Beiträge von derAL

    "Zukunftssicherheit"

    Aus meiner Sicht ein stumpfsinniger und inflationärer Begriff, wenn es um Consumer-Endgeräte geht. Wird häufig als 'must-have'-Attribut eines Neuerwerbs gefordert, ist aber -zu Ende gedacht- totaler Blödsinn. Denn die Lebenszyklen von iDevices liegen zwischen 4 und 7 Jahren, und da ist die Zweitmarktverwertung (Nutzer der zweiten und dritten Reihe) schon eingepreist. Der Erstbesitzer schiebt das Gerät im Durchschnitt sehr häufig bereits nach zwei, drei Jahren weiter. Apple kalkuliert auch 3 Jahre Erstnutzungsdauer (beim iPhone). Und was das mit Zukunftsfähigkeit zu tun haben soll, soll mir mal einer erklären. Denn in dieser Zeit ist der 5G-Aufbau noch gar nicht vollständig abgeschlossen, geschweige denn löst er zu dem Zeitpunkt LTE bereits vollständig ab. Und die meisten nutzen auch noch billige-Jakob-Tarife. Die freuten sich vor ein paar Monaten über die Breaking News des Jahres, als die dann kostenfrei von LTE 25 auf 50 umgestellt wurden. Und vieler dieser LTE 25 Nutzer, nun LTE 50 Nutzer rufen jetzt laut 5G und Zukunftsfähigkeit. Leute, tz tz tz. :P


    Was den Download betrifft, da bin ich bei 7650w. Was interessiert mich das? Zu Hause habe ich einen 250/40er Anschluss. Für mich zum Beispiel sind die 40 wichtig. Ich würde sogar mehr bezahlen, wenn das Verhältnis 100/250 wäre. Und natürlich die Reaktionszeiten.


    Hauptsache, 5G steht in den Specs. Es gibt ja welche, die beschweren sich schon, dass die Apple Watch kein 5G hat, wegen eines rd. 30GB großen Speichers nach OS-Install.

    Auf RelayFM (Hoster: Myke Hurley und Jason Snell) gibt es einen interessanten Podcast vom 10.10.2020 zu Apple Silicon und zum Oktober event


    #320: Apple Silicon and the 2020 October Event Draft, Auszug:

    Bonus episode! Jason and Myke interview Apple's Tim Millet and Tom Boger about the new iPad Air and Apple silicon. Afterward, it's time to fearlessly predict what will happen at Tuesday's Apple media event in the only way Upgrade knows how--via a competitive draft.


    Guest Starring:
    Tom Boger and Tim Millet

    Bzw. hier direkt zur MP3: https://www.podtrac.com/pts/re…e/upgrade/Upgrade_320.mp3


    Zu Apple Silicon empfohlener Podcast-Einstieg zwischen Minute 20:00-22:40.

    Ja klar. Ich denke, wir meinen im Grunde genommen das Gleiche. Der f-Wert dient in der Regel nicht dazu, das Licht zu steuern. Hier geht es in erster Linie um die besagte Tiefenschärfe, also ob ich was nah und den Hintergrund verschwommen oder die Schärfe im Hintergrund oder in einem bestimmten Bereich definieren möchte. Da gibt es ja oft leidenschaftliche Diskussionen z.B. zum perfekten depth-of-field. Genauso, wie die Belichtungszeit schnelle oder langsame Motive einfangen oder gestalterisch bewusst z.B. Bewegungsunschärfen abbilden soll. 'Mehr Licht in gleicher Zeit', das beschreibt es für Dritte klarer bzw. nachvollziehbarer > Mehr Licht kommt beim Sensor an. Je mehr, desto besser; das Nutzungspotenzial wird größer. Deshalb werden geringe f-Wert oft für Porträtfotografie eingesetzt, auch weil das Gesicht sehr scharf abgebildet wird und man gleichzeitig auch ein schönes Bookeh kreieren kann. f1.6 für Landschaftsfotografie ist natürlich Quatsch.

    Das heisst vor allem weniger Rauschen bei höheren ISO-Werten, sprich bei schwachem Licht aka "Nachtmodus".

    Speicherintensiver ist es nicht. Ein Pixel ist ein Pixel, dass 3 Byte (bei 8-Bit-Farbtiefe pro Kanal*) benötigt, egal wie gross es ist.


