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Original geschrieben von hottek
das Problem ist sicher einfacher und günstiger zu lösen, ich denke mal die nächste Generation der UMTS-Chipsätze braucht auch weniger Strom also werden die Endgeräte auch im UMTS-Modus weniger Strom verbrauchen.
Ein Endgertetausch erfolgt eh meistens nach 2 Jahren also halte ich es wegen dem Problem jetzt nicht unbedingt für nötig das Netz auszubauen. Eher muß man mal bei Infinion & Co mal ein wenig Druck machen 
Das Problem mit dem höheren Stromverbrauch bei Mobiltelefonen im UMTS-Modus (WCDMA 2100MHz) wird physikalisch bedingt bleiben.
Sicher werden etwas stromsparendere UMTS-Chipsätze die Situation leicht verbessern, aber bedingt durch die hohe Sendefrequenz (2100 MHZ bei WCDMA in Europa) ist die Reichweite und z.B. Indoor-Versorgung physikalisch problematisch.
Die Signaldämpfung durch z.B Wände oder andere Hindernisse ist bei hohen Sendefrequenzen stärker, als bei niedrigeren Frequenzen.
Dies ist auch der Grund, warum Bergwerksfunk auf nur 450 MHz sendet.
Damit hat man untertage, eine bessere Durchdringung bzw. Reichweite.
Dadurch bedingt verschlechtert sich der UMTS-Empfang indoor auch unproportional mehr, als bei GSM, speziell im Vergleich zu GSM900 MHz.
Da das Handy durch das meist schwächere UMTS-Signal stärker senden muß, um den Kontakt zu BTS zu halten, erhöht sich in den meisten Fällen der Energieverbrauch im UMTS-Modus.
Daran wird sich auch nicht wirklich viel ändern, da es wie gesagt am hauptsächlich, durch den so festgelegten UMTS-Standard bedingt ist. 
Es sei denn, die Funkstrecken zwischen Mobiltelefon und UMTS-BTS würden kürzer, indem die Netzbertreiber ein engeres UMTS-Netz aufstellen.
Dies wird aber, unter anderem aus Kostengründen, nur noch teilweise passieren. 
Gruß,
Frank