zwei Sprachkanäle zur Verfügung".


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    Schade, dass es für Dich so aufwendig ist, z.B. bei der Anwahl einer Rufnummer aus dem Smartphone-Telefonbuch im folgenden Popup auszuwählen, ob über die Standard-Telefonie-App oder über z.B. boxtogo telefoniert werden soll :eek:. Aber so ist halt die Generation DSDS: 1 Klick mehr, und schon wird es zu aufwendig ;).

    Ich habe nicht geschrieben, dass es für mich irgendwie besonders aufwendig ist. (Deine Weisheiten über die "Generation DSDS" kannst du gerne behalten.) Allerdings ist Callthrough für mich hier kein tolles geniales Feature, sondern eben doch ein Nachteil gegenüber "normalem" direkten Telefonieren. Immerhin hattest du diese Callthrough-Lösung auch nicht für dich oder mich selbst vorgesehen, sondern für die beiden "Zahnspangenträger".


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    Das wäre für viele Kunden eine schöne Billiglösung im Heino-Netz. Blöd ist nur, wenn der Heino nicht so möchte wie Du willst.

    Hätte ich richtig Probleme mit dem Telefónica-Netz, dann würde ich mir wahrscheinlich auch überlegen, ob ich die schönen Magenta-Produkte irgendwie zu bezahlbaren Preisen kriege. Aber eben erst, wenn es wirklich so wäre. Vorher scheint mir das doch nicht ganz so clever, wie es bei dir klang.

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    Original geschrieben von Goyale
    Jeder kann natürlich Standardpreise zahlen, kein Thema. [...] Klar kommen die guten Preise nur zustande, wenn die Auszahlung oder alle 2 Jahre kostenlose Hardware mit berechnet wird.

    Ich habe nicht dafür plädiert, Standardpreise zu zahlen, sondern ich habe gefragt, wie du mit Rabatten auf die Preise kommst, die du genannt hattest. Was du "Rabatte" nennst, sind allerdings Vorteile, die sich indirekt über subventionierte Hardware oder durch Cashback-Angebote ergeben.


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    T-DSL, MMirgendwas, und schon gibt es je eine Allnetflatrate am DSL-Anschluss und eine am MMirgendwas. Alle anderen brauchen nur noch MMStart mit der kostenlos anrufbaren Festnetz-Nummer, und machen Callthrough zur FritzBox und telefonieren über die Flatrate an DSL mit.
    Es gibt Apps, welche die Einwahlsequenz automatisieren.

    Dabei blockiert jede Callthrough-Verbindung den gesamten Festnetzanschluss. Mancher würde das eine Bastellösung nennen.


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    Da wäre man mit 40€ TDSL + effektiv 25€ MMM/MML dabei (insgesamt 65€), und für jedes weitere Familienmitglied 7€ für 1GB...

    Waren es nicht gestern noch 20 € für den Magenta Mobil M?


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    Fritzchen freut sich: "Ich habe den 25GB-Heino mit danach 1MBit/s für effektiv 15€ im Monat, man ist das cool!".
    Blöd ist da nur:
    -4x Heino sind schon 60€, dazu noch DSL sind schon 100€...

    Mal abgesehen davon, dass es bei o2 auch 10 € Kombi-Vorteil gibt (welcher Tarif hat da eigentlich 25 GB?): Fritzchen könnte sich vielleicht auch mit den 1 bis 4 GB zufrieden geben, die deinem Magenta-rundum-sorglos-Family-Paket entsprechen. Möglicherweise findet er bei Drillisch/1&1 dann etwas in dieser Art:

    • GMX DSL 50 Mbit/s: 21,99 € (für 24 Monate)
    • Premiumsim LTE 3000, zurzeit mit 4 GB: 2 x 12,99 €
    • Maxxim LTE 500, zurzeit mit 1 GB: 2 x 6,49 €

    Macht in Summe 64,95 € für vier Personen. Dabei haben alle Mobilfunkverträge Allnet-Flats und sind unabhängig voneinander monatlich kündbar. Falls es deutlich bessere Angebote geben sollte, kann man jederzeit umsteigen. Und man muss keine Hardware-Subventionen oder Cashback-Angebote durchrechnen. Nur der DSL-Vertrag muss nach 20 Monaten wieder auf den Prüfstand.


