Beiträge von derAL

    Die Sätze sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Es gibt auch Staaten, bei denen es gar keine Umsatzsteuer gibt. Auch können Städte oder Gemeinden lokale Sätze erheben: Hier ein Überblick:


    https://taxfoundation.org/state-and-...tax-rates-2015, Bildquelle daraus:


    [IMG2=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","height":"349","width":"400","src":"https:\/\/files.taxfoundation.org\/legacy\/docs\/LOST--2015.png"}[/IMG2]


    Am besten ist es, man rechnet den europäischen Preis vor allem ohne Mehrwertsteuer und anschließend den Gegenwert auf Basis der aktuellen EUR/USD-Parität um.
    Und den kann man dann mit dem US-(Netto-)Preis vergleichen.


    Die EUR/USD-Parität liegt aktuell bei rd. 1,17 EUR/USD.


    Beispiel iPhone Xs:


    01.149,00 EUR Preis im deutschen Apple Store brutto
    - 0.005,00 EUR Urheberrechtsabgabe (gibt es in den Staaten nicht)
    = 1.144,00 EUR (Rest-)Bruttopreis (=119%)


    - 0.182,66 EUR abzüglich 19%-Punkte Mehrwertsteuer
    = 0.961,34 EUR Nettopreis (=100%)


    x 1,17 EUR/USD
    = 1.124,77 USD Nettopreis


    =0.999,00 USD Nettopreis wird im Vergleich dazu im US Apple Store genannt
    =0.125,77 USD Differenz haben wir damit in Summe


    / 1,17 EUR/USD
    =0.107,49 EUR Differenz haben wir damit in Summe


    Frage:
    Woher kommt jetzt noch die Restdifferenz?


    Antwort:
    Es handelt sich wohl um einen kalkulatorischen Puffer für Währungsschwankungen in der Preisgestaltung für den Euroraum

    Nachdem der EUR-Preis ja für ein Jahr stabil bleibt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch eine mögliche Währungsschwankung des EUR zum USD eingepreist (rd. 12,6%).
    Grund: Apple passt ja nicht ständig den Preis an den Wechselkurs an. Deshalb wird entsprechend auf Basis historischer Wechselkursschwankungen und Risikoannahmen von Seiten Apple kalkuliert.


    Chart EUR/USD letzte 12 Monate:
    [IMG2=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","height":"113","width":"450","src":"https:\/\/charts.finanzen100.de\/bwcharts\/images\/finanzen100\/plain\/fe-hist.png?expires=3600&ID_INSTRUMENT=14959435&CODE_MARKET=@W$$&codeResolution=1d&timeSpan=1Y&chart.xAxis.dateFormat=MMM&key.codeMarket=@_IDCFX&chart.Width=1280&chart."}[/IMG2]


    Fazit: Ich kann keinen Gipfel erkennen.

    Mag ja schön und recht sein aber wie Apple ihre Preise von USD in Euro umsetzt, ist halt der Gipfel
    War früher 1:1 und das war schon frech. Inzwischen ist der Unterschied so heftig. Die sollen mal unsere Preise (natürlich inklusive Steuer) veranschlagen. Die bekämen ihre iPhones nicht an den Mann.



    [USER="57344"]snowman[/USER]


    Kannst Du Dein Argument präzisieren?


    In den Staaten werden Nettopreise genannt. In Europa sind es Bruttopreise.


    Wo ist da nun der Gipfel?

    Preise sind immer relativ. Deshalb halte ich es stets nach folgender Formel: Einkauf plus AppleCare-Kosten minus Verkauf sowie Erlös/Erstattung des Restwerts des AppleCare = tatsächliches Entgelt der Nutzung bzw. die Kosten bzw. der Preis.


    Das tatsächliche Entgelt ist demnach meist niedriger als der reine Einkaufspreis plus Apple-Kosten. Deshalb 'schockt' er mich persönlich nicht.


    Bei der Einwertung sollte man auch bedenken, dass das iPhone für viele User DER 'Hauptcomputer' ist. Man hat das Gerät den ganzen Tag dabei und nutzt es meist häufiger als das Tablet, das Macbook oder den iMac zu Hause.


    Wohl auch ein Grund, weshalb Apple sich nach wie vor davor scheut, ein kleineres iPad mini 5 mit ähnlichem rahmenlosen Design und mit Telefonfunktion herauszubringen oder eine komplett AUTARKE Apple Watch LTE.
    Gäbe es diese Optionen, dann wäre für viele das iPhone Geschichte, da sie es problemlos ersetzen könnten. Das will man aber nicht, weil am Markt der Umsatz und die Erlöse des iPhones die Gradmesser für den Erfolg sind. Apple ist quasi abhängig vom iPhone und hat es die letzten Jahre nicht geschafft, die Produkte besser auszubalancieren, was Umsatz und Ertrag betrifft. Und deshalb werden dort unverändert die Schwerpunkte gesetzt. Im Kontext ist erfreulich, dass die Umsätze und Erträge der Services stetig angestiegen sind und eine beachtenswerte Dimension erreicht haben. Das haben andere Produkte jedoch nicht geschafft.

    Daten-Mitschrift der Keynote (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit, siehe technische Daten):


    - 'R' steht für 'remedial'
    - sechs Farben: (Product)Red, Gelb, Weiß, Koralle, Schwarz, Blau
    - 7000-Series Alu
    - 'edge-to-edge'-Display
    - 6,1" Liquid Retina, 1.792 x 828, 1,4 Millionen Farben, 326 ppi, größer als das iPhone 8 Plus
    - Face-Id, Notch
    - 12MP Weitwinkel f1.8, das gleiche Weitwinkel-Objektiv wie bei Xs/Xs Max
    - Haptic Touch, Swipe up to home screen
    - A12 Bionic Chip
    - Akku hält 1 1/2 Std. länger als beim iPhone 8 Plus


    Preise:


    iPhone XR
    0.849 EUR 064GB
    0.909 EUR 128GB
    1.019 EUR 256GB


    19.10. 09:01 MEZ Pre-Order
    26.09. verfügbar


    zur Produktseite: https://www.apple.com/de/iphone-xr/


    technische Daten: https://www.apple.com/de/iphone-xr/specs/