Beiträge von wera

    Ich würde primär das Stromproblem angehen, der Versorger soll zu einem Ortstermin antraben und das in Ordnung bringen.


    Was wird derzeit genau für ein DECT Gerät benutzt? Doro/Emporia/Gigaset haben da auch Handys die der Bedienung eines normalen DECT Gerätes sehr nahe kommen.

    Ja, inzwischen seh ich das auch so. Ich habe lange gesucht, und nun ein "Aligator T100 GSM Mobiltelefon" gekauft.

    Sieht ganz ansprechend aus, auch haptisch ganz okay. Wirklich ziemlich nah am Design eines echten Tischtelefons.

    Das Ding hat einen Akku (für ein paar Stunden Telefonie oder gute 24 Stunden Rufbereitschaft), wird über ein USB-Kabel geladen (also notfalls kann ich das sogar über eine Powerbank laden), und die Antenne macht wirklich gute Arbeit.


    Drin steckt nun eine Sipgate-SIM, von anno dazumal, als "Sipgate basic". Deshalb hat es eine Festnetz- und eine Handynummer.

    Auf dem Weg geht alles, wenn das Festnetz streikt.


    Nun habe ich einen Elektriker beauftragt, der soll sich mal das Stromproblem anschauen.

    Leider ist dort wirklich nicht nur Strom ein Problem, sondern auch Unitymedia Kabel hat echte Probleme. Ich bin da auch nicht mehr unvoreingenommen, ich finde Kabel-Internet einfach furchtbar! Und zuletzt noch, das DECT, welches die Dame mit 96 Jahren noch nutzt, hat auch seine Problemchen. Schon zu oft runtergefallen, wahrscheinlich. Ein neues kommt nicht in Frage, das wäre für die "Usability" unmöglich. Habe also nun ein gebrauchtes identisches DECT-Gerät gekauft.


    Und das Akku-Aligator, welches mir nur den Rücken freihalten sollte, während der ganze Rest geklärt wird, ist nun die beste Variante.

    Wahrscheinlich läuft's drauf raus, dass dort Kabel gekündigt wird. DSL kommt ohnehin auf der anderen Seite ins Haus rein - da wo der Strom noch gut ist... ^^

    Hi ihr.


    Ich habe kurz vor Weihnachten 2023 von der Telekom ganz neu DSL mit 250 MBit/s bekommen, bin umgezogen.

    Das tolle Angebot mit 250 MBit/s über Check24 ist prima, und der Magenta-Vorteil (weil ich 6 Monate vor dem Vertragsabschluss schon günstig über Check24 einen Mobilfunkvertrag geschossen hatte) macht dann auch nochmal glücklich - doppeltes Datenvolumen mobil. Prima Sache!


    Aber: seit dem Schalttermin gibt es Ausfälle. Täglich oder mindestens einmal wöchentlich ist das internet weg. Und weil 250 MBit/s VDSL2+ ganze 15 Minuten für die neue Verbindung brauchen kann, ist das dann echt gar kein Spaß, wenn die Kollegen in der Videokonferenz über 15 Minuten warten müssen.


    Nu, was ist da los?


    Also, die Widerstände von Leitung und Anschluss sollten gelich sein, irgendwas mit 16 und 15 Ohm oder Mikrofarrad sind es bei mir, kann das sein? Die Werte sollten aber gleich sein. Das sind sie nur für Sekundenbruchteile, wenn der Techniker sein ARGUS anschließt. Es ist Anfang Februar, und heute kommt die Telekom zum 10. Mal zu mir und gibt sich Mühe. Seit vergangenem Freitag wissen wir nun, dass die ganze Nachbarschaft diese Probleme hat, aber die haben langsamere Tarife gebucht und die Neuverbindung ist dann innerhalb von 2 Minuten wieder da. Auch störend, keine Frage. Aber kaum jemand hat deshalb Störung gemeldet. Mein Nachbar glaubt bis heute, dass sein Router schlecht sei, oder das WLAN sei Schuld an dem schlechten Internet. Ich weiß es nun besser, denn ich konnte im "Nachbarschafts-Screening" beim T-Techniker die Anzahl der Neuverbindungen der Router von den letzten sieben Tagen sehen. Keiner unter 15 Neuverbindungen in 7 Tagen, eher auch mal 25 Inits, wenn die Leitung schnell ist.


