Und die AC kamst gar nicht meht zählen, allein ein Supermarkt hat über 10 AC Lader, und verballert die für 19ct/min.
Das klingt billig, ist aber ziemlich teuer, weil das dann selbt für Elektroautos die 22KW AC-Ladung können ca. 0,52 €/KWh wären, aber bei 11KW wucherhafte 1,04 €/KWh und bei 7,4KW sogar 1,54 €/KWh.
Da Reisende häufig Fernverkehrsstraßen nutzen, gibt es dort schon mehr als genug Stationen! Was fehlt, dass man auch, wenn man die Fernstraßen verlässt, am Ziel gute Lademöglichkeiten vorfindet.
Ist jetzt nicht ideal, aber in solchen Fällen lade ich nochmal, bevor ich ins Nirgendwo abfahre.
Bis jetzt ist es hier so das es zwar eine ganze Menge AC-Lademöglichkeiten z.B. auch an Supermärkten, Sparkassen, Stadt- oder Gemeindeverwaltungen und Recyclinghöfen gibt, aber das ist ehrlich gesagt eher für die Mitarbeiter als für Kunden, auch wenn sie prinzipiell ür Kunden zur Verfügung stehen (wahrscheinlich eh nur wegen dem Fördergeld). Denn für die 20-25min die man in der Regel dort steht lohnt es sich bei AC-Ladern ja nichtmal das Ladekabela auszupacken.
Dann gibt es in den Städten vielleicht drei CCS-Schnelllader wovon meist aber auch nur einer, nämlich der EWE Schnelllader bei McDonalds brauchbar gelegen ist. Der innogy Schnelllader bei einem Autohaus im Gewerbegebiet an der Bundesstrasse und der E.ON Schnelllader beim ehemaligen E.ON Kundencenter im anderen Gewerbegebiet sind höchstens was für Aussendienstler die dort beruflich zu tun haben, aber als normaler privater Autofahrer will man nicht im Gewerbegebiet wo man nichtmal nen Kaffee bekommen kann abhängen.
Sondern attraktiv wären die Schnelllader vorallem an normalen Parkplätzen, bei Fitnesstudios, bei Kinos, bei Discos, etc. wobei es dann nicht unbedingt Hypercharger sein müssten sondern so 40-75 KW durchaus genügen würden.
Allerdings Martyns Wunsch, dass man ländliche Gegenden mit vorwiegend Einfamilienhäusern mit HPC zupflastert, wird sich nicht erfüllen, weil eine Person nach 300 km Pendeln, noch 300 km Feierabend Reichweite in 20 Minuten in Laufnähe zur Wohnung nachladen muss.
Wenn ich z.B. mal von einem kleinen Neubaugebiet mit 36 Wohneinheiten, z.B. zwölf Einfamilienhäuser und drei Mehrparteienhäuser mit jeweils acht Wohneinheiten ausgehe sehe ich da einen Bedarf von von ca. 65-70 Parkplätzen (ca. 1,5-1,6 pro Wohneinheit und nochmal ca. 10 für Gäste und Handwerker).
Da fände ich es gut wenn man dann erstmal für die Basisversorgung ca. 15 Parkplätze mit einer 3,7KW Lademöglichkeit (abschliessbare blaue CEE Steckdose) ausrüsten würde, aber dann eben noch einen CCS-Schnelllader mit zwei 75 KW Lademöglichkeiten bereitstellen würde. Damit zum Beispiel einerseits von weiter angereiste Besucher für die Rückfahrt nachladen können, oder auch Anwohner schnell für die Feierabendnutzung nachladen wollen.