Beiträge von DUSA-2772

    Da will ich gar nicht widersprechen, dass die Leute ab einem bestimmten Alter nicht mehr ganz mitkommen. Schon ich mach mir nicht mehr die Mühe und vergleiche sämtliche Anbieter in ihrer Preisstruktur (abgesehen davon, dass ich eh keine große Auswahl habe). Bei Handytarifen darfste mich erst gar nix fragen :D


    Nur wenn ich auf andere Leute angewiesen bin, stellt sich mir die Frage, wem vertraue ich da?
    Und bei nem Verkäufer bin ich da von vornherein mißtrauisch. Die vergleichen gerne Äpfel mit Birnen und legen nicht die wahren Kosten offen. Außer vielleicht, man nagelt sie drauf fest mit 1000 Fragen. Nicht umsonst werden die Jungs durch diverse Schulungen gejagt. Wer das mal mitmachen möchte, wende die ca. 100 Tacken Übernachtungskosten auf und signalisiere der Humbug-Mafia Versicherung (bzw. derem freien Vertrieb), dass er Interesse hat, einer ihrer Strukis zu werden ;)
    In Deinem Fall bzw. dem Deines alten Herrn ging das diesmal gut - ich hätte nicht die Hand für ins Feuer gelegt, dass der Verkäufer nicht doch irgendne Grundgebühr oder einen Posten weglässt, nach dem Motto "der Posten ist ja selbstverständlich", so dass die Summe X eben nicht den Endbetrag darstellt, sondern auf das X noch ein Y kommt.



    Wie auch immer: wenn ich selbst nicht (mehr) durchblicke, frag ich doch jemand, dem ich vertraue, bevor ich was unterschreibe. Und wer da Kinder hat, hat doch schonmal einen großen Vorteil. Ist übrigens auch ein Hinweis an die Eltern, es sich in bzw. mit ihrer Erziehung nicht zu dolle bei den Kindern zu verscherzen, sonst helfen die in so Fällen nämlich gar nicht :D Und wer dann immer noch zu borniert ist, wie mein einer Opa es war, der dem schleimigen Mercedesverkäufer mehr Glauben schenkt(e) als der eigenen Tochter kauft eben für mehr Geld das alte Ladenhüter CL-Modell statt von einem Händler weiter weg das neue :rolleyes: Meine Eltern fragen meinen Bruder oder mich, bevor sie sich irgendwo was andrehen lassen, ohne gleich überall als miesepeterige Verweigerer bekannt zu sein. Und seit meine Mutter das Internet entdeckt hat, recherchiert sie begeistert erstmal selbst, bevor sie sich einen neuen Kühlschrank kauft :D



    Ich bleib dabei: solange Unternehmen Geld verdienen müssen, ist Vorsicht geboten, wenn sie mit einer "Vergünstigung" winken - zu verschenken haben die nix, also müssen sie mir mit Zahlen und Fakten beweisen, dass ich einen Vorteil habe und mir nicht mit Marketingsprüchen und Verkaufstricks daherkommen.

    Hab oben noch was ergänzt...


    Wo man die Beiträge wieder zurückbekommt (in welchem Umfang weiß ich auch nicht genau) weiß ich spontan nicht. Ich weiß nur, dass dies möglich ist und dass der Beitrag steigt ist irgendwo auch klar. Denn die Kohle versickert ja nicht bei denen (bzw. bei wem anderst ;)), sondern man bekommt sie wieder.



    Was noch zu sagen wäre, die Unfall-VS zahlt natürlich nur bei Unfällen in der Freizeit, während dem Job und auf dem *direkten* (!!!) Arbeitsweg ist man über den AG versichert. Und die meisten (2/3 - 3/4) Unfälle passieren im Haushalt :D


    Bei BU steht ganz oben auf der Liste: Herz-Kreislauf (Herzinfarkt), Schlaganfall, psychische Störungen wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.

