Man kann die anderen Verkehrsteilnehmer nicht ändern. Alles, was man ändern kann, ist der eigene Umgang damit. Es lohnt sich, daran zu arbeiten. Ommmm!
Beiträge von Jochen
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Mein Tipp: http://www.sonnenschutz-pkw.de…w-cross-touran-2010-.html
Haben wir seit ca. 2011 in unserem Octavia (ganzjährig, zusätzlich zur Werktstönung) und sind sehr zufrieden. Habe sie jetzt auch im Citigo, zusätzlich zur Werkstönung.
Da kommt so gut wie nichts durch. Nachteil ist allerdings auch, dass die Kinder durch die Fenster wenig nach aussen sehen. -
Der Unterschied ist, dass ich nicht hingehe und behaupte, diese Menschen stellten sich aus Egoismus über das Gesetz und hätten keinerlei Sinn für Gemeinschaft. Soweit würde ich niemals gehen. Nicht aus einer einzigen Situation heraus (selbst wenn es bei ihnen Gewohnheit ist, dass sie da lang fahren - es war ihnen bisher vielleicht nur einfach nicht klar) und nicht ohne sie persönlich zu kennen. Und der Ärger ist bei mir nach 1 Minute wieder verflogen.
Ferner ist es nun einmal ein Unterschied, ob ich auf dem Rad sitze und von einem Auto behindere oder gefährdet werde oder ob ich im Auto sitze und mich ein Radfahrer behindert oder gefährdet. Selbst, wenn es von aussen gesehen erst einmal egal ist, wer wen behindert oder gefährdet.
Wenn ich mit dem Rad aus 30 km/h stürze, kann ich mir dabei ernsthafte Verletzungen zuführen. Mit dem Auto wird mir als Insasse dabei höchstwahrscheinlich gar nichts passieren. Das ist eine völlig andere Gefährdungslage, die dazu führt, dass Du als Radfahrer in einer ganz anderen Position bist, als als Autofahrer. Ferner kann ein Autofahrer binnen weniger Sekunden das Tempo wieder erreichen, das er vorher fuhr. Und das ganz ohne körperliche Anstrengung. Beim Radfahrer sieht das ganz anders aus.
Man sitzt in der Blechkiste und fühlt sich sicher, weil man es auch weitgehend ist. Auf dem Rad sieht das genau umgekehrt aus. Das werden mir andere Zweiradfahrer wie Motorradfahrer wahrscheinlich auch so bestätigen.
Das Argument, dass ich das falsche Rad und die falschen Reifen fahre, ist genauso schwach, wie wenn ich jemandem, der mit einem Kleinwagen unterwegs ist und der sich über Schlaglöcher beschwert, sagen würde, er solle sich halt ein SUV besorgen.Aber all das sind meinetwegen noch Dinge, über die man miteinander diskutieren kann.
Wenn man den anderen dann aber geradewegs als quasi asozial bezeichnet, weil er nicht auf dem Radweg fährt und dem anderen vorwirft, er stelle sich aus Egoismus (ein gesunder Egoismus kann als Radfahrer lebensnotwendig sein, mehr als als Autofahrer!) über das Gesetz, dann ist jegliche Grundlage für eine Diskussion dahin. -
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
Ach, weißt du... Ich beurteile dich nach dem, was du hier schreibst.Der Unterschied ist, dass ich Dir gegenüber nie persönlich geworden bin und nie pauschale Urteile über Dich getroffen habe, die noch dazu ziemlich weit gehen, weit über das hinaus, worum es hier tatsächlich geht.
Und das alles nur aufgrund von Postings in einem Internetforum zu einem ganz konkreten Thema mit ganz konkreten Erläuterungen.
Das finde ich ziemlich arm.
Aber das Internet bietet natürlich das ideale Feld, um anderen mal so richtig zu zeigen, wie man "es" richtig macht und was "sie" doch für Menschen sind.
Ja, ich erlaube es mir, bisweilen - aber nie vollkommen willkürlich, sondern immer aus einem für mich in dem Moment driftigen Grund - auf der Straße, statt auf einem benutzungspflichtigen Radweg zu fahren.