    Ich kann euch sagen, ärgerliche Sache. Aber die Telekom bemüht sich sehr. Meine Notizen zum Problem füllen inzwischen ein halbes Notizheft.


    Ich bin gespannt, ob in zwei Monaten ein Bagger vor dem Haus steht.


    Wie ist das bei euch so? Wie dokumentiert ihr eure Probleme? Und ist der Kontakt zu den Technikern bei euch auch so gut?

    Heute kommt der Typ zum dritten Mal, irgendwann demnächst backe ich Kuchen... :)

    Hallo, ihr lieben Berater!


    Ich habe einen kuriosen Fall: ich betreue eine alleinstehende Frau mit 96 Jahren. Sie wohnt alleine, und kommt da auch gut zurecht.

    Allerdings ist im alten Mehrparteien-Wohnhaus mit dem Strom nicht ganz ideal, im Flur und im Keller hat der Strom häufig mal einen Aussetzer.

    Die mehreren Parteien im Haus sind entfernt eine Familie, teilen sich einen Unitymedia-Kabelanschluss.

    Der Hauptanschluss ist ein Unitymedia-Kabelanschluss im Keller, auch dort hin und wieder Aussetzer. Vom Kabelrouter (Kabel-FritzBox) kommt also die eine Nebenstelle im Haus nach oben.


    Zusammengefasst: die Telefonleitung ist unzuverlässig (wenn Strom- und/oder das Kabelnetz zusammenbricht).

    Die übrigen Nutzer im Haus sind leider nicht hilfreich. Egal...


    • Kann ich die TAE oben erhalten, und gleichzeitig oben über irgendein Gerät eine Mobilfunk-Ersatzverbindung (AnalogTRF? FritzBox? GSM-TAE-Adapterbox?) einrichten?
    • Für den Strom, der immer wieder ausfällt: gibt's noch sowas wie diese 1990er-Jahre GSM-Autokofferraum-Mobilfunk-Kisten? Da war ja ein Akku drin... :)
    • Würde im Prinzip gerne eine Art "Normalzustand" erhalten (also das bestehende technische Drama),
      und immer wenn abgehend die Leitung nicht geht soll GSM genutzt werden. Also ein GSM-Fallback an der TAE.
    • An der TAE bzw. als Endnutzer-Gerät soll auf jeden Fall das bestehende DECT-Telefon bleiben. Das kennt die ältere Dame mit 96 Jahren schon gut, und das werd ich ihr nicht wegnehmen.
    • definitiv nicht möglich ist VoIP (über Datenvolumen), denn in dem Dorf in Hessen hat es leider kein ausreichendes Mobilfunk-Datennetz. Zu ländlich.
    • das Strom-Problem löse ich vermutlich über eine Notstrom-Batterie, Stichwort "Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)", und mit APC als Hersteller kenn ich mich da ganz gut aus.

    Ich habe hier im Forum (Link) schon über Tenda gelesen, und über die Ernüchterung. Genau da bin ich auch. Die Tonqualität oder überhaupt das "Einspringen" im Fall von einem Problem auf der Telefon-Hauptleitung, das klappt leider nicht gut.


    Ich freue mich über Tipps.


    Falls ich nicht zurecht komme, wird es wohl drauf rauslaufen, die Festnetzrufnummer wegzuportieren auf einen Mobilfunkanschluss. Und dann wird ein Homespot oder sowas angeschafft.

    Aber das ist ja auch formell eine riesige Sache.


    Nun bin ich gespannt, ob hier jemand ne schöne Idee hat. danke.

    Ich glaube, um hier eine Lösung zu finden, braucht es noch ein paar Eingrenzungen.

    • Welche Kosten hat der kleine Betrieb dafür geplant?
    • Geht es lediglich um ankommende Anrufe, damit Klienten die Pflegedienst-Angestellten anrufen können?
      Oder braucht es auch abgehende Anrufe?
    • Du hast geschrieben, der Pflegedienst hat keine VoIP-Telefonanlage. Aber der Pflegedienst hat ein Büro, oder?
      Und das Büro hat bestimmt einen Internetanschluss (DSL mit Telefon) bei der Telekom oder irgendeinem Wettbewerber?
      Und: rein zufällig hat das Büro als Router eine FritzBox?

    Ich empfehle dir folgenden Aufbau:


    Wie schon von einigen hier geschrieben, könnte man einen Rufnummernblock (Trunk) kaufen.

