Vielleicht geben Dir die auf der Internetseite genannten Ansprechpartner von BrandIndex ja eine qualifizierte Antwort auf Deine Frage.
Ich nehme an, dass 2.000 Personen zu je einer Marke befragt werden. Täglich werden also 2.000 sich zum Vortag wechselnde Personen zu je einer Marke befragt. Nehmen wir an 'täglich kalendertägig', dann sind das monatlich 60.000 Person pro Marke (für alle Marken somit 36 Mio. Einzel-Interviews) Edit: nach dem PDF-Link von f.bat (Danke) aus dem Jahr 2010 aus einem Topf von 92 Tausend Panelisten; die Interviewanzahl dürfte sich zu damals verändert haben, damit wir auf die 2.000 kommen, 'täglich werktägig' dann 40.000 (alle Marken 24 Mio.). Und Du hälst das dann (über einen längeren Zeitraum) für nicht valide? Wohlgemerkt; falls es sich exakt so verhält, was uns beiden aktuell nicht vollständig bekannt ist, da wir uns noch nicht im Detail eingelesen haben ...
Die interessante Frage ist nun aber auch, wer von uns beiden dem 'Bestätigungsfehler' unterworfen ist.
Wiki dazu:
'Der Begriff Bestätigungsfehler (confirmation bias) bezeichnet in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu suchen und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen. Unbewusst ausgeblendet werden dabei Informationen, die eigene Erwartungen widerlegen (disconfirming evidence). Die betreffende Person unterliegt dann einer Selbsttäuschung oder einem Selbstbetrug. Die erste Theorie zu dieser kognitiven Verzerrung stammt von Peter Wason (1968).'
Ein Beispiel:
Es zogen Wolken auf, es wurde immer dunkler, die Menschen packten rasch ihre Sachen zusammen und brachen schnell nach Hause auf. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass es stark regnen wird. Die Wettervorhersage meiner Zeitung sagte mir heute Morgen etwas anders ....
