Ich glaube, langsam müssen wir hier mal Welpenschutz anmahnen
![]()
SCNR!
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
Ich glaube, langsam müssen wir hier mal Welpenschutz anmahnen
![]()
SCNR!
ZitatOriginal geschrieben von oli-haas
Das ist die nächste Frage, eines der ersten Modelle kaufen oder doch noch was länger warten bis die kleinen Probleme behoben sind.
Aber hast du da für irgendein Fahrzeug konkrete Beispiele wo das wirklich gemacht wurde.
Und sofern es Einstellungssachen o.ä. sind kann man die doch auch bei einem älteren Fahrzeug noch machen lassen, oder?
Da ich nicht (mehr) in der Branche arbeite, kann ich aktuell natürlich keine Details benennen. Meine Erfahrung ist diese:
Das neue Modell geht in die Serienproduktion, d.h. die Leute durchlaufen Schulungen, denn jeder Handgriff muss ja sitzen. Zu Anfangs ist die Tagesproduktion auch noch weniger, weil eben noch nicht alles perfekt läuft und die Leute noch lernen müssen.
Dann die Technik: natürlich wird das im Vorfeld ausführlichst aufeinander abgestimmt. Nur bei so viel Elektronik heutzutage ist da eben nix mehr ausfallsicher. D.h. die Software enthält noch bugs, die in späteren Versionen ausgemerzt werden. Ist halt ärgerlich, wenn Du als erster die neue E-Klasse fährst und dann peinlicherweise mitten auf der Autobahn liegen bliebst und nix geht mehr
Elektronik ist heute ja Fehlergrund Nr. 1 bei Autos - und da ist mehr von verbaut als in den hochgerüstesten PCs im Wohnzimmer.
Auch bei den Teilen hat nicht alles gleich die 100% erwartete Qualität. Und da sind alle Hersteller inzwischen auf die Zulieferer angewiesen - die sie ja seit Lopez immer mehr schön im Preis drücken
D.h. auch hier wird nach und nach nachgebessert oder es werden andere Teile verbaut. So ein Auto besteht ja auch aus ein paar mehr Komponenten als Dein Kleiderschrank
Wenn Audi nicht mal die Türdichtung über längere Frist in den Griff bekommt, ist das für den Preis des Wagens natürlich ein Armutszeugnis.
Auch nicht zu unterschätzen: nicht nur Kunden merken Fehler (und stehen verärgert beim Händler), auch die Mitarbeiter in der Produktion haben oft sehr gute Ideen um den Prozess zu verbessern.
Wie gesagt - meine Erfahrung ist, dass es ne Weile braucht, bis da alles rund läuft. Natürlich gibt es auch Mängel, die sie einfach nicht in Griff bekommen - tendenziell sollten das aber mit der Zeit weniger werden. Schließlich gibt es ja einen KVP - kontinuierlicher Verbesserungsprozess - der im Rahmen von ISO9000 afair unerlässlich ist.
Einen guten Eindruck bekommt man, wenn man mal auf Motor-Talk.de für ein neues Modell ca. 1 Jahr mitliest
So gab es beim Vectra C und GTS zu Beginn wohl auch noch hier und da Probleme, bis der Signum (1 Jahr später) anlief war da sehr viel von abgestellt. Zum Tigra TT dürfte da schon einiges zu finden sein (war ewig nicht mehr dort), der Astra CC sollte jetzt anfangen.
Re: Re: Pro: Werbung _für_ einen guten/kompetenten/angemessenen Umgang mit den Drogengefa
ZitatOriginal geschrieben von njoy_az
In den USA (z.B.) ist ja bekannterweise in vielen Staaten der Alkoholkonsum erst ab 21 Jahren gestattet. Ich habe aber noch nie so viele total betrunkene Teens gesehen (die größtenteils auch noch mit dem Auto nach Hause fuhren) wie während meiner Zeit in den USA.
Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Und die amerikanischen Austauschschüler hier (meine zwei ehemaligen Schulen haben da einen alle 2 Jahre, wir hatten 3x ein Ami hier) kommen auch mit den deutschen Freiheiten null klar, weil sie das alles nicht gewohnt sind.
