Beiträge von area58653

    Das noch grössere Problem sehe ich darin das die Strompreisexplosion die verschiedenen Menschen extrem unterschiedlich getroffen hat.


    Viele Leute hatten Glück das sie relativ kurz der Strompreisexplosin ihren Stromtarif neu abgeschlossen oder verglängert haben und so während der gesamten Hochpreisphase in der Preisbindung waren.

    Relatives Pech hatten erstmal alle Leute deren Preisbindung in der Hochpreisphase ausgelaufen ist, sowie alle Leute die erstmalig eine Wohnung in Deutschland beziehen wollten oder mussten.

    Davon hatten aber auch etliche Leute noch "Glück im Unglück" das ihn ihrem Versorgungsgebiet entweder der Grundversorger einen relativ günstigen Grundversorgungstarif angeboten und / oder in dessen Versorgungsgebiet andere regionale Anbieter halbwegs günstige Tarife angeboten haben.

    Und es gab Leute die "Unglück im Unglück" hatten das in ihrem Versorgungsgebiet der Grundversorger echte Wucherpreise aufgerufen hat, aber auch andere Versorger keine wirklich günstigen Tarife angeboten haben und viele Anbieter das Versorgungsgebiet garnicht akzeptiert haben.

    Wohnungsgenossenschaft in Gera baut mit 80 Prozent Förderung vom Freistaat Thüringen an Ost West und Südseite Balkonkraftwerke an Zehngeschosser. Verlangt kein Entgelt vom Mieter will langfristig aber höhere Mieten erheben.


    https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-797108.html


    Irgendwie erscheint mir aber diese Idee nicht besonders clever.

    Erstmal sehe ich das Problem das die PV-Module in den unteren Stockwerken vorallem nachmittags und abends und vorallem im Herbst und Winter wegen der tiefstehenden Sonne so gut wie keine Leistung mehr bringen und deshalb Geldverschwendung sind.

    Zweitens sehe ich das Problem das der nicht selbstgenutzte Strom dann an den Netzbetreiber verschenkt werden muss. Ausser bei Rentnern und Arbeitslosen die auch tagsüber meist daheim sind, dürfte das aber ein recht grosser Anteil sein.

    Lieber nur vom 3. oder 4. bis zum 9. Stock die Module verbauen, aber nicht den einzelnen Mietern überlassen sondern als konventionelle PV-Anlage betreiben dürfte sinnvoller sein. Dann könnten man einen Teil des Stromes für die Haustechnik und ggf. Wärmpepumpe / Klimatisierung aber auch z.B. E-Auto Stelleplätze nutzen und den Rest gegen Einspeisevergütung einspeisen. Und mit dem Gewinn daraus dann lieber die Mieten für alle Mieter niedrig halten.

    Der Aufwand dürfte bei einer Wohnungsgenossenchaft je eh sehr niedrig sein, da die ja z.B. zwangsläufig ein eine eigene Verwaltung und wahrscheinlich auch eigene Haustechniker und Vertragselektriker haben, die die ganzen nötigen Sachen quasi nebenbei erledigen können.


    Ich sehe gerade, es wird doch angezeigt. Neben 1.8.0 wird der Verbrauch angezeigt, neben 2.8.0 das was man eingespeist hat. Bei mir steht da 2 kwh. Woher die kommen sollen weiß ich nicht. Vielleicht standen die auch schon von Anfang an drauf. Ansonsten hat der Zähler wohl noch weitere Möglichkeiten Details zum Verbrauch abzufragen, mit einer Pin die man über Lichtimpulse z.B. über eine Taschenlampe eingeben muss. Dafür gibt es sogar Android-Apps die das erledigen. Diese Pin habe ich allerdings nie erhalten.


    Ich kenne das System zwar, aber ich frage mich ehrlich wer sich diesen Unsinn ausgedacht hat, statt z.B. einfach einen einfachen Umschalttaster zu verbauen.

    Gut, dann könnten zwar bei Familien und WGs die Mitbewohner und bei Mehrparteienhäusern mit gemeinsamen Zählerraum sogar die Nachbarn den Einspeisestand abfragen. Aber ich denke nicht das das jemanden stören würde. Und den Verbrauch kann ja eh schon jeder sehen.


    Ich wüsste jedenfalls nicht was an der Einspeiseleistung do geheim sein soll das es da diesen Aufwand mit der Blink-PIN braucht.

    Momentan sind die Spritpreise auf einer ziemlichen Achterbahnfahrt!

    Hab am Mittwoch Diesel für 1,709€ getankt und Super E10 ist ebenfalls auf 1,709€ gewesen.


    Freitag hab ich dann gesehen das die Preise für beide auf jeweils 1,689€ gefallen sind.