    Die einzelnen Nummern werden bei den meisten Trunk-Anbietern als eigenständige SIP-Accounts realisiert. Daher kann man jede Nummer im Trunk einzeln bspw. in einer FritzBox als einzelne Nummer einpflegen. Die FritzBox erlaubt ferner Rufbehandlung, also kannst du Anrufe einzelner Durchwahlnummern des Trunks umleiten.


    Hast du also (030) 123456-01 für den Angestellten Müller, leitest du eingehende Anrufe einfach an seine private Handynummer weiter.

    Verlässt Müller das Unternehmen, wird die Durchwahl gelöscht oder auf eine neue Angestellte umgeleitet.


    Trunking-Anbieter haben selten Flatrates, und wenn, sind diese sehr teuer.

    Du kannst dabei aber sparen, weil die Rufweiterleitung ggfs. nicht über den Trunking-Anbieter laufen muss. Dazu lenkst du die Rufumleitung abgehend über den DSL-Festnetz-Anbieter des Pflegedienst-Büros, wo die Flatrate vielleicht ohnehin gebucht ist oder günstiger ist.


    Und nun noch: Braucht es noch die Möglichkeit, dass die Pflegedienst-Angestellten abgehend telefonieren können?

    Billigste Lösung wäre dann der Callthrough (Link), den die AVM FritzBox auch schon von Haus aus mitbringt. Die Angestellten können dann über die Festnetznummer des Pflegedienstes auch von unterwegs telefonieren. Und das macht glaube ich am meisten Sinn.


    Damit ist dann alles erfüllt, und macht nach Außen einen guten Eindruck.


    Von sipgate satellite rate ich ab.

    Falls man noch mehr einsparen möchte, lässt man den Trunk weg, und gibt jeder Angestellten einen sipgate satellite. Dazu brauchen die Angestellten aber durchweg Datenvolumen und gute Datenverbindung. Daher würde ich sipgate satellite nicht empfehlen. Die Angestellten haben aktuell ja bereits private Endgeräte genutzt und die Pauschale von 15 Euro ist fair, und die Anrufe fallen im Notfall auf GSM-Standard zurück. Das gibt es fast überall, Datentraffic hingegen nicht.


    Und dann noch ein Nerd-Feature zuletzt:

    Auf der FritzBox wirst du außerdem alle Handynummern der Angestellten im integrierten Telefonbuch eintragen. Wenn dort ein Patient anruft, kann man den Anruf auch im Büro annehmen und dann Weiterreichen. Die FritzBox hat ja ein integriertes Telefonbuch, bei dem du über "Vanity-Nummern" kurze und einprägsame Schnellwahl für jeden Angestellten speichern kannst.

    Die meisten DECT-Apparate erlauben das über die R-Taste, und auch hier bleibt die private Handynummer der Angestellten (bei den meisten Telefonanbietern) versteckt.

    Gut, dass es hier einen Thread zu fonial gibt.

    Ich habe 2020 bereits einen Kunden zu dem Anbieter umgezogen, und dabei durchaus viele Erfahrungen gemacht.


    Long story short; FONIAL ist sehr günstig im monatlichen Betrieb, wenn man nicht viel Nutzung hat.

    Die Telefoniekosten hingegen sind moderater Durchschnitt und orientieren sich eher bei den DSL-Festnetzanbietern (also Mobilfunkminute zu 12 Cent inkl. MwSt.) als bei den "Preisbrechern" (easybell bei 9,8 Cent, VoIP2GSM unter 5 Cent), welche den Forennutzern hier wohlbekannt sind.


    Ich habe im Herbst 2020 Fonial einem Kunden empfohlen, der seinen Rufnummernblock retten wollte, obwohl er sein Bürogebäude aufgegeben hat und die Mitarbeiterzahl auf 1 (nur ihn) gesunken ist. Die GmbH wollte er aber erhalten, die Kunden sollten weiter anrufen können, wenn es noch Fragen gibt. Die Antworten gibt er nun aus dem privaten Arbeitszimmer im Wohnhaus.

    Da war "Fonial trunk" perfekt, weil ein Sprachkanal pro Monat nur 0,80 € kostet. Und der Rufnummernblock kostet nichts, er wurde kostenfrei portiert und hat monatlich keine Kosten. Das ist ja auch durchaus Standard und fair, aber man muss drauf achten. Sein Büro hatte bis zum Wechsel einen Anschluss bei Vodafone, mit 100 MBit/s DSL aber heftige 80 € im Monat, ohne Allnet-Flatrate war er da gerne bei 120 €. Der Wechsel zum Trunk lief reibungslos - einzig die aus alten Tagen erwünschte Fax-Durchwahl war kaum nutzbar. Latenzen und Paket-Loss waren astronomisch hoch, bei über 70% Paketverlust.