Wenn Du daraus machst, was Du hier aus mir machst, sagt das meiner Meinung nach einiges mehr über Dich aus, als über mich.
Ich bin nicht frei von Fehlern und es mag sein, daß das den einen oder anderen Autofahrer auch mal ärgert. 99,9% meiner häufigen Erfahrungen mit Autofahrern sind durchweg positiv.
Selbst, wenn man es mal so ganz krass und klar darstellt: ich vergehe damit kein Verbrechen und stelle mich nicht über das Gesetz. Ich verstoße damit in einigen Fällen gegen eine Verkehrsregel. Das ist natürlich nicht in Ordnung.
Aber auch kein Grund, hier derart vom Leder zu ziehen, wie Du das tust. Und Du belässt es ja nicht einmal bei diesem reinen Verstoß gegen die Verkehrsregeln, sondern gehst noch viel weiter.Beurteile mich, wie Du willst. Von etwas anderen wirst Du Dich sowieso nicht überzeugen lassen.
Aber denk mal drüber nach, ob das noch im Rahmen ist, was Du hier über mich schreibst!Selbst, wenn ich zehn Mal täglich 100 Autos behindere, gibt Dir das nicht das Recht, so etwas über mich zu schreiben:
ZitatSie glauben, aus rein egoistischen Gründen über dem Gesetz und über jedem Sinn für Gemeinschaft zu stehen[...]
Setz das mal in den Rahmen dessen, worum es hier eigentlich geht und behalte im Hinterkopf, dass Du mich nicht einmal persönlich, ja wahrscheinlich nicht einmal virtuell auch nur annähernd kennst.
Es geht hier um das Befahren eines Verkehrsweges mit einem Verkehrsmittel, wenn auch nicht auf dem dafür vorgesehenden Teil der Verkehrswege. Wer daraus derart viel macht wie Du, kann von Verhältnismäßigkeit nun wirklich nicht mehr reden.Mit meinem Beispiel der auf dem Radweg fahrenden Autos wollte ich ironisch darstellen, dass es kein "Die sind gut und die anderen sind böse" gibt, wie es hier immer wieder dargestellt wird.
Was passiert denn letzten Endes Schlimmes, durch ein wie falsches Verhalten wie das meinige? Ein paar Autos müssen von vielleicht 100, 70, 50 auf vielleicht 25 runter bremsen und warten, bis sie überholen können?
Was ist daran denn dermaßen schlimm? Dass der Autofahrer sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt?
Dass er etwas später an sein Ziel kommt? Was ist daran genau so schlimm, dass man als Autofahrer derart vom Leder ziehen muss. Strassenverkehr ist ein Miteinander, da muss man auch mal damit leben können, dass ein Radfahrer auf der Strasse fährt, weil er mit seinem Fahrrad aus verschiedenen Gründen den benutzungspflichtigen Radweg nicht benutzen kann oder will.
Wer das als Autofahrer überhaupt nicht ab kann und sich derart aufregt und so ein "Ding" draus macht, der hat die Verhältnismäßigkeit nun wirklich verloren. Mehr als der Radfahrer, der es sich anmasst, eine Strasse zu benutzen, obwohl er das lt. Beschilderung eigentlich nicht darf. -
Du nimmst Dir ganz schön viel heraus, ohne mich zu kennen.
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A propos... Ich hatte es schon verdrängt, aber als ich Samstag Abend die Strecke wieder fuhr, fiel es mir wieder ein und da musste ich spontan an diese "Diskussion" hier denken.
Auf der Strecke, die mit einem Schild für einen touristischen Fahrradweg und darüber mit einem "Durchfahrt verboten"-Schild und dem Hinweis "Land- und fortwirtschaftlicher Verkehr frei" versehen ist, kam mir zunächst ein X5 entgegen, so dass ich ausweichen musste. Hinweise auf landwirtschaftlichen Verkehr konnte ich an dem Auto nicht erkennen.
