Zitat
Original geschrieben von handyman1981
derAL:
Du verwunderst mich immer wieder mit deinen Statements,aber dieses kann ich in der Tat so mit einem wasserfesten Untensil unterschreiben!
Das war auch der Grund für mich das iPad Pro innerhalb der Rücknahmefrist wieder zurück zu geben.
Das iPhone 6S Plus und das iPad Air nenne ich noch mein eigen, nur wenn man tatsächlich die Bugs nicht in den Griff bekommt,werde ich das System ggf. wechseln; zwar sind die anderen auch nicht fehlerfrei, aber deutlich günstiger, wenn man sie gerade nicht unmittelbar nach dem Release erwerben muss.
Wenn die Androiden den erweiterbaren Speicher oder zumindest einen Wechselakku noch zulassen würden,dann wäre ich schon wieder weg vom Apfel.
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Auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick wahrnehmbar ist; ich mag die Produkte von Apple (mittlerweile). Während ich hier am iMac tippe, liegen das iPad Pro, das iPad Air 2, das 6s Plus und die Apple Watch auf dem Schreibtisch.
Nichtsdestotrotz habe ich an diese Firma eine sehr hohe Erwartungshaltung, gerade wegen des Preises und der Unternehmens-DNA des Selbstverständnisses, der uneingeschränkt Beste vor allen anderen zu sein. Meiner Meinung nach, sollte das auch selbstverpflichten, was ich in jüngster Zeit nicht so wahrnehme.
Blicke ich um mich, so stelle ich fest:
A) Ich liebe das iPad Air 2; für mich das bisher beste Apple-Produkt.
B) Mehr noch als das iPad Pro, das mich aktuell wegen des Safari Bugs ziemlich nervt, wenngleich da natürlich Handelsblatt Live, die FAZ, Mac & I, PDF-Dokumente und andere Contentprodukte wegen des größeren Bildschirms besser zu konsumieren sind. Oft schreibe ich dort handschriftliche Notizen (das Exchange Notizen verdrängte) mit dem Pencil, weil diese automatisch auf den anderen Geräten über die iCloud anlanden.
C) Das iPhone 6s Plus gefällt wegen des stärkeren Arbeitsspeichers und des robusteren Materials; die Kamera enttäuscht manchmal mit einem im Vergleich zum 6 Plus höheren Bildrauschen bei Lowlight-Umgebungen. Bisher fand ich das 5s in seiner Gesamtheit als das gefühlt beste iPhone. Der Wechsel vom 6 Plus auf das 6s Plus hätte man sich insgesamt schwnken können; 3D-Touch ist nett, aber deutlich ausbaufähiger.
D) Die Apple Watch ist schön und nett, aber noch kein echter Wurf für mich. Zu oft sind Anwendungen laggy oder im 'Beta'-Status geblieben.
In zwei Monaten werde ich voraussichtlich auf einen 27" 5K iMac switchen und 2016 könnte vielleicht ein Air 3 mein 2er ersetzen. Beim TV bleibe ich aktuell bei der 3. Generation.
Nach meinem Umstieg von Nokia auf Apple mit dem 5s (und vorher passiv bei der besseren Hälfte mit dem 4s und 5er; die diversen iPod-Serien hatten wir mit dem nano, Mini, Video, Classic und Touch schon vorher) habe ich mich mittlerweile in das Ökosystem sehr gut eingearbeitet. Mittlerweile bin ich so tief in der Materie, dass ich Dritten aktiv dazu rate und sie bei diversen Fragen unterstütze. In den letzten zwei Jahren habe ich mehr als ein Dutzend Personen aktiv beim Switch auf Apple unterstützt, von der Kaufberatung, Netzwerkeinrichtung/-ergänzung mit AirPorts bis zur Einrichtung und Funktionsdemos ihrer Geräte. Und seit etwa 1 1/2 Jahr habe ich auch beruflich immer mehr damit zu tun, weil mein privates Interessenfeld sich über die Jahre nicht nur im privaten Umfeld herumgesprochen hat und so eines zum anderen kam. Für mich eine nette Geschichte neben meiner Hauptaktivität rund um die Kapitalmärkte und der Risikoseite. Auch dort stellt man sich wie viele andere Firmen Fragen zum Produktiveinsatz. Hier bringe ich mich aktiv, gerade auch als Querdenker ein.