    Aber heute kostete Diesel 1,789€, Super E10 allerdings "nur" 1,749€ - Super 1,809€ - Super Plus 1,899€.


    Naja, zum Glück immer noch ein deutlicher Abstand zur 2€ Schmerzgrenze. Und ich freu mich auch drüber das in den Supermärkten der Preis für Räucherlachs von 4,99€ auf 4,79€ gefallen ist.

    Sollte man auf dem Schirm haben, dass die 40 GB dann doch nicht reichen, und zudem viel günstiger zu bekommen sind, über einen Vertrag mit Inklusivvolumen, welches dann auch in der EU komplett gilt, wie an deinem Vorschlag mit dem 140 Gb Vertrag zu sehen. Da hat man, für das EU-Ausland, dann 100 GB mehr für 2 Euro weniger.

    Kommt drauf an wie sich die Anteile zwischen "Camping in Deutschland" und "Camping in Nachbarländern" verteilen.

    Bei so 70% Nachbarländer und nur 30% Deutschland ist natürlich der MegaSIM green LTE 140GB der bessere Deal weil man die kompletten 140GB im Roaming nutzen kann.

    Aber bei so 70% Deutschland und nur 30% Nachbarländer wäre wahrscheinlich dennoch der MegaSIM Mobile Unlimited Smart der bessere Deal.


    Und es hängt natürlich auch davon ab wo man wirklich die Mobilfunkverbindung benötigt und wo es ohnehin WLAN gibt. Aber das lässt sich ja leider erst dann recherchieren wenn die Touren stellen. Und selbst dann ist man weder vor postiven (doch WLAN vorhanden obwohl es nicht beworben worden) noch vor negativen Überraschungen (beworbenes WLAN funktioniert nicht, ist hoffnungslos überlastet, hat zuviele Sperren, etc.) sicher.

    E-Autos miete ich regelmäßig - aber nur aus Spaß an der Freude.

    Das ist aber kein günstiges Hobby. ;)


    Ich hab jetzt auch mal gesucht und auf die Schnelle z.B. Angebote für einen Audi Q4 e-tron 40 für einen Tag von 13-21 Uhr incl. 300km für 167,99€ gefunden.

    Wenn man mal wo hin muss wo man einen Mietwagen braucht und es intressante Elektroautos für einen geringen Aufpreis oder sogar zum gleichen Preis gibt, kann man natürlich ein Elektroauto nehmen.

    Aber ansonsten wäre mir das schon zu teuer.

    Bis dahin wird sich das in der erheblichen Masse der Fälle von alleine regeln, weil Verbrenner sowohl im Unterhalt als auch in der Anschaffung teurer (erheblich teurer) sein werden.


    Zumindest Momentan ist es aber noch viel mehr so das in der Anschaffung Elektroautos viel teuer sind als Verbrennerfahrzeuge, zumindest wenn man vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleicht.

    Und es wird noch ein ziemlich langer Weg werden bis vergleichbare Eletroautos und Verbrenner zum gleichen Preis zu haben sein werden, wobei ich nichtmal sicher bin das es dazu kommen wird.

    Das Elektroautos in der Anschaffung billiger werden könnten als Verbrenner kann ich mir derzeit kaum vorstellen. Völlig ausgeschlossen ist es aber natürlich nicht.

    *****

    Unterhaltskosten sind ein ganz anderes Thema und echt schwer zu vergleichen. Vorallem die Verbrauchskosten beim Strom sind ja je nach Umstand extrem unterschiedlich.

    Wer z.B. zu 60% mit kostenlosem Strom vom Arbeigeber, 25% eigenen PV-Strom, 15% Netzstrom und 10% CCS-Schnellladerstrom fährt, der ist natürlich mit einem Elektroauto spottbillig unterwegs weil der zahlt ja dann nur durchschnittliche 13,5 ct/KWh.

    Aber wenn jemand mit 60% Netzstrom und 40% CCS-Schnelladerstrom unterwegs ist, der zahlt dann schon durchschnittliche 46 ct/KWh.

    Nehmen wir an, ich wandere aus ins EU-Ausland. Ich weiß, dass ich meine deutsche Nummer so dort nicht mehr richtig benutzen kann. Aber kann ich irgendwas tun, damit ich diese Rufnummer niemals verliere, quasi dass sie in meinem Besitz bleibt, also dass die SIM-Karte nicht deaktiviert wird!


    Soweit ich weis sieht die EU-Gesetzgebung zwar vor, das das EWR-Roaming nur für vier Monate ununterbrochenen Aufenthalt ausserhalb des Heimatlandes gewährt werden muss, aber ich wüsste von keinem deutschen Anbieter der davon Gebrauch macht und nachberechnen oder deaktivieren würde.

    Soweit ich weis bei den deutschen Tarifen maximal je nach Anbieter und Tarif die FUP-Anwendung aufs Datenvolumen.