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    -Die Sprachqualität von Heino tut sich nicht jeder gern an. Sofern Gespräche überhaupt zustandekommen.
    -Heino hat das schlechteste Mobilfunknetz Deutschlands.

    Falls es zu schlimm wird, kann Fritzchen bei meiner Version jederzeit relativ schnell kündigen. Goyale täte sich damit schwer. Aber so eine Situation ist bei Paulchen Panther natürlich ausgeschlossen.

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    Original geschrieben von Ascidriver
    Wer immer das neuste Gerät haben will [...]

    Darauf wollte ich jetzt eher nicht hinaus.


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    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Was auf der Rechnung steht ist doch eigentlich irrelevant, entscheidend ist doch der effektiv Preis den man zahlt.

    Völlig irrelevant ist es nicht. Ein guter Preis direkt auf der Rechnung (am besten noch dauerhaft) ist mir jedenfalls lieber, als wenn ich mir den gleichen Effektivpreis über ein Cashback-Angebot "basteln" muss. Cashback ist halt kein Rabatt.

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    Und der lässt sich ganz leicht ausrechnen.

    Sicher. Wenn man weiß, welche Tarifvariante man abschließen muss, damit der Händler einen bestimmten Cashback dafür herausrückt.

    Zitat

    Beispiel: Auszahlung 500 Euro : 24 Monate = 20,84 Euro Ersparnis auf den Basispreis.
    MM M für 54,95 - 20,84 = 34,12 Euro effektiv. abzgl. 10 Euro Magenta Eins Vorteil macht 24,12 Euro im Monat.
    Evtl. weitere Aktionen ( Miles and More, Alt-gegen-Neu, etc.) der Telekom noch nicht eingerechnet, ebenso waren auch schon mal 550 Euro Cashback möglich.

    Wie er aktuell auf 20 € für Magenta Mobil M kommt, kann ich damit noch nicht schlüssig nachvollziehen. Zumal Goyale von Rabatten geschrieben hatte, aber nicht von Cashback.

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    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Man hole sich zb einen Magenta Mobil M mit Handy und nehme anstatt Handy, Cashback vom Händler von sagen wir einmalig ca. 500 Euro. ;)

    Dadurch wird der monatliche Grundpreis aber erst mal höher statt niedriger. Wieviel spart man da unterm Strich in Summe?


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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Außerdem kostet Family Card Start 0€ mit MagentaEINS

    Danke, hatte ich übersehen.

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    Original geschrieben von Goyale
    Wer clever ist und schaut, wie er sich, die Frau und 2 Zahnspangenträger optimal online bringt, macht sowieso alles anders:
    T-DSL 40€, MMM inkl. Magenta 1 und Rabatten ca. 20€, dazu eine Partnerkarte auch für ca. 20€, dazu 2 Prepaid- Karten 1GB mit Family-Rabatt je 7€. Macht zusammen ca. 94€, für DSL und Mobilfunk von 4 Personen.

    Welche Rabatte sind das im Einzelnen, mit denen du da rechnest?
    Die Standardpreise sehen ja zunächst so aus:


    Magenta Zuhause M (50 Mbit/s) 39,95 €
    Magenta Mobil M (3 GB, künftig 4 GB) 44,95 €
    Magenta-Eins-Vorteil -10,00 €
    Family Card S (1 GB, künftig 2 GB) 24,95 € oder M (3 GB, künftig 4 GB) 34,95 €
    Family Card Start 2 x 2,95 € entfällt bei Magenta Eins
    Datenoptionen Family Start M (1 GB) 2 x 7,00 € = 14,00 €