    Was ich auf jeden Fall auch noch machen würde ist die Option, dass Du am Ende der Laufzeit für den Fall, dass die BU *nicht* eingetreten ist (was ja im Grunde jeder hofft), Deine eingezahlten Beiträge verzinst ausgezahlt bekommst. Auch das lässt sich nämlich vereinbaren und dann ist die Kohle auf keinen Fall futsch, egal welcher Fall eintritt.



    Das find ich bei vielen Versicherungen nämlich echt nervig: Du zahlst und zahlst und zahlst und wenn denn doch nie ein Versicherungsfall eintritt, hat die Versicherung mehr als gut verdient...



    @Admin:
    Falsch. Bei der Unfallversicherung muss ein Unfall vorausgegangen sein, der Dich jetzt körperlich so beeinträchtigt, dass Du eingeschränkt bist. Im Zentrum der Versicherung steht die körperliche Unversehrtheit. Stichwort ist hier "Gliedertaxe", der Grad der Invalidität ist in Tabellen festgelegt (z.B. mit einem Auge weniger biste genau bei 50%, ein Finger bringt afair nur 5%). Gezahlt wird dann monatlich ein bestimmter Betrag, je nach Versicherungssumme. Wenn die Invalidität sich wieder durch Reha oder so rückgängig machen lässt, so dass Du wieder arbeiten gehen kannst und das auch machst, hört die VS natürlich auf zu zahlen.


    Und Berufsunfähigkeit gibt es in diesem Sinne nicht mehr - wie schon geschrieben teilt der Staat das danach ein, wie viele Stunden Du noch einsatzfähig bist, egal in welchem Job. Erst wenn Du nicht mal mehr 3 Std. pro Tag eine Schranke bedienen kannst (ist immer ein beliebtes Beispiel) bist Du voll berufsunfähig in Sinne des Gesetzgebers. Die BU-Versicherung hingegen zahlt, wenn Du Deinen jetzigen Job nicht mehr ausüben kannst, unabhänigig von Gründen (die BU wird vom Arzt bescheinigt, fertig).

    Zitat

    Original geschrieben von BenediktW
    Solche Sachen wären gar nicht nötig, wenn die Telekom es mal schaffen würde, ihr Chaos aus T-Com und T-Online in den Griff zu bekommen, und endlich mal transparente und umfassende Preislisten zu drucken, wo man wirklich mal das passende auswählen kann, statt immer nur riesige rosa Zahlen um die Ohren geschlagen zu bekommen, die für irgendwelche halbsubventionierten klobigen Schnurlostelefone mit Farbdisplay werben, während man Tarife nur im Kleingedruckten findet, wenn man den etlichen Sternchen hinter Preisen folgt.


    Dieser Irrglauben der Marketingabteilungen, Kunden am besten mit Nonsens zu locken, statt transparente Produktinformationen zu liefern, wird immer schlimmer, und wird mittlerweile von vielen durch Anbieterwechsel abgestraft.

    Wobei die anderen Anbieter auch nicht viel besser sind :flop: Deren Marketingabteilungen verstehen sich auch auf's Beste, mit Sand statt mit technischen Fakten zu werfen und die Leute zu verarschen (aber dafür werden sie ja auch bezahlt). Wie Scott Adams es mal bezeichnete: die ganzen Anbieter gehen kaum mehr in Konkurrenz, sondern bilden "Confusopolies", i.e. sie schließen sich zusammen, um den Kunden so gut wie möglich zu verwirren. Und wer dann am schnellsten mit der Keule zuschlägt, hat einen Kunden mehr.


    Ich bin ja eigentlich gegen Überregulierung, aber was diese Prospekte und Preislisten betrifft bin ich fast der Überzeugung, dass da was her muss, damit die Firmen gezwungen werden eine übersichtliche Tabelle mit Preisen zu gestalten, in mindestens Schriftgröße 12pt und ohne Fußnoten und Sternchen.
    Denn was aktuell Praxis ist, ist keine Preistransparenz mehr, sondern reine Verarsche. Da soll nicht über den Preis verkauft werden, sondern rein über's Image oder was die zugekoksten Deppen in der Marketingabteilung sich sonst grad auf einem ihrer Tripps aus"denken".



