Beiträge von Butterfly

    Da isser ja ;)


    Dann sollte das Problem ja geklärt sein.
    Offensichtlich hat Siemens hier für die DTAG ein Extra-Paket geschnürt.
    Bestehend aus der Komfort-Basis und dem Standard-Mobilteil.


    Wenn die meinen, sie müßten....:rolleyes:



    Bd,C

    Danke für die Blumen ! :)


    Soweit ich weiß, unterstützen die a/b-Ports an der 4175 kein Clip.
    Clip ist aber die Voraussetzung für SMS im Festnetz.


    Warum willst Du die analoge Basis an der 4175 anschließen?
    Ich würde alle Mobilteile von dieser Basis abmelden, dass Telefonkabel entfernen und die Mobilteile an der 4175 anmelden. Die analoge Basis hat dann nur noch die Ladeschalen-Funktion.


    Dann hast Du zwar eine recht aufwendige Ladeschale ;), aber die kannst Du ja verkaufen und Dir davon eine einfache (normale) Ladeschale holen.


    Außerdem ist das Handling so einfacher, z.B. bei Gesprächsvermittlung.


    Was ich in diesem Posting über die 4175 geschrieben habe, gilt sinngemäß natürlich auch für 1054, 2060, 3060, 3070, 3075, 4170, 4175 usw.



    Bd,C

    Wenn Du die SMS-Funktion jetzt nutzen kannst, dann kannst Du es auch mit einer zweiten 4010-Basis.


    Der DECT-Standard beschreibt die Funkschnittstelle zwischen Basis und Mobilteil. Früher mußte man das passende Mobilteil an der Basis vom gleichen Hersteller oder sogar Typ anmelden. "Fremdgehen" war nicht möglich.
    Bei Ericsson hieß das A-DECT oder a/b-DECT.


    Vor wenigen Jahren haben sich die Hersteller auf ein kompatibles Protokoll geeinigt: DECT-GAP
    Jetzt kann Du an einer Siemens Basis ein Mobilteil von z.B. Ericsson betreiben oder wie auch immer. Ein "Fremdgehen" ist also möglich.
    Siemens hat das DECT-GAP mit der 1000er Gigaset-Serie eingeführt. Soweit ich weiß aber nur mit dem 1000Komfort.


    Dummerweise hat gerade Siemens da ein par Unschönheiten eingebaut:
    Alle Mobilteile seit dem 1000S können an der jeweiligen Basis die ankommende Rufnummer (CLIP) anzeigen.
    An einer 4175 zum Beispiel können die 1000S z.B. kein Clip.
    Es gibt da bestimt noch mehr Kombonationen, wo eine Funktion geht und die andere nicht.
    Telefonie ist aber mit DECT-GAP bei allen möglich.



    Bess dehmnäx,
    Carsten

    Das liegt u.a. am Koppelfeld in der TA33 bzw. in den TK-Anlagen.
    Die meisten schaffen 33,6kB, einige 56,7kB.


    Da Du jetzt ISDN hast, empfehle ich Dir eine ISDN-Karte oder sogar DSL.
    Ein Modem macht da wirklich nicht mehr viel Sinn.
    Oder hast Du andere Anwendungszwecke, wo ein Modem erforderlich ist?
    Selbst dann würde ich wenn möglich immer eine ISDN-Karte bevorzugen.



    Bess dehmnäx,
    Carsten

    Das Gigaset 4110isdn hat eine ISDN-Basis, an der 6 (?) Mobilteile betrieben werden können. Diese Basis hat keine Anschlüsse für schnurgebundene Telefone/Geräte.


    Sie wird genau wie Deine jetzige Anlage am ISDN-Bus (bei Dir dürfte das der NTBA sein) angeschlossen werden.
    Jedem Telefon an beiden Anlagen kann eine separate Rufnummer (MSN) zugeordnet werden.


    Nachteil: Gespräche von der neuen Anlage zur neuen Anlage (Gigaset) gehen über den NTBA (oder genauer: über die Vermittlungsstelle) und sind somit kostenpflichtig (Ortsgespräch).


