Beiträge von Dauerposter
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"Junge, das geht noch!"
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Ich früh mich schon auf das Verlierergesicht von diesem Spacken

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Rischtisch!
Der Adressaufdruck ging bis auf die Begrüßung (D.Hr oder so) völlig konform mit den Regularien der DPAG. So kam der Postler rasch in den Möschenweg, mitten im Herzen Bayerns

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Es geht weiter:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,648639,00.html
EDIT: Leider ist das Opfer mittlerweile verstorben.
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Bei ebay beträgt die Widerrufsfrist regelmäßig einen Monat.
Generell kann man darüber streiten, ob eine Ersatzzustellung an Nachbarn überhaupt den Fristlauf auslösen kann.
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Es geht doch hier nicht darum, dass bei ordentlicher Zustellung an den Empfänger oder Haushaltsangehörige keine Auslieferung mehr möglich ist.
Diese Praxis ist reine Kostendrückerei und Bequemlichkeit der Angestellten. Die sollen soviele Zustellversuche an den Empfänger unternehmen, wie dem Versender ggü. versprochen und danach die Ware zu Abholung bereithalten.
Jedenfalls kann es nicht sein, die Zuverlässigkeits- und Sorgfaltsdefizite der Nachbarschaft dem Empfängers aufzubürden, nur weil man an den Zustellkosten sparen will.
Wen´s interessiert, hier mal halbwegs aktuelle, obergerichtliche Rechtsprechung zu diesem Thema:
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Zitat
Original geschrieben von ChinaMobile
Da Hermes das Paket den AGB entsprechend erfolgreich beim Nachbarn gegen Unterschrift zugestellt hat, ist der Nachbar der Ansprechpartner.Der Nachbar hat das Paket für eine andere Person entgegengenommen, es dieser Person aber nicht persönlich ausgehändigt. Ein Paket in einem Mehrfamilienhaus einfach vor die Wohnungstür zu legen, ist eigentlich unverantwortlich.
Andy

Die AGB wirken nicht unmittelbar im Verhältnis Hermes-Empfänger, da der Empfänger keinen Vertrag mit Hermes geschlossen hat, sondern nur der Absender.
Dass der Frachtvertrag ein Vertrag zugunsten des Empfängers ist, änder daran nichts.
Solche Ersatzzustellungsklauseln sind selten wirksam. Wer definiert bspw. den Begriff Nachbar? Im Gesetz ist er nicht definiert, daher ist eine Klausel, die die Zustellung an Nachbarn erlaubt zu unbestimmt gefasst.
Der Empfänger hat also auch bei einer solchen Ersatzustellung, die zum Verlust des Sendungsguts führt, einen Anspruch auf Schadensersatz gegen den Frachtführer aus §§ 421 I 2, 425 HGB. Diesen kann er in eigenem Namen gegen Hermes geltend machen.
Dürfte einfacher sein, als sich mit dem Nachbarn herumzustreiten und diesem eine Pflichtverletzung nachzuweisen.
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EDIT: Schrott :apaul:
