Beiträge von <registered>

    Ebay reduziert Preise (leicht), angeblich


    Gerade bei der FAZ zu lesen:


    "Wir senken die Gebühr für die klassische Ebay-Auktion mit dem Startpreis ein Euro von heute einem Euro auf 49 Cent. Dieses Produkt ist substantiell für unser Geschäft. Diese Preissenkung ist daher eine hohe Investition“, sagte der Deutschland-Geschäftsführer Stefan Groß-Selbeck der F.A.Z."


    [...]


    "Zudem haben wir die ganze Homepage überarbeitet. Ein Teil ist schon zu sehen, andere Teile werden erst in den kommenden Wochen und Monaten freigeschaltet“, sagte Groß-Selbeck. Nach häufigen Beschwerden löst das Telefon die E-Mail als wichtigsten Kontaktkanal zu den Kunden ab; gleichzeitig sinken die Kosten für einen Anruf von 59 auf 14 Cent je Minute."


    Quelle:
    http://www.faz.net/s/RubE2C6E0…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Ein Schritt in die richtige Richtung.
    Aber die anteiligen Verkaufsgebühren sind immer noch zu hoch.

    Zitat

    Original geschrieben von Meechen
    Es sind nicht die Waffen die Menschen töten, es sind die Menschen die dieses tun.


    Und weil die arme Waffe nichts dafür kann ist es natürlich nur eine Folge der praktischen Vernunft, sie Zuhause aufzubewahren... :D


    Das klingt ja wie ein Zitat aus "Lord of War" mit Nicolas Cage.


    Voriges Jahr musste ich bei einer Veranstaltung die Schilderungen einer ehemaligen Kindersoldatin aus Afrika übersetzen. Ich frage mich, ob sie auch so unbedarft, wie wir das tun, am Schießstand mit einem Gewehr hantieren würde. Wahrscheinlich nicht. Die Trennung zwischen "Mordsgerät" und Sportgerät ist doch rein virtuell, so ehrlich müssen wir schon sein.
    Dass wir Jüngeren dabei an nichts Kriegerisches denken liegt in erster Linie an der Gnade der späten Geburt. Und, wie gesagt, mir macht das Schießen mit dem Luftgewehr Spaß. Ich fühlte mich aber nicht wohl, als ich mal eine Pistole in der Hand hatte. Da kommen dann doch Assoziationen hoch.


    Zitat


    Und wenn ich vorhabe mit einer Waffe Unsinn zu treiben, dann besorge ich sie mir illegal....das geht innerhalb weniger Tage. Eine Waffe für meinen Sportzweck dauert da wesentlich länger und ist mit einer Menge Auflagen verbunden.


    Im Thread wurden an dieser Stelle Unfälle und Kurzschlusshandlungen genannt.


    Zitat


    Und wenn ich über Tausend Euro für mein Sportgerät ausgebe, dann möchte ich es sicherlich nicht in einem Tresor im Vereinsheim, in Kühle und Feuchte lagern. Denn das Teil will gepflegt werden.


    Vielleicht hilft es ja weiter, die berechtigten Interessen der Anderen wenigstens ernst zu nehmen. So groß wäre der Aufwand auch wieder nicht, in der Schießanlage gute Aufbewahrungsbedingungen zu schaffen. Unsere unterirdische Schießanlage hier hat mehrere Millionen gekostet, da fällt sowas nicht mehr großartig in's Gewicht.




    Im Grunde ist es doch so:


    Mit den von Sportschützen zu Hause aufbewahrten Waffen geschehen statistisch gesehen wenig Unfälle und es wird kaum Mißbrauch getrieben. Hin- und wieder kommt es leider trotzdem vor.


    Diese wenigen bedauernswerten Fälle gegen das Privileg der privaten Aufbewahrung abzuwägen ist eine schwierige politische Frage, deren Lösung man sicher nicht einfach ausrechnen oder herleiten kann. Da braucht es einen Diskurs, in dem das Ergründen der eigenen Position nur der erste Schritt sein kann.


