Mit Wohnort wäre da evtl. noch gezielter ein Tipp zu geben, aber egal.
Flugangst ist inzwischen sehr gut behandelbar, v.a. konfrontative Verfahren haben sich als sehr wirksam erwiesen. Afaik bieten einige Fluggesellschaften sowas an, ansonsten würd ich mich mal bei einer Christoph-Dornier-Stiftung erkundigen. Die bieten für sowas auch Block-Therapien, das kann ein Vorteil sein, außerdem bekommt man ggf schneller einen Platz als vor Ort bei nem Psychotherapeuten.
Ach ja: ein Film o.ä. wird da nix nützen, denn Angst ist ein Gefühl, kein rationales Problem. Dass von 1000 Flugzeugen 999,99 oben bleiben weiß auch Deine Freundin, denn dumm ist sie nicht (unterstell ich einfach mal :D). Die Kunst ist also, diese irrationalen Gedanken und Gefühle anzusprechen und sich mit auseinander zu setzen, da braucht's mehr als ein Film oder ein Buch.
Sie einfach bei nem Piloten in ein Flieger zu setzen rate ich dringend von ab, denn der hat zu 99,9% keine Ahnung, wie er mit umgehen soll, wenn sie da oben ne Panikattacke bekommt! Wenn sie Flugangst hat, braucht's erstmal ne "kognitive Vorbereitung" wie es im Fachchinesisch so schön heißt und dann einen, der den Flieger oben hält und einen, der sie mit ihrer Angst begleitet und damit umzugehen weiß. Und für letztere Jobs gibt's ne Ausbildung bzw. Profession, die sich da nennt Psychotherapie!