Wobei in USA die Mentalität da imho auch nochmal anderst ist, auch was die "Pädagogik" in der Schule betrifft. Meine Beobachtung war, dass die Amis ihre Kinder/Schüler nicht zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit erziehen, bzw. nur sehr halbherzig. Wenn ich als 17jähriger in der 12. Klasse einen Hall Pass brauche, um während der Schulstunde mal schiffen zu gehen, ist das mehr als Kindergarten. Motto: "wir müssen den Daumen drauf halten, sonst flippen die hier aus, die sind geistig ja noch zu unreif selbstständig zum bathroom zu laufen und es heil wieder zurück ins Klassenzimmer zu schaffen"
Naja, und mit der Mentalität flippen die lieben Schülerlis natürlich auch aus, sobald sie am Weekend zum Dead End gefahren sind hauen sie sich die Birne zu :flop:
Und wehe, wenn sie im College freigelassen...
Klar, Opel-(Vertrags)Händler haben natürlich auch mehr oder weniger viel Gebrauchte bzw. Jahreswagen da. Der Ullrich ist ein freier Händler, der eben eine recht spezielle Niesche vor den Toren des Opelwerks besetzt. Ansonsten kann man hier noch beim Opel Jacobs direkt in Rüsselsheim gucken. Aber das wird Oli nicht viel bringen, der wohnt ja "JWD" ![]()
Oops, übersehen:
Thomas4711:
Mal abgesehen, dass ich aus verwerflichen persönlichen Gründen kein Auto aus der KdF-Stadt
kaufe glaub ich kaum, dass der EOS da viel größer ist. Mit 1,83m mag das ja noch passen, mit 10cm mehr sieht die Sache schon wieder ganz anderst aus. Ich saß zwar noch nicht in allzuvielen Cabrios (Tigra, Astra, C70, Crossfire, SLK1) aber die waren alle wie von mir schon oben beschrieben.
Und nochmal ganz abgesehen davon wäre mir persönlich ein Cabrio zu wenig Auto für zu viel Geld ![]()
Astra Cabrio und EOS sind grad erst neu auf dem Markt bzw. kommen erst noch. Ende des Jahres sollten dann die ersten gebrauchten auf den Markt kommen - wobei da die Frage ist, ob man sich egal ob jetzt neu oder später gebraucht eines der allerersten Wagen kauft
Egal welcher Hersteller: die ersten ca. 4-6 Monate muss sich das mit der Produktion und Zusammenspiel mit den Zulieferern erst einspielen und hier und da wird auch in der Serie noch nachgebessert.
Ich saß neulich im Astra Cabrio drin - schönes Auto :cool: Nur: 4- bzw. 5-Sitzer - vergiss es. Wenn ich hinterm Steuer Platz nehme, sind zwischen Lehne Fahrersitz und Rückbank noch 2cm - da hat nicht mal ne Anorektikerin Platz
Ist also nur ein Notbehelf, wenn man tatsächlich mal wen mehr als die Freundin mitnehmen möchte und ansonsten eben ein Mehr an Stauraum im Vergleich zum Tigra TT.
Anlaufstelle Nr.1 für Jahreswagen wäre für mich der Jahreswagen Ullrich gleich umme Ecke in der Weltstadt Wicker
Die haben hauptsächlich Opelaner in der Kartei, die die Autos zum Mitarbeiterpreis kaufen und nach 6-12 Monaten dort abgeben zum Weiterverkauf.
Auch hier gilt: einfach mal Probefahrt machen ![]()
Mir persönlich steht bei sämtlichen Cabrios der Abschluss der Windschutzscheibe a) zu (bedrohlich) nah an der Stirn und b) zu tief. Ok, in so nem Amischlitten ala Cadillac XLR saß ich noch nicht drinne
Aber mein Verdacht ist, dass die alle nur für kleine(re) Männer gebaut sind...
Früher, in der guten alten Zeit, brauchte man bei Automatikschaltung noch nicht auf die Bremse latschen sondern konnte nach dem Anlassen direkt von P nach D schalten oder an der Ampel von D nach P zurück nach D. Dann gab es ein paar dapperte Autofahrer, die die zwei Pedale verwechselt haben und irgendwo reingepfügt sind, weil sie quasi beim Schalten auf D direkt Vollgas gaben
Als nächstes kam dann ein Gericht, welches den FaherInnen nicht mal kräftig eine gebatscht hat, sondern die Automobilkonzerne zu verpflichtete eine "Dummheitsprävention" in ihre Automatikwagen einzubauen - seit dem muss man erst auf die Bremse latschen, bevor man am Schaltknüppel Hand anlegen darf
² Auch von N auf D darf afaik nicht mehr ohne die Bremse geschaltet werden...