Das hat mich nur ein bisschen geärgert. Aber eine Minute später überholte mich dann ein 307, so dass ich wieder ausweichen musste. Als ich dann mit dem linken Arm zur in 100m entfernt parallel führenden Strasse zeigte, hielt der Peugeot-Fahrer an und fragte mich, wo mein Problem sei. Ich meinte dann nur "Da drüben ist eine Strasse!" und deutete wieder auf den Teil der Verkehrswege, der extra für ihn von Steuergeldern gebaut wurde. Darauf fiel ihm nichts mehr ein und er brauste davon.
Aber das muss man verstehen. Er kürzt den Weg zu den Aussiedlerhöfen deutlich ab, nämlich um gut und gerne 500m. Darauf muss man als Radfahrer Rücksicht nehmen. Vielleicht wurde er auch vorher von einem Radfahrer auf "seiner" Strasse behindert und er wollte nur die Gerechtigkeit wieder herstellen. -
Ich fahre grundsätzlich nicht auf dem Gehweg, da ich beim Radfahren nicht gleichzeitig gehen kann.

Wie gesagt, Radweg ist nicht Radweg, auch nicht, wenn er als benutzungspflichtig gekennzeichnet ist. Ich nehme mir einfach mal frech heraus, das eher beurteilen zu können, als so mancher Autofahrer, der seit Jahren nicht mehr auf einem Rad gesessen hat. So mancher Autofahrer wäre echt erstaunt und würde sich so einen Zustand auf "seiner" Strasse nicht gefallen lassen. Ihr solltet Euch mal so manche Radwege ansehen und das nicht aus der Seitenscheibe Eures Autos heraus. Und ich meine jetzt keine Radwege aus Steinen, über die man mit dem Rennrad halt drüber rumpelt.
Es gibt Untersuchungen, nach denen Radwege teilweise eine größere Unfallgefahr darstellen, als auf der Straße zu fahren. Das sind Argumente, die man als Autofahrer nicht einfach so wegwischen sollte und kann.
Wie gesagt, es gibt durchaus sehr gute Radwege, teilweise sogar hervorragende, auf denen ich lieber fahre, als auf der Strasse. Das sind aber eher die Ausnahmen.
Speziell zum Thema Rennradfahrer: ja, da muss man wirklich aufpassen, dass man nicht vergisst, dass man als Verkehrsteilnehmer unterwegs ist und nicht in erster Linie als Sportler, denn als Letzterer macht man Folgendes sehr ungern: bremsen und anhalten. Denn das macht den Schnitt kaputt.
Das Argument ist dann allerdings leider genauso mies wie das des Autofahrers, der wegen des Radfahrers 1 Minute später am Ziel ankommt.ZitatOriginal geschrieben von ibomal
Dem kann man nur zustimmen. Die Ausrede mit dem Dreck ist schon der Hammer
Wieso ist das eine Ausrede und ein Hammer?
Bist Du schon mal mit einem Rad über einen Erdklumpen gefahren oder bei feuchtem Untergrund über eine sandige Stelle gefahren und ausgerutscht? Oder hast Dir einen Platten reingefahren, weil wieder mal irgendein Depp am Samstagabend eine leere Schnapsflasche auf den Radweg geschmissen hat?
Nee, kann Dir als Autofahrer ja auch egal sein, wenn sich ein Radfahrer neben Dir deswegen auf die Nase legt. Hauptsache, Deine Strasse ist frei.Es geht nicht primär um sogenannte "Hindernisse", sondern primär um Sicherheit.
Aber Autofahrer tendieren dazu, das Thema Sicherheit zu unterschätzen oder zu verdrängen, da sie in extrem sicheren Gefährten unterwegs sind.ZitatScherben? Interessieren mich nicht. Ich hab seit zig Jahren diese Kevlar-verstärkten Reifen drauf.
Das ist natürlich eine Argumentation!

