Zitat"Wer nichts hat, denn kann man nichts weg nehmen..."
In der Praxis wird es doch so aussehen, dass alle, die ihr Geld auf Konten oder irgendwie anders nachvollziehbar angelegt haben, dieses Geld erst einmal aufbrauchen werden müssen.
Aber was ist mit Leuten, die einen Sparstrumpf haben, Schmuck oder Goldbarren kaufen?
Das Ganze trägt die Problematik des "sozialoptimierten", fremdbestimmten Lebens auf die nächsthöhere Stufe und ein Katz- und Maus Spiel mit dem Staat ist es auch (Stichwort Hausbesuche).
Die zuverläsige Kontrolle der tatsächlichen Vermögensverhältnisse einer Person würde Eingriffe in die Privatsphäre nötig machen, die so schwer sind, dass sie vor dem Hintergrund des ursprünglichen Zwecks der Regelung nicht mehr zu rechtfertigen sind.
Lasche Kontrollen auf der anderen Seite führen dazu, dass diejenigen, die den Staat ausnutzen im Verhältnis zu den Ehrlichen noch besser wegkommen, als das heute bereits der Fall ist.
Der Staat kann nur hoffen, dass nur wenige Leute ihr Vermögen verstecken. Auf lange Sicht wäre es vielleicht besser, eine Kultur der Eigenverantwortung und zugleich des Engagements der Bürger füreinander zu fördern.