    * abzgl. Kompression

    Wikipedia zu Bildrauschen

    Zitat von Wikipedia

    Das Rauschen bei einem Bildsensor steigt bei höheren Belichtungsindizes (nach ISO) an. Bildrauschen wird auch durch die Pixelgröße sowie den Pixelabstand des Bildsensors beeinflusst. Je geringer der Abstand zwischen den einzelnen Pixeln (hier: Fotodioden) eines Bildsensors sind und je kleiner die Pixelgröße ist, desto weniger Photonen (Licht) können die einzelnen Pixel aufnehmen, und das bewirkt mehr Rauschen bzw. mehr Störsignale beim Bildsensor. Im Englischen wird der Abstand der Pixel bzw. Fotodioden untereinander, d. h. die Pixel-Dichte, als "pixel pitch" eines Bildsensors bezeichnet. In der Praxis bedeutet dies, je mehr Pixel beispielsweise ein APS-C-Format-Bildsensor hat, desto größer wird das Bildrauschen gegenüber anderen APS-C-Format Sensoren mit weniger Pixeln, denn mehr Pixel bedeutet zugleich einen geringeren Pixelabstand und eine geringere Pixelgröße der einzelnen Fotodioden am Bildsensor. Diese Aussagen beziehen sich allerdings nur auf einen Vergleich der Bilder bei 100-%-Darstellung am Bildschirm, also bei unterschiedlichen Ausgabegrößen. Werden die Bilder dagegen in der gleichen Ausgabegröße betrachtet, ist das Rauschverhalten bei gleicher Größe und Bauart des Sensors weitgehend unabhängig von der Pixelgröße bzw. dem "pixel pitch".[2]

    Kleinerer f-Wert = höhere Offenblende = höhere Lichtempfindlichkeit = schlechtere Tiefenschärfe
    Jetzt kommt es noch darauf an, wieviel rauschfreies ISO möglich sein wird bzw., was die CI wegzuschaufeln vermag.
    Oder? :)

    Hallo zusammen,


    die Digitalfotografie goes Smartphone und Computational Imaging.


    Während die klassischen Kamerahersteller ganz unterschiedlich den sich kraftvoll verschiebenden Markt spüren und entsprechend darauf reagieren, gewinnt die Smartphone-Fotografie, vor allem das KI-basierte Fotografieren, auch 'Computational Imaging' bzw. CI genannt, an rasanter Bedeutung.


    Die Technik dahinter ist hot.


    Dinge, für die man viel Ausrüstung und Jahre an Erfahrung als Fotograf oder Hobbyfotograf sammeln musste, macht heute ein kleiner Chip in Sekundenschnelle. Auch die Smartphonefotografie wird immer hochwertiger. Und passt in die Hosentasche.


    Dennoch reagieren auch die alten Kamerahersteller. Sie bemühen sich, digitaler zu werden. Nicht nur, was die Kameras an sich betrifft, sondern auch das Drumherum. Dort zeigt sich jedoch häufig, dass die Marktverschiebung einige Probleme mit sich bringt.


    Für die altbekannten Hersteller bedeutet das, dass sie zwar hochwertige Kameras liefern können. Wenn es aber um die Themen 'horizontale Vernetzung', 'Konnektivität', 'Schnittstellen', 'Begleit-Apps' und 'Services' geht, da fehlt es strukturell an Know-How. Und manche Hersteller wie Olympus ziehen sich sogar ganz zurück.


    Ich rege deshalb einen eigenen Bereich in der Technik-Ecke an, wo man über diese Dinge fokussiert diskutieren kann, ganz gleich, ob es um Kameras, Kamerahersteller oder um die Smartphone-bezogene Fotografie bzw. das Computational Imaging geht.


    Ich denke, dass der ganze Themenkomplex eine größere Aufmerksamkeit verdienen sollte, als ein 'Abklatsch' des Hardware-Bereichs zu ein.


    :)

    P.S.: Eine gedankliche Verknüpfung. ;)

    Wenn das stimmt, ist es ein Hammer:

    • f1.6 – nochmals lichtstärker, besserer Bookeh-Effekt
    • der vergrößerte optische Zoom
    • der größere Sensor – mehr Details und qualitativere Bildausschnitte, aber auch speicherintensiver
    • Dolby Vision - besser als HDR - kommt eine Farbtiefe von 12 Bit?
    • besseres Display
    • und ich möchte nicht wissen, was die in Sachen 'Computational Imaging' (AI-basierte Fotografie) in Verbindungen mit dem leistungsstärkeren Chip nachlegen

    Ich sage es ja schon lange: @ Apple – macht endlich mal ein 1TB Modell, damit genug Platz für Film- und Fotoaufnahmen 'on the go' für mehrere Tage vorhanden ist. Das muss nicht für jedes iPhone-Modell gelten. Aber für die Pro Max Reihe wäre mehr Speicher sinnvoll.

    Moin,


    in meinen Einstellungen steht nur Passwörter, Accounts wird mir überhaupt nicht angeboten. Ich kenne das nicht.:/

    Das es nicht angeboten wird stimmt, da du auf iOS 14 bist. Kennen solltest du es aber, bis iOS 13 war der Punkt da.

    Apple 'optimiert' ja seit langem die EInstellungsarchitektur und verchiebt jedes Mal irgendetwas von dort nach da. Auch im Fall der Accounts. Ihr findet den Punkt nun unter Einstellungen > Mail