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Ich versuch's noch mal:
http://www.adfc-nrw.de/kreisve…wegbenutzungspflicht.html
Da es aber sein kann, dass einige der ADFC zu parteiisch ist, noch dies:
http://www.med.uni-magdeburg.de/~maercker/NoRadweg.htm
Ich benutze Radwege auch immer dann, wenn diese gefahrlos oder mit deutlich (gegenüber dem Fahren auf der Strase) geringerem Risiko befahren werden können. Zu diesen Risiken zähle ich u.a. auch Scherben u.ä. auf Radwegen. Oder auch Querungen von Fahrbahnen, Einfahrten etc..
Ansonsten fahre ich auf der Strasse, da dies meiner Erfahrung nach weniger gefährlich ist, als auf vielen Radwegen. Dennoch versuche ich z.B. auf dem Weg zur Arbeit Strassen da zu vermeiden, wo es nicht zu wesentlichen Beeinträchtigungen ggü. Strassen kommt. Radwege sind hier oft rein "touristische" Radwege, die Umwege mit sich bringen, schlechter gepflegt werden (Dreck, Scherben, Schlaglöcher usw.).
Ich behaupte mal, dass die, die sich über Radfahrer auf Strassen aufregen, sonst wenig "Kontakt" mit dem Thema haben und eventuell sogar oft selbst gar kein Radfahrer und daher auch nicht wissen, was man sich teilweise unter einem pauschal "Radweg" genannten "Areal" vorstellen kann.Natürlich gibt es auch unter Radfahren bornierte, sture und uneinsichtige Menschen, denen mit Vernunft und Verkehrsregeln nicht beizukommen ist.
Das gilt umgekehrt allerdings leider auch für Autofahrer.
Sich gegeneinander aufzustellen, ist nicht gerade lösungsfördernd. Im Strassenverkehr hilft nur ein miteinander oder nebeneinander und kein Gegeneinander.
Ein pauschales "Ihr gehört auf den Radweg!" ist Teil dieses "Gegeneinanders".Und noch mal zum Thema "Stau" hinter einem Radfahrer. Damit muss man sich unter gewissen Umständen einfach abfinden. Die Strassen gehören nicht den Autofahrern. Sondern eben auch den Rollerfahrern, den Traktorfahrern, den Radfahrern u.v.m.. Dem Argument nach müssten auch Baufahrzeugen ihren eigenen Verkehrsweg bekommen. Traktoren verschmutzen z.T. auch die Fahrbahnen erheblich. Also sollten sie doch am besten auch ihre eigenen Verkehrswege bekommen. Traktorenwege.

Es ist nun einmal so. Viele Autofahrer glauben, weil sie in der Mehrzahl sind und Kfz- und Mineralölsteuer zahlen, gehörten die Strassen nur ihnen und alle anderen hätten Platz zu machen.
Manche Autofahrer führen diesen Krieg sogar untereinander weiter und wollen kleinere, langsamere oder billigere Autos von der Fahrbahn fegen. Im Grunde steckt dahinter das gleiche Denken: Du hast auf der Strasse nix verloren, zumindest nicht, wenn ich jetzt ankomme.Ich kenne beide Seiten, da ich selbst einige Tausend km im Jahr mit dem Rennrad größtenteils auf Strassen unterwegs bin und noch einige Tausend km mehr mit dem Auto.
Aber ich kann eins sagen: ein paar Minuten hinter einem Radfahrer her zu fahren, ist nicht halb so schlimm, wie mit einem halben Meter Abstand von einem Auto überholt zu werden, das 100 fährt, während Du 30 fährst.
Man mag es eilig haben und sich ärgern, aber schwächere massiv zu gefährden, ist eine ganz andere Hausnummer. Davon abgesehen, dass es den Autofahrer noch nicht einmal Kraft und wirklich viel Zeit kostet, wenn er mal Tempo rausholen muss.
Es ist in der Tat schwierig, da keine Emotionen aufkommen zu lassen. Aber glaubt mir, die Emotionen, die man als Radfahrer teilweise erleben muss, weil Autofahrer einen gefährden, sind ganz andere, als wenn man als Autofahrer "behindert" wird!
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Zeit für Popcorn!
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Ich geb's auf.