    Ausserhalb des EWR könnte eine sinnvolle Nutzung schwieriger werden. Aber auch da könnte man die Nummer einfach auf leicht aktiv haltbaren Prepaidkarten oder auf billigen Laufzeitverträgen laufen lassen und die Nummer zumindest für SMS Empfang nutzen.

    Nur weil Martyn glaubt, man bräuchte in jedem Wohngebiet HPCs, ist das in der Realität noch lange nicht der Fall. Sinnvoller ist es doch, das Geld stattdessen an stärker frequentierten Orten in HPC zu investieren, wo ein Vielfaches an Menschen davon profitiert. Auch auf dem Land. Ich will keine Planwirtschaft, die dann dafür sorgt, dass die HPC an kaum frequentierten Standorten stehen.

    Klar fahren auf einer Autobahn oder Bundesstrasse mehr Leute vorbei als an einem Fitnessstudio, Kino, Dorfplatz oder Wohnsiedlung. Aber bei einem Fitnessstudio, Kino, Dorfplatz oder Wohnsiedlung wollen viele Leute eh anhalten und könnten dort nebenbei aufladen.

    An einer Autobahnraststätte oder irgendwo im Industriegebiet an einer Bundesstrasse hingegen will kaum jemand freiwillig anhalten und eine Ladepause einlegen auch wenn es "nur" so 20-45 Minuten sein müssen.

    Die Frage ist jetzt sind die Leute bereit ihre Pausen auf eine Autobahnraststätte oder in ein Industriegebit an der Bundersstrasse zu legen weil nur dort die Schnelllader sind ... oder kaufen sie stattdessen lieber ein Auto mit dem sie nicht auf Ladesäulen angewiesen sind.


    Rechne bitte mal aus, wieviele kWh dann darüber laufen müssten, bis sich das amortisiert hat und wieviele Jahre (Jahrzehnte?) es dauern würde, bis sich das ansatzweise lohnt. :S

    Das ist jetzt nicht ganz einfach weil ich nicht weis wieviel Geld die Ladeplattformbetreiber an de Säulenbetreiber auszahlen.


    Aber wenn ich mal von 34 ct/KWh Bezugspreis und 10% Ladeverlust in der Säule ausgehe komme ich auf 37,4 ct/KWh Bezugspreis.

    Mit EWE Go zahlt man an Fremdladern 64 ct/KWh, macht also 26,6 ct/KWh Spread.


    Wenn man davon jetzt die Umsatzsteuer rausrechet und die verbleibenden 22,34 ct/KWh hälftig zwischen Ladeplattformbetreiber und Säulenbetreiber geteilt werden wären das 11,17 ct/KWh.

    Oder anders gesagt wenn im Schnitt pro Ladevorgang 30 KWh geladen werden würde dann der Säulenbetreiber etwa 3,35€ verdienen. Bei etwa 50 Ladevorgängen im Monat wären das dann 167,50€ im Monat. Oder sagen wir einfach gerundet 170€.


    Den Schnelllader komplett darüber finanzieren ist natürlich nicht drin, denn das würde dann etwa 34 Jahre dauern.


    Aber wenn man den Grossteil der Kosten auf die Immobilienkäufer umlegen würde und nur einen Restbetrag darüber finanzieren würde, müsse es schon möglich sein nach nur 2-3 Jahren in die Gewinnzone zu kommen.

    Wer ist denn dieser „man“, von dem du dir die Bereitstellung der CCS-Lader in dem kleinen Neubaugebiet wünschst? Ein Anbieter, der wirtschaftlich halbwegs vernünftig denkt, wird das eher nicht sein. Für ein paar wenige Ladevorgänge lohnt sich doch die Investition nicht.


    War aber mal wieder amüsant deine Fiktionen zu lesen ^^:thumbup:

    Gerade bei einem Neubaugebiet denke ich wäre sowas gut umzusetzen. Denke so ein Lader mit zwei 75KW Lademöglichkeiten wird wohl mit Installation im Zuge eines Neubaugebiets wo eh alles neu gemacht werden muss maximal 85.000€ wahrscheinlich eher nur 70.000€ kosten.

    Wenn man dann au jedes der zwölf Einfamilienhäuser bzw. deren Bauplätze so 2.500€ aufschlägt und auf jede der vierzungzwanzig Eigentumswohnungen so 1.500€ aufschlägt hat man schon 66.000€ und ein bisschen was wird sicherlich durch die Nutzung reinkommen. Wenn es noch Fördermittel gibt reicht sogar noch weniger.

    Und ob eine Eigentumswohnung nun 258.000€ oder 259.500€ oder ein Einfamilienhaus nun 475.000€ oder 477.500€ kostet spürt eh niemand weil es da in den Gesamtkosten untergeht.