Beiträge von derAL

    Genau das ist der Punkt. Wer mehrmals im Jahr sich außerhalb Deutschlands überwiegend in der Ländergruppe 1 bewegt und sich dort datentechnisch nicht einschränken möchte, für den ist All Inclusive in Abgrenzung der einzelnen Buchungen von Auslandsdatenpässen (auch preislich) attraktiv.


    WP ist eine Alternative (für mich war sie es aufgrund des limitierten Kalenders nicht) und auch sehr intuitiv zu bedienen.

    Abstürze und drehende Mauszeiger erlebe ich auch häufiger bei meinem aktuellen Mac.
    Zwar mache ich wenig mit Musik (außer sie zu hören), nutze jedoch das volle Adobe Creative Cloud Universum (Bild-/Video-/Web-Tools). Was seit einiger Zeit endlich mit El Capitan verschwunden ist, sind die teilweise aufgetretenen langen Denkpausen und Freezes beim Start aus dem Ruhezustand.


    Auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick wahrnehmbar ist; ich mag die Produkte von Apple (mittlerweile). Während ich hier am iMac tippe, liegen das iPad Pro, das iPad Air 2, das 6s Plus und die Apple Watch auf dem Schreibtisch.


    Nichtsdestotrotz habe ich an diese Firma eine sehr hohe Erwartungshaltung, gerade wegen des Preises und der Unternehmens-DNA des Selbstverständnisses, der uneingeschränkt Beste vor allen anderen zu sein. Meiner Meinung nach, sollte das auch selbstverpflichten, was ich in jüngster Zeit nicht so wahrnehme.


    Blicke ich um mich, so stelle ich fest:


    A) Ich liebe das iPad Air 2; für mich das bisher beste Apple-Produkt.


    B) Mehr noch als das iPad Pro, das mich aktuell wegen des Safari Bugs ziemlich nervt, wenngleich da natürlich Handelsblatt Live, die FAZ, Mac & I, PDF-Dokumente und andere Contentprodukte wegen des größeren Bildschirms besser zu konsumieren sind. Oft schreibe ich dort handschriftliche Notizen (das Exchange Notizen verdrängte) mit dem Pencil, weil diese automatisch auf den anderen Geräten über die iCloud anlanden.


    C) Das iPhone 6s Plus gefällt wegen des stärkeren Arbeitsspeichers und des robusteren Materials; die Kamera enttäuscht manchmal mit einem im Vergleich zum 6 Plus höheren Bildrauschen bei Lowlight-Umgebungen. Bisher fand ich das 5s in seiner Gesamtheit als das gefühlt beste iPhone. Der Wechsel vom 6 Plus auf das 6s Plus hätte man sich insgesamt schwnken können; 3D-Touch ist nett, aber deutlich ausbaufähiger.


    D) Die Apple Watch ist schön und nett, aber noch kein echter Wurf für mich. Zu oft sind Anwendungen laggy oder im 'Beta'-Status geblieben.


    In zwei Monaten werde ich voraussichtlich auf einen 27" 5K iMac switchen und 2016 könnte vielleicht ein Air 3 mein 2er ersetzen. Beim TV bleibe ich aktuell bei der 3. Generation.


    Nach meinem Umstieg von Nokia auf Apple mit dem 5s (und vorher passiv bei der besseren Hälfte mit dem 4s und 5er; die diversen iPod-Serien hatten wir mit dem nano, Mini, Video, Classic und Touch schon vorher) habe ich mich mittlerweile in das Ökosystem sehr gut eingearbeitet. Mittlerweile bin ich so tief in der Materie, dass ich Dritten aktiv dazu rate und sie bei diversen Fragen unterstütze. In den letzten zwei Jahren habe ich mehr als ein Dutzend Personen aktiv beim Switch auf Apple unterstützt, von der Kaufberatung, Netzwerkeinrichtung/-ergänzung mit AirPorts bis zur Einrichtung und Funktionsdemos ihrer Geräte. Und seit etwa 1 1/2 Jahr habe ich auch beruflich immer mehr damit zu tun, weil mein privates Interessenfeld sich über die Jahre nicht nur im privaten Umfeld herumgesprochen hat und so eines zum anderen kam. Für mich eine nette Geschichte neben meiner Hauptaktivität rund um die Kapitalmärkte und der Risikoseite. Auch dort stellt man sich wie viele andere Firmen Fragen zum Produktiveinsatz. Hier bringe ich mich aktiv, gerade auch als Querdenker ein.


