Beiträge von <registered>

    Re: Ich möchte mir ein Grundstück nebst Haus kaufen - Was muss ich beachten ?


    Zitat

    Original geschrieben von Kaan


    Haus kaufen (besser statt Miete).


    Das ist halt die Frage.
    Ein Haus ist noch ein ärgeres Sparschwein, als ein Auto.
    Die Renovierungskosten können über die Jahre gerechnet fast einer Miete gleichkommen.
    Ob du da bei einem baufälligen Objekt einen guten Schnitt machst, hängt stark von deinen handwerklichen Fähigkeiten und deiner Freizeit ab.


    Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet.
    Aber dass man hin- und wieder von knausrigen Millionären liest, die in Miete wohnen, um kosten zu sparen, würde mich stutzig machen.


    "Haus" oder "Miete" ist wohl mal wieder ein typischer Fall von "kommt darauf an", der in einem Handyforum sicher nicht individuell genug diskutiert werden kann, um eine abschließende Entscheidung zu ermöglichen.


    Zum Abklopfen der wichtigsten Dinge sollten die gebündelten Erfahrungen aber ausreichen. :)

    Zitat

    Original geschrieben von kues
    Hatte eigentlich schon jemand darauf hingewiesen, daß das BVerfG in seiner Entscheidung zum LPartG unter anderem auch folgende Ausführungen gemacht hat?


    Nein, aber es passt gut zu meiner Meinung, staatliche Förderung stärker an Kindern auszurichten. Hab' gerade mal nachgelesen: war ja spannend, 5:3 Stimmen im Ersten Senat wobei die abweichenden Meinungen von Papier und Haas auch interessant zu lesen sind.

    Zitat

    Original geschrieben von kues
    Der Artikel 6 sagt ja nicht, was Ehe und Familie sind bzw. wer eine Ehe schließen darf. Das ist vom BVerfG ausgefüllt worden- und auch dort können sich die Entscheidungen im Laufe der Zeit wandeln. Wiewohl eine Änderung äußerst unwahrscheinlich ist, wo schon das LPartG nur eine 5:3 Mehrheit bei der Frage bekam, ob es gegen GG Art 6 verstoßen würde.


    Stimmt. Ich hatte das nicht geschrieben, weil es mir noch unwahrscheinlicher erschien, als eine GG-Änderung. Das BVerfG ist ja im Gegensatz zum Supreme Court in den USA nicht gerade für U-turns bekannt.


    Zitat


    Wenn ich recht erinnere, dann hatte das BVerfG aber in frühen Zeiten der BRD kein Problem mit den Regelungen für das Lehrerinnenzölibat bzw. Beamtinnenzölibat- trotz GG Artikel 3. ;)


    Bist du schon so alt? ;)
    Ich muss bei erstaunlichen Entscheidungen dieses Gerichts immer an 1994 denken, als die Auslandseinsätze im Rahmen von Bündnisverpflichtungen abgesegnet wurden. Aber das war eigentlich kein Schlingerkurs, sondern eine überraschende Entscheidung zu einer Frage, mit der sich das BVerfG das erste mal befassen musste.


    DUSA
    Ich teile deine Kritik am sicherheitspolitischen Aktionismus. Das arme GG. Da könnte ich mit einer Ausweitung der Ehe in Art. 6 GG noch leichter leben als mit allem, was aktuell daran 'rumgepfuscht werden soll.
    Aber damit befinden wir uns wieder im Reich der relativierenden Argumente...
    :)


    Für deinen Verweis auf die Lebenswirklichkeit habe ich Sympathie, würde aber anders gewichten.


    Erik Meijer
    Das Argument mit den Gefühlen der Leihmütter und -Väter fand ich sehr gut.
    Daran hatte ich noch gar nicht gedacht.



    Ich habe in diesem Thread viele gute Argumente pro Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, weniger überzeugende zum Thema "Kind erzeugen mit Hilfe Dritter" und eigentlich kein brauchbares pro Änderung des Ehebegriffs gelesen.


    Dementsprechend bin ich zumindest der Adoption gegenüber aufgeschlossener eingestellt, als zuvor. Obwohl ich sie unter'm Strich noch immer problematisch finde.



    Ich hoffe die Befürworter der diskutierten Möglichkeiten konnten zumindest dem Argument der nötigen Güterabwägung zwischen den als (vorrangig anzusehenden) Rechten des Kindes, der Eltern in spe, möglicher Leiheltern und der Gesellschaft als Ganze etwas abgewinnen.

    Zitat

    Original geschrieben von Elke2002
    Und warum es keine Nichtraucher-Lobby gibt, kann ich nur vermuten: Lobbyismus findet eher *für* etwas statt als gegen etwas. Aber eine 'Gesundheits- oder Frischluft-Lobby' wäre wohl zu allgemein, zumal sich vermutlich weder alle Nichtraucher besonders gesund ernähren noch sich überdurchschnittlich um die Umwelt kümmern.


    Deine Intuition deckt sich mit dem Stand der Lobbyforschung: es gilt als gesichert, dass sich Interessen unterschiedlich leicht organisieren lassen, dass kleine, schlagkräftige Lobbys die Mehrheit überrumpeln können und dass sich viele Bürger ihrer eigenen Interessen erst gar nicht bewusst sind.

    DUSA


    Hah, das schreibst du doch nur, damit dir die Kundschaft nicht ausgeht! :D;)
    (Ich plädiere auf Befangenheit aus beruflichen Gründen).


    Ein paar ernsthaftere Kommentare:


    Artikel 6 GG & Urteile des BVG,
    darüber kann man streiten. Ich würde dagegenhalten, dass das GG immerhin einen bewährten Minimalkonsens darstellt.
    Eine Grundgesetzänderung benötigt immerhin eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundesrat und Bundestag.


    Kinderwunsch,
    ich finde, dass die von dir skizzierte grausame Realität das Argument nicht schwächt, dass sich der Staat unabhängig davon entscheiden kann und soll, was er er institutionalisiert und was nicht. (Vgl. mit den fett gedruckten Passagen in meinem letzten Beitrag).
    Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft hat der Staat bereits gezeigt, dass er nicht völlig blind gegenüber den Realitäten ist.


    Und durch Relativieren kann man so Vieles begründen.

    Also wenn das so eine lange Vorgeschichte hat, kennst du dich wahrscheinlich ohnehin besser aus, als ich.


    Wenn du die Spieleleistung wirklich in Form eines Notebooks brauchst und ein normaler PC + Notebook nicht in Frage kommt, führt momentan eigentlich kein Weg an Dell vorbei.


    Da kannst du schon zuschlagen.


    Aber ob das Vostro wirklich die bessere Wahl ist im Vergleich zum XPS?
    Ich dachte immer, der einzige schwer wiegende Vorteil wäre das hochauflösende Display. Aber das willst du ja gar nicht.



    Und außerdem:
    Würdest du wirklich die ganzen Rabatte am Telefon anbringen können?