Und ein trägeres Fahren wegen der Automatik kann ich bei mir nicht beobachten... gut, bin ja auch noch nie die veraltete "Technik" gefahren und hab kein Vergleich... aber was ich so von Mitfahrern höre
Natürlich wurde die Automatik aus Bequemlichkeitsgründen erfunden (ebenso wie die elektrischen Fensterheber, etc.) - aber nur *beep* glauben noch, dass man dadurch fahren würde wie ein Oppa...
Moderne Automatiken schalten an der Ampel bei betretenem Bremspedal und Radstillstand eh auf N, nur muss man eben den Fuß gedrückt halten. Auf ebener Straße isses also ab und an bequemer, per Hand auf N zu gehen und den Fuß vom Gas zu nehmen - sind halt ein paar Handgriffe mehr
Ist die Straße allerdings leicht schräg, rollt die Kiste sofort los, also kommt nur P oder eben auf der Bremse bleiben in Frage.
ZitatOriginal geschrieben von hasenhirn
ich befürworte die kapitalgedeckte individuelle vorsorge. das ist einfach fairer und jeder ist für sich verantwortlich. und damit erhöht sich die wirtschaftlichkeit der investition. ich glaube kaum, dass jemand sein privates geld in eine anlageform einzahlen würde, die eine rendite nahe 0% verspricht, die mit unklaren verwaltungskosten wirbt und die liquidität erst nach 35 jahren gegeben ist --> staatliche rentenkasse.
Woher hast Du denn diese Infos? Und wie hoch sind die Kosten bei einer privaten Vorsorge? Die Allianz, und diverse andere Versicherungen sind Aktienunternehmen - die wollen also aus Deiner privaten Vorsorge nicht nur für Dich was verdienen, sondern auch noch Rendite für die berüchtigten Shareholders erwirtschaften...
Mich hat zu diesem Thema ein Interview mit Albrecht Müller nachdenklich gemacht. Zu diesem Punkt sagte er:
ZitatAlles anzeigenTelepolis:
Das Loch in den Rentenkassen wird ausschließlich mit der Bevölkerungsentwicklung in Zusammenhang gebracht. Dabei wird einiges verschwiegen, wie etwa dass die Rentenkasse seit der Einheit in hohem Maße mit versicherungsfremden Leistungen belastet wurden. Oder dass durch die Fortschritte in der Produktivität die Abnahme der Einzahler kompensiert wird und zudem das Umlageverfahren relativ krisenfest ist und weniger Betriebskosten verursacht als die kapitalgedeckte Rente. Wie steht es mit unserem Rentensystem und seinen Alternativen?
Albrecht Müller:
Das Umlageverfahren müsste man erfinden, wenn wir es nicht schon über 100 Jahre hätten. Denn es arbeitet preiswert und sicher. Nach meinen Erkundigungen werden gerade mal 4 % der Einnahmen, also der Beiträge für die Verwaltung aufgewandt. Norbert Blüm spricht von 1,5 %. In jedem Fall verursacht das Einnehmen der Beiträge und das Auszahlen der Renten um vieles weniger Kosten als die privaten Vorsorgesysteme.
Verwaltung und Vertrieb der Riester-Rente nehmen etwa 10 % in Anspruch; das chilenische Modell der Privatvorsorge, das ich in meinem Buch erwähne, weil es eine Art Vorreiterrolle für die Kommerzialisierung der Altersvorsorge spielte, verbraucht 18 % der eingenommenen Versicherungsprämien, andere Systeme 25 %, in Großbritannien bis zu 40%. Diese Kosten fallen an für den Betrieb, für Vertrieb, für Werbung, für Kapitalanlage und Spekulation, für Provisionen und Beratungshonorare und dann auch noch für den Gewinn der Lebensversicherungsunternehmen. Diese Kosten müssen erst einmal verdient werden.
Da muss die Rendite schon sehr hoch sein. Das ist sie aber nicht. Manche der Versicherer spekulieren auf den Aktienmärkten, um auf bessere Renditen zu kommen. Viele haben dabei viel verloren. Das ist der zweite Aspekt: Das Risiko der privaten Vorsorge ist um vieles höher als beim Umlageverfahren. Und dennoch wird die Zerstörung des Vertrauens in die gesetzliche Rente und das Umlageverfahren bei uns massiv weiter betrieben - ohne Rücksicht darauf, was das für die Masse der Menschen bedeutet. Diese waren bisher nämlich auf das Funktionieren der gesetzlichen Rente angewiesen. Wer das Vertrauen zerstört, macht das Funktionieren in Zukunft unmöglich und wird Altersarmut produzieren.
Aber dann sind die Kräfte, die heute die Zerstörung betreiben, nicht mehr im Amt oder es interessiert sie nicht, weil sie von der Politik auf üppig bezahlte Jobs in der Wirtschaft gewechselt sind. Obwohl also alles für die Erhaltung und Stabilisierung der gesetzlichen Rente spräche, wird der massive Umstieg, beziehungsweise die Ergänzung durch private Vorsorge - wie man verharmlosend sagt - betrieben. Der Hintergrund ist einfach zu verstehen. Es geht um viel Geld: wenn es den privaten Lebensversicherern gelingt, nur 10 % des Umsatzes der gesetzlichen Rente, also der eingezahlten Beiträge, auf ihre Mühlen umzulenken, dann erreichen die Versicherungsunternehmen einen Zuwachs von 15 Milliarden pro Jahr.
Bei einem solchen Anstieg lassen sich locker größere Beträge abzweigen: für Werbung - also für Anzeigen, Fernsehspots und Public-Relations Aktionen bei den Medien, für die Einfluss-Arbeit bei Politikern, für Gutachten, Institute und Vortragshonorare für Wissenschaftler. Das alles ist keine graue Theorie, sondern inzwischen gängige und teilweise schamlose Praxis in der Bundesrepublik Deutschland.
Auch wenn Herr Müller ein Parteibuch besitzt vermute ich, dass er seine Aussagen für eine Publikation ein wenig besser recherchiert hat als Du ![]()
Und nu BTT ![]()
SCNR!
ZitatOriginal geschrieben von DeusExMachina
Es hat schon so seinen Sinn, dass in der Volkswirtschaftslehre seit Jahren versucht wird, von dem Homo oeconomicus als Berechnungsgrundlage wegzukommen - da es ihn nur selten gibt! Menschen machen viele Dinge, von denen sie ahnen oder sogar wissen, dass sie ihnen lang- oder mittelfristig schaden - um den kurzfristigen Vorteil im Sinne eines Vergnügens zu erhalten.
Ich frag mich eh, warum die Volks- und Betriebswirtschaft noch immer vom Homo oeconomicus ausgeht - als bestes Beispiel für das genaue Gegenteil (kurzfristiger (eigener) Vorteil bei Vernachlässigung mittel-längerfristiger Überlegungen) schreiten doch so gut wie alle Manager und CEOs voran
:p ![]()
Und nu BTT ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Melone
Genau diese Frage, diese Abgrenzung lässt für mich den Schluss aufkommen, dass es keinen Alkoholismus gibt. Es kann niemand genau sagen und deuten, wann jemand Alkoholiker ist oder nicht. Natürlich hält das genügend Zeitgenossen nicht davon ab über andere Leute zu urteilen. Aber letztendlich kann man nur selbst beurteilen, ob man ein "Alkoholproblem" hat, oder nicht. Sonst niemand. Und die Leute, die ihre "Erlösung" aller Probleme im Alkohol suchen, haben ihre Probleme ganz wo anders als im puren "Alkoholismus".
ROFL! ![]()
Es mag ja noch sein, dass die Probleme irgendwann am Anfang nicht im Alkohol liegen, sondern wo anderst. Nur irgendwann wird der Alkohol selbst das Problem. Die Ursachen sind sicherlich vielfältig, ein beschreibendes Modell wäre: im Laufe der Zeit hat sich ein Lernmuster ergeben, der zum Konsum führt, allerdings keine gute Verhaltensstrategie darstellt, z.B. wenn es gilt mit dem Alk andere Probleme zu ertränken.