    Abhilfe: Eine Anlage mit internenm ISDN-Anschluß. Kostet aber noch mehr als das Gigaset 4175 und dürfte bei Dir keinen wirklichen Sinn machen. :)


    Alternativ könntest Du ein ausgelaufenes Gigaset (3060, 3070, 3075) gebraucht erwerben. Telefonieren kann man mit allen, sie unterscheiden sich nur in "Komfort-"funktionen.



    Bess dehmnäx,
    Carsten

    DJStalin, ich muß Dich korrigieren: Maximale Länge des ISDN-Bus = 120m :)
    Es sind aber maximal 12 Dosen erlaubt.
    Ein ISDN-Bus kann meistens max. 10 Rufnummern (MSN) verwalten.
    Es können maximal 8 ISDN-Geräte angeschlossen werden. Egal, ob Tel, PC oder sonstwas.
    Da ein ISDN-Bus zwei B-Kanäle hat, können max. 2 Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden. Oder eine PC-Verbindung mit Kanalbündelung.


    Die Aderbelegung:
    Adern -> Pin in der Dose/Stecker
    a1 -> 4 \
    b1 -> 5 / Abschlußwiderstand in der letzten Dose (100R)


    a2 -> 3 \
    b2 -> 6 / Abschlußwiderstand in der letzten Dose (100R)


    Wenn die Anlage in der Mitte vom Bus angeschlossen wird, dann müssen in die erste Dose noch einmal Abschlußwiderstände und die Widerstände in der Anlage müssen deaktiviert werden (meist Jumper ziehen oder DIP-Schalter umstellen, geht aber nicht bei allen Anlagen).
    Die Widerstände verhindern Signalreflexionen auf dem ISDN-Bus. Ohne diese Widerstände können sich die Signale (Low´s und High´s) überlagern und so die Daten verfälschen.
    Oder die Spannungen des Originalsignals und der Reflexionen überlagern sich. Die Signalspannung wird zu hoch, so dass die ISDN-Geräte diese nicht mehr sauber "lesen" können.



    Belegung der ISDN-Dosen (auch IAE oder UAE):
    Ausgangslage ist der 8polige Stecker bzw. die 8polige Dose.
    Wenn Du den Stecker mit dem Kabel nach oben hälst und der Arretierhebel ZU Dir gerichtet ist, dann ist links Pin 1 und rechts Pin 8.
    Die mittleren beiden Pins sind immer 4 & 5, auch wenn der Stecker/Dose weniger Pins hat. Dann werden einfach die äußeren Pins in der Zählweise weggelassen.
    Beispiel: Der Stecker von der Höreranschlußschnur hat nur vier Kontakte, also Pin 3 bis Pin 6.



    Adernfarben:
    a) Sternvierer oder POST-Kabel
    a1 = rot
    b1 = rot / ein schwarzer Strich mit langen Abständen
    a2 = rot / schwarzer Doppelstrch mit langen Abständen
    b2 = rot / schwarzer Doppelstrich mit kurzen Abständen
    Die roten Ader bilden den ersten vierer. Dann kommt grün, grau, gelb und weiß.


    b) Paarverseiltes oder Industriekabel
    a1 = rot
    b1 = schwarz
    a2 = weiß
    b2 = gelb
    Zählweise bei Kabeln mit mehr als vier Adern
    rot/blau
    weiß/gelb
    weiß/grün
    weiß/braun
    weiß/schwarz -> bis hierhin die ersten 5 Doppeladern, dann folgen
    weiß/blau
    weiß/gelb
    weißgrün
    usw...


    Dickere Kabel bestehen aus mehreren ringförmigen Lagen von Doppeladern. Es wird immer außen angefangen zu zählen; die erste Ader in einer Lager ist immer rot.


    a1 und b1 sollten immer auf eine Doppelader (zwei Adern, die verdrillt sind) gelegt werden. Genau wie a2 und b2.
    Sonst können die Daten auf dem ISDN-Bus gestört werden. Die Folger wäre ein nicht funktionierender ISDN-Bus oder -viel schlimmer- ein ISDN-Bus, der zweitweise macht, was er will.



    Es könnte noch einiges dazu gesagt werden, aber für die Grundlagen sollte es reichen.
    Wenn nicht, dann Fragen!


    So soviel dazu ;)



    Bess dehmnäx,
    Carsten