    Aus dem beruflichen und privaten Kontext heraus betrachte ich Unternehmen aus diversen Blickwinkeln. Aus Sicht der Kapital-/Investoren-/Risikoseite, aus Sicht des gewöhnlichen Konsumenten mit seinen gängigen Standardfragen (die bekomme ich aus diversen Einsteiger-Anfragen von nicht Hobbyisten häufig mit) und aus Sicht eines (kann man schon so sagen) sehr gut informierten Geeks, der meistens sofort gleich gut dabei ist, wie es miherbie auch richtig vermutet hat.


    Ich nutze viele Produkte gleichzeitig, die gängigen Dienste ebenso und informiere mich meistens täglich in meinen Freizeiten aktiv und fortlaufend über Mitbewerberaktivitäten, Produktentwicklungen, Marktentwicklungen (Kapitalmärkte, Unternehmenskäufe/Koops etc.; immer auch mit der Frage konfrontiert, wie man dies oder das produktiv nutzen kann oder zukünftig damit Prozesse verändern/optimieren kann.


    Weshalb nun also Kritik?


    Was mich stört, ist der oftmals vorhandenen rosarote Blick auf das Unternehmen.


    Es gibt etliche Bugs und Schnitzer und im Ökosystem ist auch nicht alles konvergent (man betrachte nur die Browserleistenposition beim iPhone und beim iPad in Safari, einmal ist sie oben, das andere Mal unten; während man beim Air 2 die Tastatur teilen kann, gibt es diese Funktion beim Pro nicht; obwohl sie dort aufgrund der Bildschirmgröße sogar praktischer wäre; mittlerweile verbessert, aber immer noch häufig anzutreffen, sind diverse App-Unterschiede, sei es beim Homebanking oder bei News-Apps.)


    Und dann gibt es Dinge, welche die Welt von heute auf morgen verändern. Da kommt ein iOS-Update und plötzlich versagt der Empfang in Umgebungen, die zuvor kein Problem darstellten oder das Gerät macht energietechnisch signifikant deutlich schneller im Alltag schlapp.


    An die Einzelfalltheorie glaube ich dabei nicht. Es sind Schnitzer. Punkt. Meistens werden diese nach dem nächsten, über- oder überübernächsten Update wieder korrigiert.


    Der oft anzutreffende rosarote Blick auf das Unternehmen motiviert mich, die Finger auf die Wunden zu legen. Bekannt dürften sie ja sein, wenngleich für manche recht zähneknirschend. Manche tilgen das komplett oder bekommen das gar nicht mit, weil sie xy nicht so rege oder gar nicht nutzen. Ziel für mich ist, zu erreichen, dass ein normaler Umgang zum Unternehmen (auch hier im Hauptforum) gepflegt wird. Und unter 'normal' verstehe ich nicht die völlige oftmals bedingungslose Tilgung von Schwierigkeiten mit der Marke. Das gilt für den Markt, den Wettbewerb genauso wie für die Produkt- und Dienstewelt. Und dann ist natürlich auch die Frage nach dem Wie-geht-es-weiter. Der Blick in die nahe oder mittlere Zukunft. Das Abgleich mit Mitbewerberaktivitäten, mit dem Marktumfeld, den Unternehmenserfordernissen, den Chancen und Risiken usw..