    Andererseits:
    Der Mensch will betrogen werden, also wird er betrogen.
    Denn würde die Masche wie wir sie immer mehr bekommen nicht funktionieren, wäre sie längst eingedämmt oder gar ganz abgeschafft. Beste Beispiele für ignorantes Verhalten finden sich hier in diesem Thread. Und da ist auch das Alter keine Ausrede! Wer nach >60 Jahren Kapitalismus nicht verstanden hat, großspurige Sprüche zu hinterfragen, darf sich eben über nichts wundern. Die Zeiten, wo Leute vor der Türe standen und ein Stück Brot haben wollen sind 50-60 Jahre her und seit länger als ich auf dieser Erde wandle stehen die Leute vor der Tür, um in irgendeiner Weise abzuzocken und zu betrügen. Da hat schon Ede Zimmermann vor gewarnt, den kenn ja selbst ich ;)
    Und so wird es weitergehen: wer sich zu schade ist, den eigenen Gehirnkasten zu belasten und sich minimal selbst zu informieren sowie den Verkäufern Löcher in den Bauch zu fragen, bis sie kapitulieren wird in einer Vielzahl der Fälle der Dumme sein. Denn alle Verkäufer wollen nur unser Bestes: unser Geld. Und die dahinterstehenden Firmen wollen auch nur unser Bestes: unser Geld. Und die dahinter stehenden Investoren wollen noch mehr vom Besten: das meiste Geld.

    Mein Eindruck von Mozdev.org ist halt, dass da um einiges genauer drauf geguckt wird, was läuft und was zu viele bugs hat. Oder anderst gesagt: die nehmen nicht jedes Projekt auf (und - afaik - schmeißen auch wieder welche raus). Das mag zwar auch keine 100%-Garantie sein, ist (für mich) aber schonmal ein Qualitätskriterium :) Und es ist eben nicht irgendeine Seite, sondern sozusagen die "offizielle" Entwicklerseite rund um das Mozilla-Projekt.

    Was mich an diesen Extensions stört: woher weiß ich z.B. bei der von Dir verlinkten Seite, wer da programmiert und ob ich denen vertrauen kann? Ich installiere nur Extensions von mozdev.org - was anderes kommt mir nicht (mehr) rauf. Ich hab auch schon zwei andere "Fremd"extensions gesehen, die das Ding irgendwie hakelig werden lassen, auch wenn sie noch so praktisch sein mögen und "aber bei mir funktioniert's doch"... Da bin ich schlicht sehr konservativ und rigide :D (so surf ich auch nur mit der englischen Version, schonmal die Bugmöglichkeiten der Übersetzung ausgeschlossen...)



    Ansonsten bietet Opera inzwischen die Widgets, auch da lässt sich einiges machen. Und die seitenspezifischen Einstellungen onboard stellen eh alles in den Schatten :cool: ;)

    Zitat

    Original geschrieben von NiceIce
    IHMO wäre es deutlich besser wenn der ct-Mensch die Sendung allein moderieren würde, aber mit diesem "Ich habe von nix ne Ahnung, bitte erklär' es mir mit einfachen Worten"-Moderator kann man evtl. eine breitere Masse ansprechen, dafür aber auf durchweg sehr niedrigem Niveau.

    Genauer formuliert wäre gewesen: "Ich hab zwar von Handtaschen, Nagellack und Kajal viel Ahnung, bitte erklär für uns Mädels Du diese ach so komplizierte Männertechnik"-Moderator :D


    Hab den CC nie gesehen und c't-TV guck ich auch nie (hatte aber mal reingeflickt)... Da hab ich wohl was verpasst, aber vor 20 Jahren hatten wir ja auch noch kein Sat-Empfang und somit kein WDR-Empfang :D