Beiträge von alexinschweden

    Also ich war während des Studiums für ein Jahr in Schweden, trotz eigener Wohnung und recht großem Freundeskreis hier in Deutschland, weder das eine noch das andere war ein wirkliches Problem. Wohnung gekündigt, und Kontakt zu den Freunden über email und Besuche. Meine Kurse waren alle in Englisch, auch da habe ich die Erfahrung wie Charlie_D oben schrieb gemacht. Das letzte intensivere Englischsprechen war über zehn Jahre her, trotzdem war es dann nach ca. 10 Tagen wieder so präsent, daß ich eigentlich keine Probleme mehr damit hatte.


    Warum muß bei einem Jahr im Ausland jemand aus dem Freundeskreis dabei sein? Weil Du befürchtest, daß sie doch nicht so gute Freunde sind und dann weg sind, wenn Du nach einem Jahr wieder da bist? Oder weil ihr so gute Freunde seid, daß ihr nicht auf einander verzichten wollt?


    Gerade, wenn Du einen Sprachkurs oder ein Austauschjahr über irgendeine Organisation planst, ist auch sichergestellt, daß Du dort vor Ort nicht ganz auf Dich allein gestellt bist.

    meine Ex-Freundin ist auch vor zwei Jahren in die Schweiz gezogen, bei ihr wars so, daß sie ihren Perso behalten hat, und dort bei der Abmeldung auch die letzte deutsche Adresse drauf geblieben ist (ist ja auch in Deutschland so, daß die neue Adresse bei der Anmeldung am neuen Wohnort geändert wird). In der Schweiz gilt jetzt ihre B-Bewilligung als offizielles Dokument, bei Auslandsreisen dann halt entsprechend mit dem deutschen Reisepaß.

    eine andere Möglichkeit wäre z.B. das Holdiday Work Visum in Australien. Gilt für 12 Monate, und ihr dürft dann im Land arbeiten, meist gegen freie Kost und Logis. Allerdings glaube ich, daß man für das Visum einen nicht unerheblichen Geldbetrag nachweisen muß. Google man nach 'Travel and Work'.

    möglicherweise Fachzeitschriften, da finden sich doch auch immer Stellenanzeigen, da kommst Du mit Deiner Fachrichtung möglicherweise sogar weiter, als bei den großen Stellenbörsen. Im www würden mir sonst noch jobpilot.de, jobstairs.de oder jobsafari.de einfallen.


    mit openbc habe ich allerdings auch gute Erfahrungen gemacht, networking bringt einen im Moment irgendwie weiter als in der Maße von Bewerbern auf eine ausgeschriebene Stelle hin unterzugegehen.

    Bei mir hats funktioniert. Nur diese Frage musste ich mehrfach lesen, um sie zu verstehen, kann aber auch an den Temperaturen liegen ;)

    Zitat

    Wenn Sie Fernsehwerbung schauen wollen, finden Sie, dass so wie die Werbespotausstrahlung vonstatten geht, Sie überhaupt eine freie Wahl haben, sich bewusst die Zeit zu nehmen, um Werbung zu schauen?

    Re: Er kann es nicht lassen


    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach
    Für mich steht fest, das JeVo mit Zähnen und Klauen gelb verteidigen wird.
    Allerdings ist er kein Mann für´s Hochgebirge.


    daß er daß gelbe Trikot nicht einfach so weggeben wird, glaube ich auch, aber so wie ihn die FAZ heute zitiert, wird er's wohl auch nicht bis zum letzten verteidigen (können), sondern sich dann eher in den Dienst von Ivan Basso stellen...


    Zitat

    Dagegen hält sich beim Gesamtersten Jens Voigt, der 2:18 vor dem Dritten Armstrong liegt, die Freude über die Kletterpartien in Grenzen. „Ich bin kein Mann für die Berge. Für mich ist die Tour praktisch beendet.”

    ich habe auch gerade 5 Jahre intensive Wochenendpendelei hinter mir. Die erste Zeit Dortmund- Düsseldorf ging noch, war zum Ende der Studiums, dank Semesterticket billig, und ich bin auch unter der Woche mal in Düsseldorf gewesen. Dann ein halbes Jahr Hamburg-Düsseldorf, da bin überwiegend ich gependelt, weil halt der Freundeskreis auch in D bzw. DO war. Dann Berlin-Düsseldorf, in der ersten Zeit mit Auto oder Bahn, später dann mehr und mehr mit dem Flieger. Zum Schluß Berlin-Basel, da nur noch Flieger, Easyjet seit Dank sogar recht erschwinglich, auch das haben wir fast jedes Wochenende gemacht.


    Dank des Fliegens konnten wir das Wochenende zumindest komplett nutzen, zumal wir meistens erst Montag morgen zurück gefolgen sind. Aber selbst die vier-fünf Stunden, die man mit Auto oder Bahn für B-D braucht, beschneiden einem das Wochenende so sehr, daß es eigentlich aus kaum mehr als eineinhalb Tagen besteht.Um das Fliegen erschwinglich zu halten, haben wir unsere Wochenende konsequent 4-5 Monate im Voraus verplant.


    Unterm Strich ist so eine Wochenendpendelei jedenfalls etwas, auf das ich mich erstmal nicht mehr einlassen möchte, so schön die kleinen Urlaube in letzter Zeit (fremdes Land, fremde Währung, fremde Sprache ;) - da konnte man manchmal schon richtig schön abschalten) waren.