Beiträge von area58653

    Das hatte ich nicht mitbekommen das die 50€ + Mehrwertsteuer Deckelung jetzt auch fürs Roaming in Flugzeugen und auf Schiffen gilt. Ist natülich schonmal besser als eine Horror-Rechnung zu bekommen.


    Aber 59,50€ für quasi nix (4,84 MB) zahlen müssen ist trotzdem doof, und die ganzen anderen Unannehmlichkeiten, das dann zunächst evtl. auch am Zielort keine Nutzung mehr möglich ist bis man den Kundenservice kontaktiert hat.

    Bin gespannt, ob ein R im Display stehen wird bzgl. Roaming.


    Spätestens dann kommen die Fragen der Kunden. Wasn das???

    Soweit ich mich erinnere war das aber nur bei sehr vielen Geräten bis Android 4 und vereinzelt auch bei Geräten mit Android 5 oder 6 der Fall. Aber so antike Geräte werden inzwischen ja kaum noch genutzt.

    Alle Apple Geräte und alle Android Geräte die auf mindestens Android 7 laufen sollten da keine Probleme machen.

    Wobei ich mich hier auf die In-Flight-Versorgung durch Aeromobile bezog, wo das Kostenrisiko qua begrenzter Aufenthaltsdauer ja nicht ganz so groß ist. Wenn ich auf dem Wasser unterwegs bin, fahre ich in der Regel selbst und bin dann auch meist noch nah genug an der Küste für terrestrische Kommunikation.

    Ich hab die Preise jetzt nicht genau im Kopf, aber ich glaube in Flugzeugen und auf Schiffen verlangen Anbieter solche Wucherpreise, das selbst minimal Nutzung oder kleinste Fehler zu Horrorrechnungen führen können.

    Preise sind ja oft im Bereich von: 4,99 €/min abgehend und 2,99 €/min ankommend im 60/10 Takt für Gespräche, 0,79€ für abgehende SMS und 12ct pro 10KB (enspricht 12,288€ pro MB) für Daten.

    Wenn heutiger Smartphonenutzung rauschen schnell mal 150MB duruch, das kann durchaus auch mal passieren nachdem man sich ins günstigere WLAN eingeloggt hat, dann aber kurz mal unabsichtlich die WLAN Verbindung verlorgen ging. Und schon hat man über 1.800€ Kosten verursucht.

    Und auch bei Anrufen und SMS lauern Kostenfallen, wenn auch nicht ganz so gigantisch.

    Viele die VoWiFi nutzen denken ja sie hätten automatisch immer wenn sie WLAN Versorgung haben sie hätten kostenloses VoWiFi, allerdings funktioniert einerseits bei manchen Anbietern VoWiFi nicht im Roaming. Anderseits sind in manchen WLAN Netzen nicht alle benötigten Ports und andere Sachen für VoWiFi offen sondern geblockt, so das auch dann das Geräte auf konventionelle Telefonie statt VoWiFi wechselt. Versehentlich ein Geprächt über das Mobilfunknetz statt VoWiFi annehmen kostet dann schon bei 22 Minuten über 65€.


    Viele denken auch das bei VoWiFi SMS kostenlos über WLAN gingen, aber auch das hängt von Anbieter und Gerät ab. Oft gehen trotz funktionierenem VoWiFI SMS klassisch übers Mobilfunknetz raus. Und bei 8 SMS wären es dann auch gut 6€.

    Als das was du schilderst, darauf hat der Staat bzw die Politik kaum bis wenig Einfluss. Keiner wird gezwungen in München oder Berlin zu wohnen. Wenn mir dort die Mieten zu hoch sind, kann ich meinen Beruf in der Regel auch woanders ausüben. Die Verordnungen über Zulassungsvoraussetzungen sind in der Regel aus den Ministerien, mit solchen Details befasst sich die Politik in der Regel nicht. Falls Du diese Kriterien aber für mit dem Rechtsstaat unvereinbar hältst, steht Dir frei dessen Rechtmäßigkeit von einem Gericht überprüfen zu lassen. Und wie teuer Reisen sind, was geht das den Staat an? In Albanien kannst du vermutlich sehr günstig reisen. In anderen Ländern dagegen wird es schnell teuer. Auf diese vermeintliche Freiheit hat Deutschland kaum Einfluss. Reisen kann man als deutscher sehr gut. Was mir natürlich sauer aufstößt ist, dass man im Reisepass Fingerabdrücke abgeben musste, obwohl Länder wie Russland gar nicht auf solche Merkmale wertgelegt haben. Inzwischen muss man sie ja auch im Personalausweis abgeben.

    Die Politik hätte schon sehr viel Einflussmöglichkeiten, denn sie könnte z.B. mehr Studienplätze in begehrten Fachrichtungen schaffen, damit könnten dann automatisch die Zulassungsvoraussetzungen gelockert werden. Oder man könnte mehr Wohnraum in begehrten Ballungsräumen schaffen, anderseits aber auch Infrastruktur und Kultur auf dem Land und in den Kleinstädten stärken, damit der Druck auf die Ballungsräume abnimmt. Oder man könnte die Sozialversicherungsbeiträge senken, die Sozialversicherungen mehr durch Steuermittel stützen, und das Defizit durch höhere Spitzenbesteuerung wieder reinholen. Es gäbe schon sehr viele Möglichkeiten.


