Ich habe wenn überhaupt ein Problem mit derAl, was aber eher ein offenes Geheimnis ist.
Ich mag seine Art nicht und er (mag meine) Art nicht. Das ist aber okay, ..
Auf Distanz betrachtet kann man sich eben nicht riechen. Ist so !
Es sei Dir freigestellt, ob Du mich riechen kannst oder eben nicht.
Jedoch möchte ich an der Stelle zurückweisen, dass es umgekehrt so ist.
derAL hat mit SAR überhaupt kein Problem. Ich habe nichts gegen Dich.
Wir und wir alle hier teilen das Ziel, einen Beitrag zu leisten, TT voranzubringen.
Jeder hat seine Hintergründe, Methoden, Kompetenzen, Stärken, Schwächen, Strategien und Ansichten.
Das, was mMn fehlt, ist die 'interdisziplinäre' Zusammenarbeit. Ich halte diese sogar für essentiell.
Und was die unterschiedlichen Ansichten betrifft: Für Teams, Kreativitäts- oder Innovationsstrategien gibt es sogar explizite Methoden, die gerade auf die nicht-konsensuale Arbeitsebene setzen.
Eine dieser Methoden wird Walt-Disney-Strategie genannt (vgl. Robert B. Dilts, 'Know-how für Träumer: Strategien der Kreativität'). Dort gibt es drei Teams bzw. Kreativitäts-Phasen: Träumer, Realist, Kritiker.
Das Team der Träumer verantwortet die Vision, die Realisten holen diese auf eine 'brauchbare' Arbeitsebene und die Kritiker unterziehen dem Endprodukt mit Einwänden/Problemkonfrontationen -quasi zur Validierung- einen Stresstest.
In Summe kommt ein gutes Endergebnis heraus, das die Ansichten aller drei Teams beinhaltet und so eine gute Ausgangslage für den 'Markt', welchen ich hier 'die TT-Community inkl. neue User' nenne.
Manche Kreativitätstechniken basieren auch auf der Provokation bzw. auf eine provokative Fragestellung (z. B.: Was passiert mit TT, wenn es keine Mobiltelefone mehr gibt? Wie geht es mit TT weiter?).
Und andere wie die z. B. die sog. Brain Writing Methode (einer hat eine Idee, reicht diese anonym weiter, die nächste Person reichert sie mit weiteren Überlegungen an, und gibt diese abermals anonym weiter, etwa 15 Durchläufe) haben gerade den Erfolg durch unterschiedliche Meinungen und Ansichten; die Methode 'lebt' davon. Anonym deshalb, weil es neben den extrovertierten Personen auch introvertierte gibt, die im offenen Dialog nicht zu Wort kommen würden, sich Fraktionen bilden können oder eben weil es Personen gibt, die sich ein- oder zweiseitig nicht riechen können.
Ich habe es bei TT stets so gesehen: Manchmal energisch in der Diskussion, aber am Ende sollte es herzlich sein bzw. bleiben. Man kennt es auch von Organisationen. Bestimmte Positionen in Unternehmen bedingen einen gewissen Abstand (z. B. Revisor). Bei interdisziplinären Projekten jedoch sollte man eigene Befindlichkeiten oder normalerweise 'natürliche Distanzen' zurückstellen. Dann kann auch in Folge eine gute Zusammenarbeit funktionieren.
Was dabei hilfreich ist, ist die Abstimmung, wer wann was wo macht. Einerseits, um nicht Ressourcen doppelt zu vergeuden (z. B. doppelte Gerätevorstellungen), andererseits, um zu erfahren, inwieweit der einzelne Mitstreiter ein Thema ggf. Side-by unterstützen kann. Um nicht anderes ist es mir hier gegangen: Wie bringt man User unterschiedlicher Charaktere und Backgrounds so zusammen, dass man gemeinsam TT besonders effektiv unterstützen kann.
Wenn das nicht möglich ist, weil manche sich schwer damit tun, private Ressentiments für die Sache zurückzustellen oder im Sinne eines nicht validen Vorurteils davon ausgehen, dass andere User einen nicht leiden können, empfinde ich das persönlich als sehr schade. Denn ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass viele Lichter in gemeinsamer Absprache miteinander die Effektivität eines Laserstrahls erreichen könnten, wenn sie sich einen Ruck geben.
Auch zeigt mir meine Erfahrung, dass sich so manche Vorurteile mit der Zeit legen und manchmal daraus sogar besondere Beziehungen entstehen lassen.