    Dieser Thread hier ist aber bisher eindeutig in Phase 1 steckengeblieben.

    HappyDay989
    Deine Beiträge sind normalerweise immer besonders ausgewogen (danke dafür) aber hier merkt man schon, dass du selbst betroffen bist. ;)
    Ich glaube, du interpretierst bei Printus auch mehr Schadenfreude 'rein, als tatsächlich da ist. Und der Autovergleich... komm, Autovergleiche...
    das passt doch schon allein deshalb nicht, weil Mobilität eine für eigentlich alle wichtige Sache ist, für die wir anscheinend wegen ihrer Bedeutsamkeit gewisse Risiken in Kauf nehmen. Um den Risiken Rechnung zu tragen haben wir hier sogar eine Gefährdungshaftung.


    Wollte man wirklich einen Autovergleich machen, müsste man eher anführen, dass der Besitz eine Führerscheins keine Garantie für vernünfitges Verhalten im Straßenverkehr ist. Ebensowenig garantiert ein "Waffenschein" die nachhaltige Integrität des Inhabers.


    Sicher, ich wäre auch sauer, wenn jemand versuchen würde, mir mein Hobby wegzuargumentieren. War ja selbst Hobbyschütze und weiß, wie viel Spaß das macht. Aber auch als Betroffener muss man irgendwo beide Seiten sehen und sich bewusst sein, welch großes Privileg die private Aufbewahrung von Waffen darstellt, mit denen man quasi unaufhaltbar in wenigen Minuten einen Marktplatz leerräumen könnte.


    Dieses Privileg wird wohl auch weiter bestehen, solange nicht zu viel passiert. Und wahrscheinlich ist das auch ok so.


    Trotzdem ist es legitim und menschlich, wenn Leute, die keine Waffen besitzen (wollen) dabei ein Wörtchen mitreden dürfen. Dass die eigene "Aufrüstung" den anderen nicht egal sein kann, wurde z.B. im Kalten Krieg sehr deutlich.


    Ich kenne auch Leute, die sich mit Waffen im Haus sicherer fühlen (was natürlich was ganz anderes ist, als der Sportaspekt, klar). Die vergessen aber, dass man sich in Deutschland in den 0er Jahren nur gegen wenige Dinge, die die Existenz bedrohen, mit einem Gewehr wehren kann. :(


    Hey, ich geb' zu, dass ich wohl auch etwas "steiler" argumentieren würde, wenn es um eines meiner Hobbys gehen würde. :)


    Schönen Nachmittag!

    Joghurt2
    Na komm, so habe ich das nicht geschrieben und auch nicht gemeint.


    Eingangs wurde argumentiert, die Sportschützen wären in Deutschland schlechter organisiert als in den USA und hätten eine schlechte Lobby. Das wollte ich etwas relativieren.


    Die Schützen haben in Bayern sicher ein starke Lobby und unpolitisch sind sie ganz sicher nicht.


    Ehrlich gesagt bin ich etwas angefressen wenn du mir (als Bayer) Nestbeschmutzung unterstellst. Ich schildere die Realität nur so, wie ich sie sehe.


    Wenn du einen waffenfeindlichen Schützenverein kennst, der geschlossen die Grünen wählt, kannst du das ja gerne hier als leuchtendes Gegenbeispiel einbringen.


    Weißt du, was mich traurig macht? Dass bei uns Vieles unter den Teppich gekehrt wird und der Überbringer der schlechten Nachricht der Depp ist. Für den zweifelhaften Ruf unseres Bundeslandes kannst du dich bei "der uns'rigen Partei" und ihre an Sezessionismus grenzenden Wahlkampfparolen bedanken, nicht bei <registered> im TT-Forum.


    Wir wissen doch, dass die meisten Bayern weit weltoffener und freundlicher sind, als ihr Ruf. Ich finde es sehr schade, wenn ich Leute aus anderen Bundesländern davon überzeugen muss, dass wir nicht planen, uns demnächst von Deutschland abzusondern. Vom Totschweigen wird's aber sicher nicht besser.


