Nein, (manche? viele?) Städte haben es sich offensichtlich auf die Fahnen geschrieben, so Autofeindlich wie möglich zu sein. Umgekehrt wird nämlich ein Schuh draus: *Du* als Hausbesitzer musst Parkplätze nachweisen! Da das v.a. bei Erweiterungen / Aufstockungen nachträglich nicht mehr möglich ist, kassieren die Städte eine Art "Ablösesumme" pro Parkplatz der nicht nachgewiesen werden kann. Damit ist der Käse für die Stadt gegessen. Dass in der Praxis die Plätze nach wie vor fehlen und inzwischen pro Mehrpersonenhaushalt mit 2 Autos bzw. 1 Auto pro volljähriger Person gerechnet werden kann interessiert da keinen.
Hinzu kommt ja noch, dass die Stadt ein gutes Geschäft macht, wenn sie in den Wohngebieten auch Parkplätze einzeichnet (ich warte nur drauf, bis unsere Straße hier auch irgendwann "dran" ist...), wo früher alle bequem auf einer Seite in Reihe standen und sich niemand dran störte. Mit den Einzeichnungen werden es natürlich weniger Parkplätze (v.a. wenn die Grünen noch ein paar Blumenkübel aufstellen...) als vorher und "Falschparker" lassen sich wunderbar mit Knöllchen abkassieren. Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Terrorismus des Staates gegen die eigenen Bürger :flop: