Beiträge von DUSA-2772

    Aus dem "Wie spart ihr?"-Thread - der genialste Tipp, den ich bislang dort gelesen habe :D

    Zitat

    * Ehefrauen, Freundinnen, Kinder, Haustiere verursachen unnötige Kosten ohne realen Gegenwert - alles eingespart. Einige Zimmerpflanzen und die Amsel im Vogelhaus auf der Terrasse dürfen bleiben.


    :top:


    Wobei ich sagen muss: eine Freundin (bzw. nach Heirat Ehefrau) ist sicherlich nicht ganz kostengünstig - dass allerdings gleich mehrere davon die Kosten expotentiell in die Höhe treiben dürfte klar sein ;) :D :p :D

    Rechne doch mal aus, was Du alles ausgeben musst, bevor Du das erste Mal überhaupt drauf sitzt. Gleiche das dann mit Deinen Finanzen und Deiner Finanzministerin ab und Du bist schonmal einen großen Schritt weiter ;)


    Gegen Unsicherheit(en) hilft sicherlich ein Sicherheitstraining.


    Wobei ich sagen muss: entweder liegt das daran, dass sie mehr auffallen und im Gedächtnis hängen bleiben, oder es ist tatsächlich so, dass ein Großteil der Motorradfahrer sich im Straßenverkehr komplett idiotisch - und oft auch riskant - verhält. Natürlich klagen auch die Motorradfahrer gerne über die Autofahrer, wobei ich vermute, das gibt sich nicht viel auf beiden Seiten ;)
    In Deutschland wär mir glaub das Risiko zu hoch, dafür wird hier viel zu aggressiv gefahren. Und für den Fahrstil hab ich lieber nicht nur einen Sicherheitsgurt, sondern auch noch eine Stahl-Blech-Karosserie um mich rum. Aber das ist nur meine persönliche Einstellung ;)

    Der Haken an der Sache steht im Grundgesetz:


    "Eigentum verpflichtet."


    Was deutsche Gerichte vor allem in Mietangelegenheiten daraus ableiten, ist hahnebüchen. Da fehlen schlicht vernünftige Gesetze, die beide Seiten optimal schützen. Und im Endeffekt sind die Ehrlichen wie immer die Dummen :mad:

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    Original geschrieben von HappyDay989
    Falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte: Mein Posting war durchaus ironisch gemeint

    Doch, ist mir schon aufgefallen :) Nur wenn schon Ironie, dann bitte mit den richigen Fakten :D

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    und richtete sich eher gegen den absurden Ruf nach immer mehr Staat und seiner gesetzlichen Reglementierungswut. Ich bin nun mal ein überzeugter Gegner des in Deutschland offenbar so beliebten Prinzips, Eigenverantwortung durch eine immer weiter ausufernde Bürokratie zu ersetzen. Wir brauchen nicht mehr staatliche Reglementierung, sondern genau das Gegenteil davon, nicht mehr Staat, sondern entschieden weniger, und zwar in allen gesellschaftlichen Bereichen.

    Dem kann ich mich durchaus anschließen - schließlich habe ich hier im Forum schon des öfteren auf eines meiner Lieblingsbücher "Der dressierte Bürger" von R. Sprenger hingewiesen ;)


    Für mich ist die Frage: in welchen Bereichen macht es schon noch Sinn, dass der Staat sich einmischt? Ein definitves "Ja" bekommt da der verschärfte Nichtraucherschutz (vgl. anderer Thread), weil es leider nicht anderst funktioniert. Vielen süchtigen Qualmern ist mit rationalen Mitteln nicht verständlich zu machen, dass er seine Gesundheit bitte nur für sich schädigt. Aktuellstes Beipiel ist unser Geschäftsführer - und in genügend anderen Firmen sitzen an gleicher Stelle ähnliche Soziopathen :flop:



    Beim Thema Alkohol ist dann die Frage, ob und wenn ja wie der Staat die Hersteller hier und da an einer kürzeren Leine fasst. Z.B. indem er ein Mindestalter vorgibt. Oder eben auch Werbung für Produkte erlaubt oder reglementiert/verbietet, die ein vielfaches an Kosten nach sich ziehen, die wir als Gemeinschaft hinterher bezahlen "dürfen".
    Solange es so geregelt ist, dass die Suchtkranken ihre Therapie bezahlt bekommen und nicht bis auf den letzten Cent selbst tragen müssen - sowie sämtliche Folgeschäden, die sie finanziell angerichtet haben - sondern die Allgemeinheit mit draufzahlt, finde ich, sollte der Staat hier ruhig eingreifen dürfen, auch in Form von Werbeverboten. Die Alkohol- und Tabakindustrie juckt das nicht, wer alles unter der nächsten Brücke dank auch ihrer Produkte verreckt - oder weniger drastisch: die Familie zu Co-Abhängigen macht, dem Arbeitgeber über lange Zeit finanziell schadet und dem Gesundheitssystem "auf der Tasche liegt" - sie verdienen ja nur dran.



    Und wie Du schon gesagt hast: in den Familien dürfte ruhig mal wieder mehr Erziehung stattfinden, statt beim ersten Widerspruch der Kinder die Segel zu streichen und den Rest dem Kindergarten und der Schule zu überlassen.

    So, hab mich mal durch die bisherigen ca. 65 Postings gearbeitet und hier und da Sachen rauskopiert - allderings ohne den Erstellernamen - die ich der Reihe nach kommentiere ;)


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    Dann fahr mal nach England und setz Dich nachmittags in nen Pub. Die hauen sich nach der Arbeit erstmal ordentlich einen rein und das sogar tagtäglich. Ich denke wir Deutschen sollten uns erst Gedanken über ein evtl. "Alkoholproblem" machen, wenn die Tommies tätig werden

    Naja, ob ich da jetzt erst auf die Nachbarn warten muss/sollte, bis ich selbst handle... Im Jahr 2002 lag Deutschland übrigens auf Platz 5 was den Alkoholkonsum betraf, hinter Luxemburg, Ungarn, Irland und Tschechien - England folgte erst auf Platz 9.


    Quelle: Jahrbuch Sucht 2005 - Kurzauszug - PDF-Datei ca. 100kB

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    Alkohol ist bei weitem nicht die einzige Sucht. Es gibt viele Suchten, die aus ganz ungefährlichen Lebensmitteln oder anderen Dingen entstehen.

    Stimmt. Das ICD-10 nennt (F1x.y): Alkohol; Opioide; Cannabinoide; Sedativa oder Hypnotika; Kokain; andere Stimulanzien, einschließlich Koffein; Halluzinogene; Tabak; flüchtige Lösungsmittel und schließlich andere psychotroper Substanzen.


    Hinzu kommen noch die Verhaltenssüchte.

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    Es geht hier um Menschen. Menschen sind oft irrational, daher fällt ein gewisser Prozentsatz immer aus dem Rahmen. Egal bei was.....

    Stimmt. Und das wird hoffentlich so bleiben, schließlich wollen wir Psychoonkels ja auch was zum Arbeiten haben :D Wobei die "Suchtis" nu das *beep* Klientel sind...

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    Allerdings hat die Erziehung auch einen Zusammenhang mit den Verhältnissen, aus denen jemand stammt.

    Ok, das ist jetzt so pauschal und ich hätte mehr zitieren sollen. Nur: soweit ich die Studien noch aus dem Studium kenne, ist der Prozentsatz an Auffälligkeiten durch die Schichten hinweg sehr ähnlich. Nur weil man es den "gutbürgerlichen" Haushalten nicht ansieht und nach außen der schöne Schein gewart wird bzw. werden kann, sieht es hinter den Kulissen oft genauso trostlos aus. Es gibt nämlich auch psychische Verwahrlosung. Und "die Droge Verwöhnung".

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    Kein Mensch raucht einfach mal so eine Alleine.

    Wie schon geschrieben: das mag bei Dir so sein, ansonsten ist das für die Mehrheit Kappes. Wenn die Sucht ruft, wird sich auch alleine irgendwo eine angesteckt.

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    Früher (tm) habe ich auch 0,0 getrunken - und irgendwann gemerkt, wie sehr und wie leicht man andere Leute damit beleidigt und wegstößt.... gerade in meinem Job. Und es ist noch nicht einmal ganz gelöst: Wenn ich ein Bier ablehne (ich kann Bier weder trinken noch richen noch sehen), wird das gleich persönlich genommen.

    Die Erfahrung kann ich teilweise bestätigen. Allerdings hab ich noch nie in meinem Leben eingesehen, mir die Probleme diesbezüglich zu eigen zu machen. Wer mich als Beruhigung seines eigenen Gewissens braucht oder was weiß ich (ist mir ehrlich gesagt völlig egal), hat eben Pech gehabt. Ich trinke nu mal nix, wer damit ein Problem hat, hat selbst ein Problem, nicht ich.


    Und ja, vor den Kopf gestoßen fühlen sich da so einige, auch in konservativen Branchen, z.B. Finanzwelt. Erst recht in Rheinland-Pfalz, wo zu jeder Tageszeit die richtige Zeit für ein Gläschen Wein ist... Immerhin kann ich erzählen, dass mein Uropa in Neustadt-Haardt Weinbauer war :D



    Ach ja: zu der Promillegrenze: schon ab 0,3 Promille fängt das Gesichtsfeld an zu schrumpfen und die Reaktionszeiten verlängern sich. Von daher hat imho niemand mehr was hinterm Steuer zu suchen, der vorher was getrunken hat. Auch da gehen viel zu viel noch sehr nachlässig mit um und reden empirische Ergebnisse von der Theke :rolleyes:

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    Warum verbieten wir in dem Zusammenhang nicht auch um der Essgestörten Willen jegliche Werbung für Nahrungsmittel, Fast Food-Restaurants, Erfrischungsgetränke usw.? Warum verbieten wir nicht gleich auch die Werbung für Arzneimittel, denn schließlich gibt es auch genügend Tablettensüchtige?

    Für die Essgestörten müsstest Du wenn schon die ganzen Models mit ihren unrealistischen Körpermaßen verbieten ;) Essstörungen sind in erster Linie Störungen in der Körperwahrnehmung und in Idealvorstellungen - gepaart mit der Sache, dass der eigene Körper endlich ein Bereich ist, den nur ich kontrollieren kann (oder auch nicht).
    Und für Tabletten gibt es nicht umsonst für vieles die Rezeptpflicht. Mißbrauch gibts natürlich immer...




    Ansonsten empfehle ich nochmal einen Blick in den schon genannten ICD-10, F1x.y - die diagnostischen Leitlinien geben schonmal einigen Aufschluss. Irgendwo waren afair auch Mengenkritierien für Alkohol angegeben.


    Wer sich näher informieren will, sollte mal ein Blick in das Jahrbuch Sucht 2002 - PDF, 1,7MB riskieren, die neuste Ausgabe 2006 gibts beim Neuland Verlag bzw. im Buchhandel. Da stehen viele interssante Zahlen drinne. auch für Alkohol.


    Zu den Kosten: wie schon in einem Artikel verlinkt ist davon auszugehen, dass die volkswirtschaftlichen Ausgaben für die Folgen von Alkohol ca. 10mal so hoch sind wie die Einnahmen. Die Berechnung die ich kenne ist von ca. 1994 und war von einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft auf die deutschen Verhältnisse umgerechnet und kam zu einem ähnlichen Ergebnis.


    Zu guter letzt ist noch die Einteilung der Alkoholiker nach Jellinek, die in Deutschland sehr gebräuchlich ist. Mehr Infos gibt es z.B. hier *klick* - die Seite hab ich grad mit Google rausgekruschtelt, es gibt sicherlich noch andere/ausführlichere.



