Beiträge von area58653

    Die durchgehende Verbindung hat schon ihre Vorteile und damit auch Reize.

    Es gibt ja eh nur sehr wenig komplett durchfahrende Fahrgäste, und wenn dann haben die meist auch nicht soviel Gepäck, das 1 oder 2 Umstiege ein Problem wäre.

    Im Gegenteil machen ein oder zwei Umstiege eine Reise sogar intressanter, weil man dann ein bisschen was zu tun hat, und neue Sitznachbarn bekommt.

    Nur eine Umstiegsorgie mit drei Umstiegen (in Plzen, Furth im Wald und und Schwandorf) nach Nürnberg oder vier Umstiegen (zusätzlich in Regensburg) nach München ist dann doch etwas zuviel.


    Und ob dort Alex DB oder sonst wer fährt ist nahezu egal, denn die meisten Probleme liegen in der Infrastruktur.

    Am Betreiber liegt es nicht direkt, den bei der Waldbahn und Oberpfalzbahn macht die Länderbahn nen wirklich gut Job.

    Aber die alex Züge sind ziehmlich mies und bremsen nur die eigentlich zuverlässige Oberpfalzbahn aus.

    Der Wagenpark ist wild zusammengemischt, meist zwei alte ČD Wagen, dann ein moderner Doppelstockwagen mit beqemen Einstieg von alex selbst und dann zwei alte DB Wagen. Davon hat nur der Doppelstockwagen Klimatisierung. Und im Sommer wollen da dann natürlich alle rein.

    Was die Zuverlässigkeit betrifft ist das Problem schonmal das lokbespannte Züge meistens schlechter beschleunigen als Triebfahrzeuge, und es damit generell schwieriger ist kleine Verspätungen rauszufahren.


    Und dann vorallem die ständigen Lokwechsel. Das dauert generell seine Zeit. Aber noch schlimmer wirds bei Vespätungen, denn dann dauert es noch länger. Und wenn über Ingolstadt oder Plattling umgeleitet wird, und dort dann die Lok auf die andere Seite muss, dann dauert das mindestens ne halbe Stunde.


    Und die 612 Regioswinger sind in meinen Augen mit die schlimmsten Kisten auf dem deutschen Netz.

    Nur wenn man schlafen möchte ist es natürlich schon etwas doof. Oder wenn die Züge mal so voll sind da man stehen muss.

    Aber ansonsten finde ich sie toll: Sie sind durch 160 km/h und bogenschnelles Fahren für Regionalverkehr wirklich schnell, und abgesehen davon fühlen sie sich durch die etwas ruckartige Neigung und die Lautstärke noch schneller an als sie sind.

    160 km/h in nem 612er RegioSwinger fühlen deshalb schon irgendwie schneller an als 160 km/h in einem 411er oder 415er ICE-T obwohl die ja auch Neigetechnik haben.

    Ach, der Nahverkehr von München nach Prag ;)

    Ist die Strecke nach Schwandorf weiter nach Tschechien immer noch nicht elektrifiziert? War das nicht schon vor Jahren geplant?

    Ich glaub es gibt irgendwelche Planungen für die 2030er Jahre die Elektrifizierung erst bis Sulzbach-Rosenberg und dann bis Amberg zu verlängern damit Sulzbach-Rosenberg und Amberg an das S-Bahn Netz angeschlossen werden können. Aber zwischen Amberg und Plzen wird es wohl nichts vor den 2040er Jahren.

    Selbst die Strecke Regensburg-Hof ist noch immer nicht elektrifiziert. Aber da bin ich zuversichtlich das man wenigstens das bis die Dekade zu Ende geht hinbekommen wird.

    Wen die ČD mit RegioFox Zügen ( https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8CD-Baureihe_847 ) bis Schwandorf fahren würde, und man dort dann dann entweder in die DB RegioSwinger ( https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_612_(1998) ) nach Nürberg oder wenn Regensburg-Hof erstmal elektrifiziert ist kann man München-Hof dann mit Coradia Continental Zügen fahren.

    Dann gingen Prag-München, Prag-Nürnberg und Prag-Hof mit einem einzigen Umstieg in Schwandorf. Das wäre schon völlig okay. Auf jeden Fall besser als alex.

    Dein 6) könnte man gut mit meinem 1) zusammenfassen ;)

    5) Kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen. Weil oft geht es garnicht ohne Aussenantenne oder man bekommt nur die ÖR-Multiplexe oder müsste für jedes Gerät einzeln an Freenet zahlen.