    Was ist nur aus der "libertas bavariae" geworden?

    Re: Re: Nomen est omen? Namensbestandteile von Onlineshops


    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Naja, "zu spät gekommen" heißt ja nicht unbedingt "schlecht".


    Völlig klar. :)


    Zitat


    Es wird halt immer schwerer, gute Domains zu bekommen.


    Auf jeden Fall. Eigentlich ist das im Internet ein zusätzlicher, nicht besonders fairer, Wettbewerbsnachteil für neue Marktteilnehmer, der "offline" nicht so stark in's Gewicht fällt.



    Zitat


    Gegenbeispiel: immobilienscout24.de , der Laden hat aber noch genügend andere Domains zusätzlich.


    Hmm, in dem Fall hat der Laden das eben durch bessere Leistung als die Konkurrenz kompensiert. Oder das -24 wirkt auf die Mehrheit der Besucher nicht abschreckend. Das ist ja auch der Grund, warum mich eure Meinung dazu interessiert.
    Auf mich wirkt -24 auf jeden Fall so gewollt modern.
    Trotzdem bestelle ich natürlich auch bei guten Internetshops, die die 24 im Domainnamen haben.


    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    War das vielleicht der "Tonangeber" in Deutschland für die 24 im Domain-Namen?


    Gute Frage. Auf jeden Fall war's eine Welle.

    SiemensmasterXXX
    Uns Kunden kann der Name eigentlich auch egal sein, wenn sonst alles stimmt. Für den Unternehmer kann sich ein schlechter Name aber natürlich negativ auf den Umsatz auswirken.
    Den Punkt mit den Handwerkern sehe ich genauso. Die Wirkung von Firmennamen wird unterschätzt.


    BigBlue007
    Ja, die -handy-Namen klingen wirklich meistens ziemlich austauschbar.
    Die gewünschte Assoziation der angehängten 24 (ständige Erreichbarkeit) ist mir schon klar. Aber auf mich wirkt das so, als wäre die 24 an einen schon vergebenen Domainnamen aus mangelnder Kreativität angehängt worden. So pseudo-modern.



    Die Namensfindung hier im Forum, direkt bei der Zielgruppe, finde ich übrigens eine gute Idee, um die schlimmsten Schnitzer zu vermeiden.

    Wer wie ich schon relativ lange bei Onlineshops einkauft und seine Erfahrungen gesammelt hat, wird sich wahrscheinlich auch schon über die Häufung eigenartiger Namensbestandteile bei diesen Geschäften gewundert haben.


    Dabei meine ich insbesondere


    ...24.de


    My...


    ...de.vu


    Mc...


    Die Endung ...24.de wirkt auf mich wie das Name gewordene Eingeständnis, zu spät gekommen zu sein. Oder wie der traurige Versuch, vom guten Ruf eines Konkurrenten zu profitieren. Insgesamt also irgendwie eher klitschenhaft.


    My... finde ich anbiedernd und überrumpelnd. Was "meins" ist, entscheide immer noch ich. Außerdem war die "My-Welle" mal so ein trauriger Versuch der Psycho-Menschen aus der Marketingabteilung, die Identifikation mit der Marke oder dem Produkt zu steigern. Wer fühlt sich da nicht manipuliert?


    ...de.vu sagt für mich aus, dass der Anbieter seine Identität verschleiern will oder nicht genug Geld hat, sich eine richtige Domain zu kaufen. Wirkt auf mich unseriös.


    Mc... lässt auf eine Leistung von der Stange schließen, bei der ich als Kunde keine Rolle spiele.
    Ein Artikel dazu:
    http://www.welt.de/wirtschaft/…eine_Grenzen_stoesst.html



    Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich zum Teil überinterpretiere. Aber im Gegensatz zu Nachnamen sind Geschäftsnamen kein Schicksal, sondern relativ frei wählbar. Sie sagen also durchaus etwas über den Namensgeber aus.



    Welche Assoziationen habt ihr so, wenn ihr an diese Endungen denkt?