    Imho ist nicht primär der Alkohol das Problem, sondern wie viele damit umgehen. Verbote etc. gibt es genügend, man müsste sie nur mal einhalten. Bzw. die Einstellung v.a. gegenüber den Personen ändern, die noch stolz drauf sind, volltrunken in der Öffentlichkeit (aber auch im privaten Kreis) rumzugröhlen/-pöbeln. Und Freunde/Bekannte deutlicher drauf hinweisen, wenn man den Eindruck hat, dass sie zu oft "einen über den Durst heben".
    Die Alkoholwerbung find ich auch mehr als unpassend an vielen Stellen, siehe den Badesalz-Sketch zur "Keine Macht den Drogen"-Kampagne, u.a. unterstützt vom DFB, den ich gerne nochmal zitiere - von daher können sie die wegen mir ruhig an vielen Orten/Anlässen verbieten:


    Kasperle: Und was soll man lieber machen als Drogen nehmen?
    Kinder: Sport!
    Kasperle: Genau Kinder! Und was braucht man(n) so alles zum Sport?
    Kinder: Krombacher, Bittburger, Warsteiner, Hasseröder, Becks, Henninger, Binding, Köpi, Dortmunder, Jever, Löwenbräu, Diebels, Veltins!
    Kasperle: Genau! Prost Kinder!
    Kinder: Prost Kasperl!

    Morgen, Dienstag, 16:00 Uhr? :eek:
    Na, dann Obacht: höchstwahrscheinlich sind die Interviewpartner die größten Fußballmuffel ;) :D
    Wer nicht wirklich anderst kann wird sich morgen wohl auch auf der Arbeit ein Plätzchen neber einem Radio oder Internet-PC ab 16 Uhr sichern... (Ein Kollege wunderte sich auch schon, dass er um die Uhrzeit morgen so kurzfristig noch einen Arzttermin ergattern konnte :D)



    Viel Erfolg! :)

    Die Frage dient wohl dazu, um zu sehen, ob Du a) Deinen Marktwert einschätzen kannst und b) ob Du halbwegs realistische Vorstellung von dem Markt hast, in dem Du Dich bewirbst. Wobei ich das auch ziemlichen Käse finde: a) haben viele Arbeitgeber eh keine Ahnung von den wirklichen Potenzialen ihrer Mitarbeiter, weil sie sie auf eine Stellenbeschreibung setzen und den MA in dieses Korsett zwängen, statt ihn mit seinen Stärken voll "auszunutzen" (ergo zahlen sie eigentlich zu viel bzw. zu wenig). Und b) kein Geheimnis ist in Deutschland so gut gehütet wie das Gehalt - darüber redet man hier nicht, es könnte ja wer neidisch werden. Klar, es gibt stellen, wo ganz klar tariflich geregelt ist, was gezahlt wird, aber das werden imho auch immer weniger Stellen. Wie also soll ich mich realistisch einschätzen, wenn ich nirgendwo eine realistische Auskunft inkl. der Boni ala Dienstwagen, Sonderzahlungen, etc. bekomme? :rolleyes: Zumal das auch noch von der Region abhängt und wieviel "Frischfleisch" gerade auf dem Markt verfügbar ist - da gibt es Bereiche für Hochschulabsolventen, da würden sie als Putzmann/frau mehr verdienen (naja, fast)...


    Mir scheint es, dass es eine gute Maßnahme ist, das als Selektionskriterium zu nehmen: wer mehr verlangt - auch wenn man sogar bereit wäre das zu zahlen - wird eben nicht genommen, wenn es einen einigermaßen gleichwertigen Mitbewerber gibt, der aber weniger haben möchte. Vermutlich werden als erstes die 1Euro-Jobber genommen, die bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen "89,9 Cent" antworten :D



    BTT:
    Irgendwo in ein oder zwei Threads gabs mal Links zu Seiten, wo annähernd die Gehälter verschiedener Branchen / Berufe gelistet waren... einfach mal Suche anwerfen :)