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Original geschrieben von hollyj
es scheint bei dir eine gewisse Empfindlichkeit bezüglich dieses Theams zu geben.
Ja, du hast durchaus recht verehrte hollyj
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Es tut wirklich nicht weh!
Geb ich dir recht, aber mein Arbeitsweg beläuft sich auf 10 min Fußweg, 3 min Auto. Ich wohne bekanntlich am Niederrhein, da ist es nicht so prall was Arbeitsplätze anbelangt, das würde für mich nur das Ruhrgebiet bieten. D.h. wiederrum längere fahrt, höhere Kosten - geringerer Lohn. Daher kann ich auch bisher von meinem mikrigen Lohn so gut leben.
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Gemäß TVÖD ist es auch so, dass sich die Vergütung eines Angestllten alle zwei Jahre automatisch erhöht. Der muss nicht gut sein es ist eben so. In gewissen Schritten geht auch der Urlaubsanspruch alle paar jahre automatisch nach oben. Von Änderungen des Tarifvertrages mal abgesehen.
Das stimmt. Aber schau dir doch mal bitte die Vergütung für bestimmte Tätigkeiten an. Da werden Lehrgänge ohne Ende gefordert damit man mal ein Treppchen höher kommt. Von den jeweiligen Gehaltssprüngen kann ich mir in meinem Leben nix kaufen. Ist zwar höher als der Inflationswert, aber trotzdem hast du da so viel auch wieder nicht von. Beim Urlaub ist es ähnlich. Was sind schon 24 Tage Urlaub? In meinen Augen nix. Letztlich bleibt einem nur die Möglichkeit höherwertige Tätigkeiten anzunehmen, seine Stellenbeschreibung anpassen zu lassen und wenn man 5 Jahre gewartet hat, kommt auch die Lohnerhöhung. Super, oder? In der freien Wirtschaft läuft es sicherlich nicht so träge ab.
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Wir halten fest: Das Personal wird im Laufe der Zeit einfach so teurer, ohne dass sich der Output irgendwie verändern würde. Die Position Personalausgaben steigt.
Stimmt und Personalchefs haben die tolle Möglichkeit solche Zahlen in ein Programm einzugeben, das auf den Cent genau berechnet, was man in 10 Jahren an Ausgaben hat, schlau oder? Also trifft es keinen mal eben so. Es kann auch jetzt schon geplant werden. Und wie du selbst sagst, welche Kommune arbeitet heute kostendeckend? Ich kenne genaue eine!
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Die freiwilligen Leistungen werden auch nicht billiger. Als Beispiel seien die Kosten für Ver- und Entsorgung von Museen, Grünanlagen, Biblioteken u. Ä. zu nennen. Die Ausgabenpositionen wachsen also - und das ganz beträchtlich.
Ist dir schonmal aufgefallen das in den wenigsten Büchereien noch Biblithekare sitzen? Meistens sind es Ehrenamtliche die einen PC bedienen können und die Spass daran haben. Der Trend geht noch weiter. 1-Euro-Jobber pflegen inzwischen die Grünflächen, vor Jahren noch undenkbar. Museen sind entweder privatisiert oder dicht gemacht worden. Das ist nur der Anfang.
Du hast übrigens ein Fazit vergessen:
- Die Arbeit bleibt die gleiche oder steigt sogar an weil immer weniger Leute immer mehr Arbeit bekommen. Ich könnte die da aus meiner persönlichen Erfahrung erzählen, das glaubt keiner!
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Original geschrieben von Stefan
Dabei geht es rein um das Tagesgeschäft. Der Einkauf ist genauso ausgegliedert wie die Ausschreibungsgeschichte und z.B. die Homepagepflege.
Gut, wenn natürlich alles ausgegliedert ist, dann geb ich dir vollkommen recht. Nur kann man sowas dabei schreiben, weil wer sich in der Materie auskennt weiß dass der vollumfängliche Service nicht so einfach machbar ist...