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Larix
SpeedTriple hat schon recht. Die Produktivität in der Landwirtschaft in Europa hat während der letzten Jahre massiv zugenommen. Man macht das im allgemeinen daran fest, wie viele Menschen ein Bauer (im Schnitt) ernähren kann. Dieser Wert hat sich vervielfacht.
Auf der anderen Seite kam es auch, gerade wegen der Subventionen, zu falschen Anreizen, Überproduktion und Preisverfall. Ich denke vielen Bauern dreht sich der Magen um, wenn sie daran denken, wie fremdbestimmt ihre Arbeit geworden ist.
Vor einiger Zeit hat mir ein Bauer erzählt, dass die hochgezüchteten Milchkühe mittlerweile so schwer sind, dass sie die Wiesen schädigen.
Alles nicht so lustig also.
Trotzdem meine These nochmal zugespitzt:
Man kann von den Europäern nicht verlangen, wegen *erhöhter Nachfrage* aus dem Ausland mehr für die Lebensmittel zu bezahlen, deren Entstehung sie durch ihre Steuern bereits bezuschusst haben.
Protest finde ich hier legitim.
Gerne lasse ich andere Gründe gelten. Wenn z.B. der Tierschutz weiter verbessert würde, hätte ich kein Problem mit höheren Preisen.
Aber bei subventionierten Lebensmitteln sollten die Europäer "first pick" haben.
Spannend!
Aber du bist der erste, der darüber schreibt.
Hoffentlich haben sie dir keinen Blödsinn erzählt.
ZitatOriginal geschrieben von NoTeen
das verantwortet aber nicht der Handel, sondern [URL=http://www.sueddeutsche.de/,tt2m4/wirtschaft/artikel/62/125870/]die Verbraucher[/URL].
NoTeen
Und damit ist der Schwarze Peter jetzt einmal im Kreis 'rumgegangen. :p
Was die Macht der Medien und der Verbraucher angeht, stimme ich dir grundsätzlich zu. Allerdings passt das Argument mit den minderwertigen Lebensmitteln nicht so gut an dieser Stelle. Die Milch im Supermarkt ändert ihre Qualität nicht von heute auf morgen.
Jetzt wo du`s zitierst sehe ich es auch ![]()
bernbayer
Die Agrarsubventionen kommen in erster Linie Großbetrieben zu Gute.
Vor 1-2 Jahren gelangte eine Liste mit den größten Beziehern von Agrarsubventionen an die Öffentlichkeit. Seitdem weiß man das.
Ich habe aber auch gelesen, dass die Subventionen stufenweise abgebaut werden sollen.
rasputin
Unabhängigkeit ist ein wichtiges Argument. Es kann aber nicht für alle Seltsamkeiten herhalten, die so eine "planwirtschaftliche" Politik mit sich bringt.
z.B. Überangebot, Preisverfall, Gefährdung der Existenz gerade der kleinen Bauern, Verletzung des Prinzips der Regionalität (weite Viehtransporte) und schließlich auch die Zerstörung von Märkten im (armen) Ausland durch den Export hochsubventionierter Lebensmittel.
Im übrigen zweifle ich stark daran, dass diese Autarkie der wahre Grund für das Entstehen des europäischen Subventionssystems war. Sicher ein guter Vorwand. Aber der Grund dürften eher die gut vertretenen Interessen der quasi-industriellen Großbauern gewesen sein.
Gern wird in der Zeitung gegen die niedrigen Lebensmittelpreise in Deutschland gewettert. Leider wird dabei oft verschwiegen, dass deutsche Verbraucher über EU-Agrarsubventionen noch immer einen Teil eines Lebensmittels bereits vor dem Kauf "bezahlt" haben.
Lebensmittel sind "zu billig". Das würde ich sogar unterschreiben. Aber solange der Agrarmarkt durch Subventionen verzerrt ist, bin ich nicht dazu bereit, wesentlich mehr dafür zu bezahlen.
Man darf auch nicht vergessen, dass es für eine wachsende Schicht in Deutschland nicht egal ist, ob sie 5% mehr für Lebensmittel bezahlen muss, oder nicht.
Das Motorola F3 hat eine FREISPRECHFUNKTION.
Edit: zu spät...
ZitatOriginal geschrieben von B. Trunken (zum Beitrag von Dread)
Trotzdem kann ich deine Propaganda leider nicht bestätigen, der Film erfüllt nicht die Erwartungen. Auch wenn es dir nicht passt.
Das ist ja wohl etwas zu apodiktisch. Ich denk' nicht, dass Dread hier Propaganda betreibt und wenn der Film deine Erwartungen nicht erfüllt hat ist das ok, aber kein Grund, Dread seine Meinung nicht zu gönnen.
Der Simpsons-Film handelt von Versöhnung.
Darüber darf man doch nicht streiten. :top:
ENTHÄLT SPOILER
Mich würde mal interessieren, ob Euch Anspielungen aufgefallen sind, die nicht jeder auf Anhieb versteht.
An der Grenze zu Alaska bekommt Homer z.B. USD 1ooo.
Das ist anscheinend ein Seitenhieb auf den Alaska Permanent Fund
http://www.apfc.org/homeObjects/tabPermFund.cfm
Im Kino hat auch kaum jemand gelacht, als Homer zurück nach Amerika wollte, obwohl er sich schon in einem Bundesstaat der USA befand (Alaska eben).
Edit:
Und der durch die Decke gehende Chart bei Lisas Vortrag ist eine Anspielung auf Al Gores "An inconvenient truth". Selbst die Hebebühne kommt dort vor.