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Original geschrieben von Printus
Es geht nicht immer um political correctness, man muß den Tatsachen auch mal ins Auge sehen. Und in zahlreichen Branchen IST es so daß Arbeitsplätze durch Billiglohn-Arbeiter aus vornehmlich östlichen Ländern übernommen werden. In der Baubranche, in der Schlachthof-Diskussion in Ostdeutschland, in vielen landwirtschaftlichen Bereichen ist es Realität.
Für die Baubranche gilt das Entsendegesetz, d.h. ausländische Firmen müssen (mindestens) dt. Tariflöhne bezahlen. Klar, diese Regelung wird häufig durch Schwarzarbeit umgangen. Auf jeden Fall muss man das differenzierter betrachten, als Du es tust.
Insb. in landwirtschaftlichen Bereichen ist es IMHO so, dass Deutsche entweder keine Lust haben diese Arbeiten auszuführen bzw. diese Arbeiten finanziell nicht lohnend für sie sind. Hier lag bisher IMHO eine Fehlgestaltung der Sozialgesetze vor. In Verbindung mit dem Zwang auch niedriger qualifizierte Jobs anzunehmen, gehen die Hartz-Gesetze hier jetzt in die richtige Richtung. Ob die Regelungen auch konsequent umgesetzt werden ist natürlich auch wieder eine andere Frage... 
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der Euro vereinfacht aber internationale Handelstätigkeiten und ist dadurch letztlich ein großer Gewinn für uns, der auf lange Sicht wirkt.
Hättest Du hier aufgehört, hätte ich gar nicht widersprechen müssen... 
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Du kannst den Leuten nicht einfach vorbeten daß der Euro für die langfristig sinnvoll ist wenn andererseits jeder tagtäglich mit wahnwitzigen Preissteigerungen, Verteuerungen, Arbeitslosigkeit und Zukunftsängsten kämpft.
Diese Diskussion um Preissteigerungen ist doch völlig übertrieben worden. Wenn man sich die Inflationsrate seit der Euro-Einführung anschaut, gibt es keine signifikante Änderung gegenüber DM-Zeiten.
Und im übrigen ist auch noch niemand durch den Euro arbeitslos geworden...
So, hat zwar jetzt nichts mehr mit Fussfesseln zu tun, aber ich denke nachdem jetzt vielleicht doch jeder den kompletten Text durchgelesen und v.a. auch verstanden hat, ist dieses Thema sowieso obsolet.