Nochmal: Wo liegen die konkreten *Vorteile*?
Einfach den vorhergehenden Post lesen, den du ja für die Polemik komplett auf nen kleinen Abschnitt reduziert hast. Und jetzt danach fragen.
Kurze Stichpunkte: Die einheitliche Zeitzone, der meckernde Deutsche wenn die Sonne 3:45 Uhr aufgeht und 21:35 unter statt ner Stunde später. Der gleiche meckernde Deutsche, wenn im Winter zum Frühstück nicht mal die Sonne aufgegangen ist, wenn er an der Grenze zu den Nachbarländern die Uhr stellen muss usw. Wenn du weisst wie sich der Durchschnittsdeutsche in seinem Urlaub benimmt, sich beschwert in Thailand kein Schnitzel auf dem Buffet zu haben, kannst dir ausmahlen was "Zeitenchaos" bringt.
Und nochmal von rund 445 MIo Einwohnern, glaube damals war ja noch das UK dabei also fast 500 Mio, ohne den EWR + die Schweiz, haben 6 Mio Menschen abgestimmt, 80% aus Deutschland. Merkst du? Aus knapp 420 Mio Menschen die in der EU nicht aus Deutschland sind, haben sich satte 1,2 Mio genötigt gefühlt bei der Umfrage mitzumachen. Es gibt Länder in der EU, die sind im Schnitt europaaffiner und -offener als es Deutschland ist. Und die haben sich nicht dazu geäussert, obwohl deren Digitalisierung sogar fortgeschrittener ist als bei uns. Zusammen mit der angesprochenen Trägheit der europäischen Amtskollegen bei der "Lösung" des "Problems" kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es für den Rest der Europäischen Union keine Probleme mit der Umstellung gibt, Bzw. dass man sich auftretender Nachteile bewusst ist und man diese vermeiden will.
Und ein Vorteil ist manchmal nur, einen Nachteil zu vermeiden.