    Für mich ist die Apple-Welt eine gute, wenn man darüber unverkrampft diskutieren kann. Schlecht empfinde ich sie, wenn alles als 'nö bei mir ist alles super' verklärt wird, wenn gleichzeitig in allen Medien darüber berichtet wird und viele andere User das Problem xy nachstellen können. Und wenn bei jeder negativen Entwicklung 'Barreserven' geschrien wird (welche aus Kapitalseize nict nur vorteilhaft ist, wenn sie sich etwa schlechter rentiert).


    Und so sehe ich auch den Thread, welchen ich vor ein paar Jahren gestartet habe. Hier sollen Entwicklungen, Marktentwicklungen, Pro und Contras sowie Chancen und Risiken ohne Fanboys- wie Haterlager-Allüren diskutiert werden; über bestehende oder zukünftige Probleme aller Facetten und über die Phasen, wie es wieder in dem einen oder anderen Punkt besser werden könnte. Am Ende des Tages soll dort ein ausgewogenes Bild eines polarisierenden wie faszinierenden Unternehmens historisiert werden. Ein Bild, das sowohl die Reibungen offenlegt wie auch die Ansichten und Einstellungen balanciert darstellt.


    Mag die derALs Welt nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar sein oder verwundern; ich setze stets auf den zweiten. ;)

    Hhmm, ich würde mich grundsätzlich für ein System entscheiden und dabei bleiben.


    Auch wenn ich regelmäßig mit Apple-Kritik auffalle (und die auch als berechtigt empfinde), ist es aktuell -trotz bestehender einiger Bugs- noch das rundeste System, vor allem in Bezug auf die Konvergenz der Geräte/Ökosystem und Sicherheit.


    Wenn Du mit dem Telefon 'nur' rudimentäre Dinge tust, also kein aktuelles Gerät benötigst, wäre auch ein ein 5s geeignet; es ist in punkto Funktion 'rund'. Dual-SMS gibt es da zwar nicht, auch wenn es diverse Drittanbieterlösungen geben soll wie eine SIM-Karte, die mit einem Flachkabel zwei SIMs aufnehmen kann (mehr oder weniger fraglich mMn).


    Zum Tarif: Es ist ja immer auch eine Preisfrage. Ich habe z. B. einen Telekom Tarif (siehe Signatur), bei dem ich alle Flats sowohl im In- als auch im Ausland nutzen kann, z. B. auch die komplett gebuchte Datenflat. Das nennt sich All inclusive. Ich benötige hierfür keine teuren Datenpässe. Und über Multi-SIM gilt das für alle drei Geräte. Und ich habe im Inland ein sehr gutes Netz und im Ausland in der Regel auch eine gute ANbindung.


    Das ist interessant, wenn Du Dich oft in der Ländergruppe 1 (im Grunde Kern-Europa) aufhältst. Für die wenigen Male, wo ich tatsächlich ausserhalb dieser Zone bin, buche ich halt ein Hotel mit WLAN und schalte die Mobile Daten aus.


    Kostenpunkt liegt bei rund mtl. circa 105 EUR, für 10 GB Daten liegt man um 85 EUR. Es kommt halt darauf an, wieviel mögliche Auslandsflats Du im Vergleich buchen würdest. Früher habe ich am Tag zwei-drei Tagesflats á 3 EUR (für 50 MB) pro Auslandstag gebucht. Jetzt sehe ich halt über den aktuellen Tarif den Mehrwert für mich, da ich auch noch im jeweiligen Land bei Telefonaten spare (im Grunde ohne Roamingentgelte). Auch Telefonat vom Land 1 (wo ich mich z. B. gerade aufhalte) zu Land 2 auch noch 100 Min/Monat habe, wenngleich ich das weniger nutze. Drei Multi-SIMs sind inklusive. Vorteil ist auch, dass man mit der Datengröße überall relativ viel machen kann.


    Die Frage ist halt, ob Du für den Preis einen Mehrwert für Dich entdecken kannst.

    Wenngleich Du bei Deinem Vergleich den Preis berücksichtigen solltest.