    DVB-T2 wäre im grunde schon eine schöne Technologie, wann man lieber nur zwei Multiplexe betreiben würde, diese aber dann dafür über mehr Standorte als also auch Füllsender verbreiten würde, das überall Zimmerantennenempfang funktionieren würde. Und natürlich alle Programme entweder komplett unverschlüsselt senden oder so das jeder Beitragszahler gegen eine kleine Einmal-Aufwandspauschale mindestens vier Smartcards bestellen könnte.

    Ein ÖR-Multiplex mit ARD, ZDF, Lokales Drittes, KiKa, Phonenix, 3sat und arte sowie einen Privat-Multiplex mit RTL, RTL2, Pro7, Sat1, Tele5, Sport1 und Eurosport1 würde ich als "Grundvesorgung" akzeptabel finden.

    Das ist dann aber echt doof!

    Denn wenn man über WLAN oder eine zweite SIM eine Internetverbindung hat man ja keine Internetverbindung über Firsty.

    Etwas anderes wäre es wenn man die Internetverbindung für so 12h oder noch länger freischalten könnte. Dann könnte man es z.B. morgens in der Unterkunft abends am Arbeitsplatz oder in einem Cafe machen, und man hätte für den Rest des Tages oder der Nacht einen Internetzugang über Firsty.

    Aber wenn man maximal für 1h freischalten kann, kann man es ja erst machen wenn man die Verbindung braucht.

    Das mögen vielleicht die Werbekunden glauben, aber schon durch simples Addieren aller Mediennutzungen kommt man schon darauf, dass der Tag nur 24 h haben kann.


    Aber es fällt eben schön gleichmäßig über genau eine Stunde an. Und nicht wie bei einem Software-Update innerhalb weniger Minuten, weshalb man diese extra staffeln muss.


    "On Top" würde heißen, dass gleichzeitig das lineare Fernsehen läuft, während andere Medien gestreamt werden. Statt dessen läuft auf dem Smart-TV entweder lineares Fernsehen oder YouTube und Netflix. Die Netze müssen halt die zu erwartende Grundlast tragen können und tun das gegenwärtig auch.


    Mehrfache Mediennutzung gleichzeitig kommt schon vor, nämlich das man z.B. am Notebook arbeitet, recherchiert oder auch zockt aber am Smart-TV nebenbei n-TV, N24, TLC, sixx oder DMAX als Hintergrundberieselung laufen lässt.


    Da macht es dann schon einen Unterschied ob die Sender über DVB-C emfangen werden oder über IP-TV gestreamt werden.

    Wenn z.B. ein 3-Personen Haushalt mit Smart-TVs der schon jetzt Netfilx, DAZN, Youtube und Vimeo an den Smart-TVs streamt, aber die linearen Sender noch über DVB-C schaut, komplett auf IP-TV umsteigen würde, könnte es schon sein das aus bislang 250...400GB dann eher 500...650GB würden. Das wäre schon eine Steigerung um +50%.

    Aber ich denke die Netze werden es sicher verkraften denn:
    1) Wer in Einfamilienhäusern, Reihenhäusern oder kleineren Wohnanlagen wohnt ist eh nicht betroffen weil es da schon immer als Einzelanschluss läuft
    2) Manche werden auch nach Entfall des Nebenkostenprivilegs auf Einzelanschluss umstellen und bei DVB-C bleiben
    3) Manche werden auch auf Satellitenempfang umsteigen
    4) Auch wenn das Nebenkostenprivileg entfällt werden die meisten Netzbetreiber nicht gleich die Anschlüsse kappen sondern etwas wenn Hausanschlussverstärker erneuert werden etc.

    Auch wenn bei den betroffenen Haushalten der Traffic um etwa 50% steigt, wenn es nur ca. 20% der Haushalte betrifft sind es nur ca. 10% mehr Netzlast. Und das auch nicht auf einen Schlag sondern über zwei, drei Jahre. Und das ist dann so wenig, das es nicht auffällt.

    Das ist aber ein wirklich hässlicher Aufbau! <X


    Mich stört da das man so lange Ausleger verwendet hat und die Panels deshalb so weit vom Mast abstehen.

    Ich kenne Standorte wo die Telekom GSM900 + LTE800 + LTE900 + LTE1800 + LTE1800 + LTE/NR2100 + LTE2600 und noch dazu o2 GSM900 + LTE800 + LTE900 + LTE/NR1800 + LTE2100 + NR700 betreibern und die sehen viel schlanker und schöner aus.

    Da gebe ich dir teilweise recht.