Wie auch immer:
Eine der Hauptsymptome ist, dass der Süchtige selbst erst sehr spät merkt, dass er überhaupt ein Problem mit der Substanz, hier Alkohol hat. Heroinjunkies wissen das sehr früh, Alkoholiker meist erst wenn alles zu spät ist (oder zynisch gesagt: wer erstmal Korsakow hat rafft eh nimmer viel).
"Alkoholismus" als Diagnose gibt es so zwar nicht, aber - wie schon verlinkt - es gibt klare Kriterien, die man zu Rate ziehen kann. Wobei der Verlauf einer "Alkoholkarriere" sicherlich schleichend ist, da geb ich Dir sogar recht. In Fachkreisen wird unterschieden zwischen:
ZitatAlles anzeigenF1x.1 Schädlicher Gebrauch
Konsum psychotroper Substanzen, der zu Gesundheitsschädigung führt. Diese kann als körperliche Störung auftreten, etwa in Form einer Hepatitis nach Selbstinjektion der Substanz oder als psychische Störung z.B. als depressive Episode durch massiven Alkoholkonsum.
- Mißbrauch psychotroper Substanzen
F1x..2 Abhängigkeitssyndrom
Eine Gruppe von Verhaltens-, kognitiven und körperlichen Phänomenen, die sich nach wiederholtem Substanzgebrauch entwickeln. Typischerweise besteht ein starker Wunsch, die Substanz einzunehmen, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Es entwickelt sich eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom.
Das Abhängigkeitssyndrom kann sich auf einen einzelnen Stoff beziehen (z.B. Tabak, Alkohol oder Diazepam), auf eine Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Substanzen), oder auch auf ein weites Spektrum pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen.
- Chronischer Alkoholismus
- Dipsomanie
- Nicht näher bezeichnete Drogensucht
Quelle: ICD-10, nach dem Diagnosen vergeben werden
(Alternativ gäbe es auch noch das amerikanische DSM-IV mit ähnlichen Kriterien.)
Eine weitere gute Zusammenfassung kopier ich jetzt nicht mehr rein, sondern verlinke sie erneut - man findet sie hier *klick*. Das Modell von Jellinek ist sicherlich nicht das allerbeste, dafür verständlich und mir ist bislang kein besseres bekannt (auch wenn es sich in Teilen der Diagnostik des ICD widerspricht). Aufschlussreich ist v.a. die Erkenntnis, dass es einmal eine körperliche Abhängigkeit gibt und andererseits eine psychische Abhängigkeit vom Alkohol. Sie können einzeln oder zusammen auftreten.
Bzgl. der irgendwann eintretenden körperlichen Abhängigkeit ist auch nix mehr mit "morgen höre ich auf". Und es scheint einen Lerneffekt des Körpers zu geben - auch in Fachkreisen wird gestritten, ob das Ziel einer Therapie sein sollte "Abstinenz von Tag zu Tag" oder "kontrolliertes Trinkverhalten". Wobei das Details sind, wo ich nicht mehr auf dem neusten Stand der Forschung/Diskussion bin, da das nicht zu meinem Tätigkeitsbereich zählt ![]()
Wenn Du das für "Küchenpsychologie" hälst, mach doch mal ein Praktikum in einer Suchtklinik. Ich hab mich da erfolgreich vor gedrückt, weil die Alkis so mit das "netteste" Klientel sind, die man sich - imho - als Mediziner und Psychologe aussuchen kann. Bei hohen Abbruchraten und Rückfallquoten von bis 70% auch kein Wunder.
Kann mich nur anschließen: neben dem Finanziellen, vielleicht einfach mal in der Fahrschule ausprobieren. Dann weißte mehr und kannst immer noch entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt. Abnehmen kann Dir die Entscheidung hier eh keiner ![]()
Wenn Du in Buchform mehr Anregung haben willst, kann ich Dir Neil Peart: Ghost Rider. Travels on the Healing Road. empfehlen (ja, es gibt das Buch nur auf englisch)
Der Mann ist - nach tragischen Lebensereignissen - in 18 Monaten 55.000 Kilometer quer durch Nordamerika auf seiner BMW gefahren - pro Tag meist um die 1.000km :eek: :cool: Das war das einzige Mal (beim Lesen), dass ich auch Lust bekam, mich mal auf so ein Bike zu setzen...
Wobei ich es für mich persönlich mit dem aggressiven Fahrstil hier in D als zu gefährlich ansehe.