Oha, TT hat (wieder) mal alles gegeben

Kaum ein Beitrag bringt CityCobra weiter.....warum wird dann gepostet?
Nix für ungut 
Eine umfangreiche Wahlkontrolle hat die SX255 nicht zu bieten.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist die Notrruffunktion.
Hier kannst Du systemweit bis zu fünf Notrufnummern festlegen, die ein Telefon anrufen darf, obwohl es laut Konfiguration keine abgehenden externen Gespräche führen darf.
Unter "Konfiguration - Geräte-Einstellungen - Berechtigung" in der Konfig-SW kannst Du festlegen, ob das jeweilige Gerät extern telefonieren darf oder nicht.
Unter "Basisstation konfigurieren - Notrufnummern eingeben" kannst Du dann die Nummern eingeben, die das jeweilige Gerät trotz Wahlsperre wählen darf.
Dort kannst Du mal probieren, ob das Gigaset damit klarkommt, wenn Du nur die ersten Ziffern der kompletten Rufnummer eingibst.
Beispiel: Wenn Du "02" eingibst, kann dann das jeweilige Telefon alle Telefonnummern anwählen, die mit 02 beginnen?
Leider passen nur fünf Notrufnummern rein. Keine schöne Lösung, aber vielleicht hilft sie Dir.
Beim Netzbetreiber würde ich das nicht sperren lassen. Das ist eine relativ unflexible Möglichkeit, und Deine Tochter wird sich kaum an der Hardware zu schaffen machen.
Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, eine kleine ISDN-Anlage mit einem int. ISDN-Port zwischen NTBA und dem Gigaset zu schalten um in dieser Anlage die Wahlkontrolle einzurichten. Ist schon etwas an Konfigurationsaufwand, aber machbar.
Du mußt auf jeden Fall dafür sorgen, dass Deine Tochter nur ihr eigenes Telefon zum telefonieren sind. Sonst bringt die Wahlkontrolle nichts.
Erzieherisch wertvoll könnte Plan C sein: Nimm ihr das Telefon befristet weg und untersage ihr, dass sie ein anderes Gigaset nimmt. Soll sie ihr Handy nehmen, dass sie hoffentlich zumindest zum größten Teil selber bezahlt.
Oder halt das Taschengeld um den Betrag kürzen, um den sie die von Dir festgelegt Grenze überschreitet (Wenn Du ihr 10,- erlaubst, sie aber für 30,- telefoniert, wird das TG um 20,- gekürzt). Damit schneidet sie sich in eigene Fleisch, weil sie so theoretisch weniger Geld für ihr Handy übrig hat. 
Sie muß halt lernen, mit Geld umzugehen.... 
Im Bekanntenkreis machen das mehrere so, und es funktioniert. Ab einem bestimmten Betrag wird dann das Telefon eingezogen....
Ab gesehen davon gibt es den Gebührenimpuls entgegen obenstehender Behauptungen natürlich noch - wenn auch in einer anderen Form (wg. ISDN).
Damit kannst Du sehen, wie teuer das Gespräch gerade ist. Das könnte Deiner Tochter auch helfen, wenn sie sieht, wie die Kosten steigen. Ist eine Frage der Sensibilisierung und der Einsicht/Kooperationsbereitschaft Deiner Tochter.
Der Gebührenimpuls heißt im ISDN AOC-D und kostet ca. 1,50 Euro im Monat.
Jetzt mußt Du einen Weg suchen... 
Bess demnähx,
Carsten
P.S.: Wie alt ist Deine Tochter eigentlich?
P.P.S.: Evtl. macht ein Tarifwechsel Sinn. Bei T-Com kostet eine Flat ins deutsche Festnetz mit DSL-Flat 54,- , bei Arcor z.B. 40,-
Dann müßtest Du Deine Tochter nur dazu bringen, nur noch im Festnetz anzurufen (keine Sonderrufnummern).