    Ich glaub Plan A von Putin war eine Annäherung an den Westen und nach den USA, China, Israel, EU und Japan aber noch vor Grossbritannien, Indien, Brasilien und evtl. diversen arabischen Saaten, Türkei und Iran) im "Top 10-15 Club der Weltpolitik" fair mitzuspielen.


    Aber das hat die USA nicht geduldet, sondern die USA besteht darauf an einer 1 + 2-5 Alleinherrschaft festzuhalten. Zuden 2-5 zählen auf jeden Fall Israel und Grossbritannien als die beiden Best-Buddys der USA, und evtl. werden Frankreich, China und Indien mehr oder weniger geduldet. Aber die anderen 188 der 194 Länder der Erde haben diesem System nichts zu melden.

    Der Plan B von Putin war dann mit der EEU ein Gegengewicht zur EU zu gründen, um nich nur ein Gegengewicht zur EU sondern vorallem auch zur USA bilden zu können. Aber nachdem die Ukraine nicht mitgemacht hat sondern lieber in die EU wollte, war die EEU zu schwach um ein erstnhafter Player in der Weltpolitik zu sein.

    Also war Plan C dann ein Enthauptungsschlag gegen die Ukrainische Regierung, aber nicht wegen der Ukrainischen Regierung und der Ukrainie ansich, sondern um dem Westen also vorallem der USA seine Schlagkraft zu demonstrieren. Ich glaub nicht das Putin garnicht unbedingt die Eroberung der Ukraine wollte. Sondern das ihm schon der Enthauptungsschlag als Solches gereicht hätte.

    Denn das hätte schon genug Symbolik gehabt. Einerseits wegen der Beziehungen der Biden-Familie in die Ukraine, aber auch vor dem Hintergrund das die USA weder in Syrien Assad stürzen konnte und in Afghanistan nach dem Truppenabzug innert Tagen die Taliban das gesamte Land zurückerobert haben. Das wäre ein perfektes TIming gewesen, das die USA ziemlich belämmert dagestanden wäre, und Russland so künftig in der Weltpolitik wieder einen grösseren Stellenwert gehabt hätte.

    Die dauerhafte Einsetzung einer Marionettenregierung und der Anschluss an Russland wäre garnicht nötig gewesen. Allein für ein paar Monate eine Marionettenregierung einsetzen und danach die Ukraine wieder Neuwahlen durchführen lassen, bei der durchaus wieder Selenski hätte gewinnen können, hätte völlig gereicht um der USA quasi einen Kopfstoss zu verpassen und belämmert dastehen zu lassen.

    Die Finanzpolitik mit dem Dogma das hohe Zinsen eine Tabu sein sollen, hat natürlich der Währungsstabilität geschadet und Soziale Probleme verursacht. Aber sonst finde ich die türkische Wirtschaftspolitik garnicht so schlecht.

    Und man muss Erdoğan schon auch zugute halten dei Regierung der Türkei ein wirklich schwieriger Job ist, wegen der extremen Unterschiede zwischen Istanbul und Ostanatolien.

    Aber das war schon immer so und wurde nicht von ihm verursacht.

    Wenn man hingegen in den Westen schaut, egal ob man jetzt deutsche Flächenbundeslände der wie Bayern oder Niedersachsen betrachtet, oder die USA, ist es eher so das in den 90ern und frühen 00ern die Unteschiede garnicht so gross waren, sondern erst in den letzten 15-20 Jahren aufgerissen wurden.

    Ich finde das die Unterschiede zwischen München und Waldkirchen oder Hannover und Haselünne inzwischen schon ähnlich gross sind wie zwischen Istanbul und Ostanatolien. Oder in den USA zwischen L.A. und dem Mittleren Westen.

    Diese Zauderei die nur in einen jahrelangen Stellungskrieg führt, ist das Schlimmste überhaupt!

    Wenn man schon die Ukraine unterstützen will, dann sollte man wenigstens die Eier haben, Waffen zu liefern mit der die Ukraine den Konflikt in absehbarer Zeit gewinnen kann.


    Aber dieses die Ukraine gerade soviel unterstützen das sie nicht von Russland überrannt werden kann, aber zu wenig für aussichtsreiche Gegenoffensiven zu liefern, schadet sowohl den Menschen in der Ukraine als auch den Menschen in der EU am allermeisten.

    Die einzigen Profiteure davon sind vorallem die USA, aber auch einige Drittstaaten, die davon profitieren das sich Russland und EU ohne Aussicht auf ein Ende aneinder abarbeiten, und über kurz oder lang in wirtschaftlicher Rezession aber auch in emotionaler Ressignation versinken.