Prestige war in der Tat ein äußerst genialer Film. Schon das Eingangszitat sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen - sie sagen es einem noch: "Das Publikum will es gar nicht wissen!" und "Schau genau hin!" - und trotzdem lässt man sich 120min lang an der Nase rumführen :cool:
Der isses sogar wert, ein zweites Mal reinzugehen, um ihn besser zu verstehen ![]()
Was meinst Du mit "der Alkohol-Doppelgänger"? Alfred Borden war zwei Personen: einmal als er selbst und als sein Trickgestalter. Die Zwillinge haben sich sozusagen beide Leben geteilt, da sie sich ständig abwechselten. Und einer der beiden stirbt am Ende am Galgen. Die große Frage ist eigentlich nur noch: stirbt der Vater der Tochter oder der Onkel - und wissen die beiden überhaupt, wer denn der Vater ist? Einiges weißt jedenfalls drauf hin, dass der Onkel gehängt wird...
Das mit dem Tagebuch wird doch am Ende gesagt: um die Liebe von Olivia zu testen, hat er bzw. haben beide dieses gefälschte Tagebuch vorbereitet und sie es aushändigen lassen. Das Codewort ist offensichtlich Tesla, worauf a) Robert Angier das Buch lesen kann und b) sich aufmacht Tesla in Colorado Springs aufzumachen.
Die Maschine von Tesla funktioniert natürlich nicht so wie im Film gezeigt, das ist der Teil, wo es ein wenig ins Sci-Fi abdriftet. Es soll aber die Brücke von Magie zur Wissenschaft zeigen. Im Übrigen hat Tesla tatsächlich viele geniale Dinge erfunden (ihm verdanken wir z.B. den Gebrauch des Wechselstroms, auch das Glühlampenfeld ohne Kabel auf der Erde war wohl tatsächlich so aufgebaut und funktioniert), gegen Ende seines Lebens driftete er dann wohl ins Bizare ab.
-Button oder copy & paste