Beiträge von Tom4711

    So macht es die Telekom und vielleicht auch in Zukunft dann Vodafone in dem sie Geld verlangen ihre Kunden direkt erreichen zu können.

    Das ist aber von Vodafone genau der Schritt, den die Telekom gemacht hat und dafür massiv in der Kritik steht und auch schon einzelne Contentanbieter ihren Vertrag mit der Telekom gekündigt haben - bekanntes Beispiel Meta.

    Verbindungen über öffentliche Peering-Ports wie den De-CIX werden pro Port abgerechnet, je schnelle die Ports, desto teurer.
    Verbindungen über nun Inter.link werden aber nach Datenmengen abgerechnet.
    Und vor allen Anbieter, die nicht gerade bei den großen Cloud-Anbietern gehostet werden, müssen mit Inter.link nun einen Vertrag abschliessen um mit Vodafone Daten auszutauschen.
    Das kann zwei Folgen haben: der Anbieter macht das, und das kostet ihm Geld ( was am Ende einer zahlen muss und der heisst Kunde / Nutzer ) oder der Anbieter sagt "Vodafone du kannst mich mal kreuzweise" und der Datenaustausch erfolgt über andere Wege.

    Verlierer ist in beiden Fällen einer - der Vodafone Kunde, weil schneller werden die Anbindungen an Content-Anbieter nicht.

    Also fast 10,- € pro Monat on top?


    Frage, kann man bei Telekom dann auch eine Festnetz Nummer hin portieren?

    Korrektur: 4,95€ extra , hab mich vertan, das war was anders für die 10€


    Portierung einer Festnetznummer dorthin geht, hab das Formular von der Hotline dafür zugeschickt bekommen, weil ich eine Rufnummer meines Kabelanschlusses dahin portieren wollte

    Ich bin deshalb dafür das der Staat weiterhin Aktien bei der Telekom hält,auch wenn die Konkurrenz dringend den Verkauf fordert.

    Die Konkurrenz kann soviel fordern wie die will, muss den Staat nicht interessieren.


    Auf der einen Seite bin ich komplette dagegen, das der Staat sich in Wirtschaftbetrieb reinhängt und dort was zu sagen hat - siehe VW,

    auf der andere Seite gehen Infrastruktur-Aufgaben in staatlicher Hand, nur beweisen die leider immer wieder, das die es nicht können.


    für Deutschland ist das alles sehr gut diese Entwicklung.

    Deutschland hängt dem ganzen Thema Jahre hinterher und wird das auch nicht mehr aufholen.

    Wenn man mal von einzelnen Anbieter, wie z.b. der Schwarz-Gruppe absieht, ist Deutschland im KI- und Cloud-Umfeld Entwicklungsland.

    Versuch doch mal als Firma in Deutschland einen Anbieter für KI-Dienste zu finden - entweder machst es selber oder landest bei den großen Player wie Microsoft, AWS oder Google.

    Und einzige gute Lichtblicke, wie das KI-Startup aus Düsseldorf, werden nach USA verkauft.

    Allerdings: beim E-Auto muss man zwingend zum Händler für die Inspektion, weil freie Werkstätten E-Autos grundsätzlich nicht anfassen.

    Das stimmt nicht - freie Werkstätte reparieren auch E-Autos, allerdings benötigen die Leute dann entsprechende Qualifizierung wegen Hochspannungssystem usw. - daher wird man wenige freie Werkstätten finden, die das machen.

    Ich hab kürzlich die Rechnung von einem Bekannten von der 1. Inspektion seine E-Mercedes gesehen, da bin ich mal kurz hinten rüber gefallen, der Summe. Ich weiss nicht, womit die eine Wartung der Batterien rechtfertigen.

    Aber auch ohne Cogent oder Lumen sind Dick im Geschäft und die alle machen das nicht kostenlos sondern verdienen gutes Geld damit.

    Eben, die verdienen Geld damit und da holen die sich bei den Kunden.
    - die stellen die Infrastruktur bereit - stellen die in Rechnung

    - die kassieren bei den angebundenen Provider für die Dienstleistungen - stellen die in Rechnung.

    - die brauchen Anbindungn zu anderen Providen und Internet-Knoten, die kosten Geld - stellen die in Rechnung


    und das soll billiger sein, als es selber zu machen.

    Es haben schon viele Firmen ein böses Erwachen gehabt, die glauben, das Auslagern der IT und Co zu Cloud-Provideren usw. sein günstiger als der eigenen Betrieb.