    Ein Studium gibts dagegen nirgends geschenkt, schau mal was du in anderen Ländern allein an Studiengebühren zahlst.

    Aber auch hierzulande kannst du z.B. über ein ein duales Studium oder ein Stipendium die Kosten zu decken, das Reisen musst du halt auf die Zeit nach dem Studium verschieben.


    Ich hab jetzt nicht die Studiengebühren in verschiedenen Ländern im Kopf, aber trotzdem haben die meisten Industrienationen und auch die meisten Schwellenländer eine deutlich höhere Hochschulabsolventenquote als Deutschland. Deutschland ist da ähnlich schlecht aufgestellt wie bei der Eigenheimquote.

    Duales Studium ist in der Tat eine Möglichkeit, aber auch nicht unbedingt ein Königsweg, sondern hat auch Nachteile: Einerseits fachlich, weil Duale Studiengänge viel geführter und damit weniger individuell sind, und vorallem das eigenständige Arbeiten oder Praktika in unterschiedlichen Unternehmen fehlen, sondern die Absolventen ähnlich wie bei einer klassischen Dualen Ausbildung oft ein bisschen Betriebsblindheit und Obrigkeitshörigkeit aufgedrück bekommen. Zweitens privat, weil das Studentenleben quasi nicht vorhanden ist. Denn Absolventen Dualer Studiengänge sind sindja die meisten Zeit im Betrieb, und wenn sie dann an der Hochschule einen Unterrichtsblock haben ist der Stoff doch noch kompakter als an einer FH, womit schonmal weniger Pausen und Freizeit bleiben. Ausserdem haben Viele dann garkeine Unterkunft am Studienort sondern pendeln während der Unterrichtsblöcke jeden Morgen hin und Abends wieder zurück. Semesterferien gibts auch nicht sondern nur die typischen 27-30 Tage Urlaub.

    Stipendien wären schön, gibts aber leider fast nur wenn man entweder sensationell gute Noten oder wirklich aussergewöhnliche Fähigkeiten (z.B. Sport, Musik, Kultur, etc) hat oder einer Ethnischen Minderheit angehört. Aber wenn man einfach nur ein durschnittliches oder auch gut durchschnittliches Abitur hat, nur normale Hobbys und normaler Europäer oder Europäerin ist, sieht es da eher schlecht aus.

    Ansonsten muss man natürlich nicht gleich Alles mit 18-20 machen sondern das Meiste kann man auch noch mit so 23-27 machen und Vieles auch noch mit so 28-35 aber dann gehts nur noch abwärts.

    Es wird nur einmal umgestellt ins 1&1 Netz 262-23. Für das geändete Roaming muss ja nicht mehr Portiert werden. Das wird für den Kunden unsichtbar ablaufen.

    Gerade das geänderte Roaming von o2 zu Vodafone werden die Kunden viel stärker mitbekommen als den Wechsel von der o2 Plattform zur 1&1 Plattform.

    Denn wenn sich das Roaming ändert, dann wird sich für viele Kunden das Netzerlebnis doch spürbar ändern. Mancherorts zum Positiven und mancherorts zum Negativen. Aber zumindest ein bisschen spüren werden es schon viele.

    Mit dem Wechsel von der o2 Plattform zur 1&1 Plattform würden sich aber erstmal nur unwesentliche Dinge änder, wie z.B. APN und damit die IP-Range und das IP Routing (merkt man aber nur wenn man Traceroute macht oder seiten wie wieistmeineip.de), Ansagen wenn man z.B. eine nicht vergebene Rufnummer anruft, oder Mailboxansagen und Mailboxmenü, etc. Aber das sind ja eher nur Kleinigkeiten die kaum jemand beachtet.

    Wäre cool, aber die ersten Kunden freitags umzustellen... ich hoffe die Techniker sind das ganze Wochenende da ^^

    Für uns auf TT schon, aber eigentlich kann wer nur Testintresse hat auch einen Testtarif ohne Mindestvertragslaufzeit holen.


    Aber für einen wirklich genutzten Tarif und vorallem die durchschnittlichen, weniger versierten Kunden würde ich mir eher wünschen, das man mit der Umstellung erst im Sommer beginnt wenn man dann bei Vodafone roamt. Damit es dann nur eine Umstellung von o2 -> 1&1@Vodafone wird.

    Wenn man jetzt schon mit der Umstellung anfängt würden die betroffenen Kunden ja zwei Umstellungen mitmachen müssen, erstmal o2 -> 1&1@o2 und dann in ein paar Monaten nochmal 1&1@o2 -> 1&1@Vodafone und das könnte die durchschnittlichen, weniger versierten Kunden schon sehr verunsichern.