    150 EUR kostet ein Huawei P7 mini


    745 EUR kostet das günstigste iPhone 6s plus ggfs. ein AppleCare+ für 150 EUR, so dass wir auf gesamt
    895 EUR kommen


    Welchen Anspruch auf Service und Produkt-/Software-/Dienste-Qualität darf man nun angesichts des erheblichen Preisunterschiedes (ohne AC+ knapp 5x, mit AC+ knapp 6x so teuer) adressieren/erwarten?


    Darf man dann nicht auch erwarten, dass Safari beim iPad Pro nicht ständig wegen eines Bugs die Anzeige verzögert und neugestartet werden muss?
    Darf man dann nicht auch erwarten, dass einzelne optimiert-gespeicherte Bilder aus Fotos (bei mir 53.000) anstatt willkürlich (mal geht es, mal nicht, trotz exzellenter WLAN/LTE-Verbindung) auch bei Bedarf komplett geladen werden, wenn man schon 120 EUR im Jahr für Cloud-Kontingente bezahlt?
    Darf man dann nicht auch von iTunes Match/Apple Music erwarten, wenn man schon 120 EUR im Jahr dafür bezahlt, dass diese auch funktionieren und nicht die Musiksammlung durcheinander wirbeln, Alben zerflettern etc.?


    Genau darum geht es. Apple erhebt Premiumpreise. Dieses Premium erodiert aber an einigen Stellen schon spürbar. Da nützen auch keine 64-Bit-Architektur und kein fast-so-schnell-wie-ein-Mac, wenn der Browser, der eine Kernfunktion in iOS darstellt, buggy ist. Das Pro habe ich seit dem 13.11.2015. Heute ist der 11.02.2016. Das Problem besteht nach wie vor. Ist das dann 1.328 EUR mit AC+ wert (vom Zubehör ganz zu schweigen)? Ist das Premium, für das man premium bepreist? Ähnliche Beispiele finden sich schnell.


    Die Software und Dienste sind eine Baustelle.

    Genau das ist das Problem mit Fanboys (wenn an der Stelle auch von Hatern gesprochen wird; allein der Begriff).


    Selbst, wenn die Profis berechtigte Kritik üben, schalten diese auf Durchzug. Nichts sehen, nichts hören, nichts riechen.


    Apple - alles läuft - alles funktioniert - immer - reibungslos - keine Probleme. Ich vermute, dass viele nicht viel mit den Geräten oder mit dem Ökosystem machen. Denn wenn das so wäre, dann würde man von selbst auf die Schnitzer und Baustellen von iOS/OS X/iCloud/etc. kommen und darüber diskutieren (wollen).


    Das Phänomen kann man häufig auch im Alltag erleben. Da gibt es 'langjährige Apple-Jünger', welche nicht müde werden, ständig die Vorzüge zu besingen. Und wenn man sie dann nur zu den Funktionen der Texteingabe befragt, dann kennen die meisten oft nicht mal deren Basis-Funktionen und Möglichkeiten.


    Ich finde die Produkte je nach Modell überwiegend gut, sonst würde ich sie nicht nutzen. Aber diese als das Nonplusultra zu verklären, halte ich für Slapstick.


    Sorry, aber solange die Apple-Welt nur mit einer rosaroten Brille betrachtet wird, kann man das doch nicht ernst nehmen.


    Dem ersten Fanboy, der hier offen über die vorhandenen Lücken / Baustellen / Probleme diskutiert, diese aufzählt und bestätigt, dem schicke ich aus purer Dankbarkeit ne Tafel Schokolade. :)

    'noch "gut" und ist auch'


    Was schrieb ich im letzten Satz?


    Nichtsdestotrotz ist der Browser nicht so schnell wie bei den neueren Geräten.
    Und den Nachladeffekt hast Du ja bereits selbst erwähnt.


    Für seine Zwecke ist es demnach zum Surfen ausreichend, zum Lesen gut.