Aus dem beruflichen und privaten Kontext heraus betrachte ich Unternehmen aus diversen Blickwinkeln. Aus Sicht der Kapital-/Investoren-/Risikoseite, aus Sicht des gewöhnlichen Konsumenten mit seinen gängigen Standardfragen (die bekomme ich aus diversen Einsteiger-Anfragen von nicht Hobbyisten häufig mit) und aus Sicht eines (kann man schon so sagen) sehr gut informierten Geeks, der meistens sofort gleich gut dabei ist, wie es miherbie auch richtig vermutet hat.
Ich nutze viele Produkte gleichzeitig, die gängigen Dienste ebenso und informiere mich meistens täglich in meinen Freizeiten aktiv und fortlaufend über Mitbewerberaktivitäten, Produktentwicklungen, Marktentwicklungen (Kapitalmärkte, Unternehmenskäufe/Koops etc.; immer auch mit der Frage konfrontiert, wie man dies oder das produktiv nutzen kann oder zukünftig damit Prozesse verändern/optimieren kann.
Weshalb nun also Kritik?
Was mich stört, ist der oftmals vorhandenen rosarote Blick auf das Unternehmen.
Es gibt etliche Bugs und Schnitzer und im Ökosystem ist auch nicht alles konvergent (man betrachte nur die Browserleistenposition beim iPhone und beim iPad in Safari, einmal ist sie oben, das andere Mal unten; während man beim Air 2 die Tastatur teilen kann, gibt es diese Funktion beim Pro nicht; obwohl sie dort aufgrund der Bildschirmgröße sogar praktischer wäre; mittlerweile verbessert, aber immer noch häufig anzutreffen, sind diverse App-Unterschiede, sei es beim Homebanking oder bei News-Apps.)
Und dann gibt es Dinge, welche die Welt von heute auf morgen verändern. Da kommt ein iOS-Update und plötzlich versagt der Empfang in Umgebungen, die zuvor kein Problem darstellten oder das Gerät macht energietechnisch signifikant deutlich schneller im Alltag schlapp.
An die Einzelfalltheorie glaube ich dabei nicht. Es sind Schnitzer. Punkt. Meistens werden diese nach dem nächsten, über- oder überübernächsten Update wieder korrigiert.
Der oft anzutreffende rosarote Blick auf das Unternehmen motiviert mich, die Finger auf die Wunden zu legen. Bekannt dürften sie ja sein, wenngleich für manche recht zähneknirschend. Manche tilgen das komplett oder bekommen das gar nicht mit, weil sie xy nicht so rege oder gar nicht nutzen. Ziel für mich ist, zu erreichen, dass ein normaler Umgang zum Unternehmen (auch hier im Hauptforum) gepflegt wird. Und unter 'normal' verstehe ich nicht die völlige oftmals bedingungslose Tilgung von Schwierigkeiten mit der Marke. Das gilt für den Markt, den Wettbewerb genauso wie für die Produkt- und Dienstewelt. Und dann ist natürlich auch die Frage nach dem Wie-geht-es-weiter. Der Blick in die nahe oder mittlere Zukunft. Das Abgleich mit Mitbewerberaktivitäten, mit dem Marktumfeld, den Unternehmenserfordernissen, den Chancen und Risiken usw..
Für mich ist die Apple-Welt eine gute, wenn man darüber unverkrampft diskutieren kann. Schlecht empfinde ich sie, wenn alles als 'nö bei mir ist alles super' verklärt wird, wenn gleichzeitig in allen Medien darüber berichtet wird und viele andere User das Problem xy nachstellen können. Und wenn bei jeder negativen Entwicklung 'Barreserven' geschrien wird (welche aus Kapitalseize nict nur vorteilhaft ist, wenn sie sich etwa schlechter rentiert).
Und so sehe ich auch den Thread, welchen ich vor ein paar Jahren gestartet habe. Hier sollen Entwicklungen, Marktentwicklungen, Pro und Contras sowie Chancen und Risiken ohne Fanboys- wie Haterlager-Allüren diskutiert werden; über bestehende oder zukünftige Probleme aller Facetten und über die Phasen, wie es wieder in dem einen oder anderen Punkt besser werden könnte. Am Ende des Tages soll dort ein ausgewogenes Bild eines polarisierenden wie faszinierenden Unternehmens historisiert werden. Ein Bild, das sowohl die Reibungen offenlegt wie auch die Ansichten und Einstellungen balanciert darstellt.
Mag die derALs Welt nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar sein oder verwundern; ich setze stets auf den zweiten. 