    Im März 2021 wechselte Fonial außerdem intern die IP's, die Hardware, die Servertechnik und die Anbindung wurde verändert. Seither ist der Faxempfang endlich perfekt. Die Durchwahlen laufen auf einer FritzBox, die Preise sind gering, die Rechnung kommt direkt per E-Mail als Anhang (man muss nirgends einloggen). Das mag der Geschäftsführer sehr. Noch weniger Kosten wären möglich, aber das ist bei seiner erlebten Preissenkung von 100 - 120 € monatlich auf 5 - 12 € völlig egal. Noch mehr muss nicht sein, das spielt keine Rolle.


    Auch mich hat er etwas beeinflusst: seine Präferenz war klar, dass ein "etwas größeres Unternehmen" ihm lieber ist. Wer Telekom, Vodafone und im Geschäftsleben DAX-Konzerne kannte, dem sind Marken wie sipgate, easybell und dus.net schlicht unbekannt. Fonial natürlich auch. Aber Fonial stellt erstaunlicherweise sehr prägntant dar, dass man eine Tochter der EnBW sei. Warum auch immer. easybell ist auch eine Tochterfirma der ecotel AG, und schreibt das nicht hin. Warum macht man sowas?

    Egal - er, seniorer Firmenpatriarch, möchte gerne große Marken und große Reputation und mit denen Verträge schließen ("Geheimnis des erfolreichen Sebstständigen"). Sehe ich zwar nicht so, aber ich mach die Konfiguration der SIP-Accounts, das ist überall gleich. Rechnungen zahlen muss er selbst. Und er ist glücklich und findet über 90 % Kosteneinsparung unglaublich. Ich hätte ihn früher beraten sollen. :D

    Aber für 15 Euro ist doch die Flatrate wieder drin ( oder habe ich das falsch verstanden ) ?


    Insofern.....mit Deutschland.Flatrate wird es halt 10 Euro teurer...( Bisher knapp 5 später dann wohl 15 Euro )


    Mit Grundtarif und 9 Cent pro Minute ebenfalls ( bisher Null später dann wohl 10 Euro )

    Ja, das trifft zu.


    Wenn ich es mal so sehe, ist ~ 10 € sowas wie eine Grundgebühr. Und für 4,95 € konnte man früher die DE-Flat zubuchen.
    Damit sind wir mit 14,95 € bei einem Tarif mit DE-Flat.


    Also springt der Preis von 0,- €/Monat auf ca. 10 €/Monat.

    Wird also gar nicht so viel teurer... Da kommt nur eine 1 hinzu. 8o

    Nun ja, Lisa, wenn man natürlich mit dem Vertrag auch noch surfen möchte, stimmt das.

    Bisher konnte man bei Sipgate/simquadrat allerdings auch nur mit 1 € Guthaben bequem von der SIM-Karte aus telefonieren.

    Bis März 2022 konnte man sogar für 4,95 € eine DE-Flat (Festnetz) buchen.


    In meinem Fall war das simquadrat-Handy dann im Homeoffice eine vollwertige Lösung: meine Anrufe im Büro hab ich auf die Festnetz-Rufnummer von Sipagte umgelenkt. Die Firma hat da eine Flatrate, daher war mein Chef zufrieden. Und ich arbeite jetzt im Sommer draußen im Garten, nehme Büro-Anrufe über die Sipgate-SIM an. Und wenn ich raustelefoniere, zeige ich natürlich meine Büro-Nebenstelle.

    Alles in allem bei unter 5 € im Monat. Statt 31,74 € mit der My-Office-Number.


    Diese Lösung kann ich nun also nur behalten, wenn ich 10 € im Monat aufwende, und daür noch ohne DE-Flatrate.

    Eben definitiv ohne Surfvolumen. Sipgate denkt nur von der Telefon-Seite her, den Vergleich mit Handytarifen haben die anscheinend überhaupt nicht im Blick. Irritierend, aber so ist es eben. (nachträglich korrigiert! Erschreckt festgestellt, dass für 10 € keine Flatrate beinhaltet ist!)