Beiträge von derAL

    Naja, ich sehe es so,


    ich zahle aus dem DSL-Vorgang von o2 keinen einzigen Cent. Dann hat das Unternehmen -sofern es mir keine Kulanzlösung anbietet- als Konsequenz nur Kosten.


    Und wenn ich hierzu die Zufriedenheitsgarantie zu gegebener Zeit ziehen muß. Das betrachte ich dann ebenso emotionslos.


    - 4 Monate GG-Befreiung ab DSL-Wechsel-Termin wurde ja vereinbart
    - Anschlusspreisbefreiung auch.
    - 15 Euro erhielt ich bei der DSL-Vertragsverhandlung als Sofortgutschrift.


    Ich denke, dass die 15 Euro die 10 Euro Modemversandkosten (die dann wohl erst in 15 Monaten anfallen) und die Kosten für den sofortigen Rückversand neutralisieren.


    Fazit:


    Ich vertrete nach wie vor den Standpunkt, dass sich auch Verbraucher nichts gefallen lassen müssen.


    Wenn o2 alle (aus ähnlich gelagerten Fällen und somit unnötigen) Overheadkosten letztlich auf die Preisstrukturen abwälzt, um auf eine angestrebte Unternehmensrentabilität zu kommen, dann ist das die Stunde der besser organisierten Mitbewerber. Overheadkosten führen mittelfristig immer zwangsläufig zu höheren Preisen.


    Das Unternehmen mit den schlechteren Prozessen verliert somit als letzte Konsequenz Marktanteile oder wächst halt weniger stark.


    So lange der Slogan "Kunde-droht-mit-Auftrag" die Einstellung des Unternehmens ist, solange ist es nicht gut geführt.


    Auf das Fristen-Problem habe ich übrigens zum Ablauf des Monats Juni hingewiesen.


    Nach drei darauffolgenden Nachfragen im Wochenrythmus bei der Hotline und einer E-Mail, auf die ich zwar eine Lesebestätigung erhielt, jedoch ebenso seit drei Wochen keine Antwort, kann ich aktuell nur sagen, dass ich aus den Hotline-Gesprächen immer nur höre: "man könne nichts machen, weil man auf die Antwort eines Kollegen warten müsse", "mal abwarten, was passiert", "wird geprüft", "man kläre das", "man würde sich kümmern" und "man rufe zurück".


    Bei meinem letzten Hotline-Gespräch am vergangenen Montag sicherte mir der letzte Hotline-Mitarbeiter einen Rückruf bis Mittwoch Abend zu. Jetzt haben wir Donnerstag Abend und es ist o2-like wieder nichts passiert.


    Vielleicht hat ja o2 die selbe Meinung wie manche hier in den Beiträgen:


    "Böser Kunde, will uns positive Deckungsbeiträge liefern, was für eine Frechheit. Ist der doch selbst schuld, wenn ihm nicht bekannt ist, dass wir nicht in die Gänge kommen".


    Sollte sich wie gesagt keine kulante Lösung ergeben, dann schlage ich zurück. Neben den dann für o2 entstehenden Overheadkosten darf das Unternehmen dann auch zukünftig auf zwei gute deckungsbeitragsbringende Mobilfunkverträge verzichten.


    Beste Grüße,


    :)


    derAL

    Zitat

    Original geschrieben von namorico
    Der 25.06. ist ein Freitag.
    Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde dein Auftrag erst am 28.06. bearbeitet.


    Salut,


    selbst dann hatte o2 noch zwei Tage nach der Bearbeitung Zeit, um den Wechsel (notfalls via FAX) zu avisieren/organisieren, oder?
    Auch der DSL-Altanbieter hat seinen Sitz am gleichen Ort.


    Und der o2-Mitarbeiter, der den Auftrag bearbeitet hat, konnte sicherlich lesen und die Situation auch inhaltlich ergreifen, insbesondere, weil auf dem Auftrag mit einem hell leuchtenden grünen Textmarker der Hinweis "Eilig - DSL-Kündigungsfrist beim Altanbieter endet zum 30.06.2010" vermerkt wurde?


    Auch gab es dazu noch ein entsprechendes Begleitschreiben, wo die Dringlichkeit und Notwendigkeit der zügigen Bearbeitung mit Bezug auf den kurzfristigen Vertragsabschluß ebenso eindeutig dargelegt wurde.


    Gruß,


    derAL

    Zitat

    Original geschrieben von stefanniehaus
    maschi_ac: Du hast schon gelesen, dass das ganze eine Woche vor Ende der Kündigungsfrist abgelaufen ist. Ein bisschen Nachdenken hilft da schon. Dass es unrealistisch ist, dass das klappt, auf die Idee sollte wirklich JEDER kommen!


    Salut,


    was hat das bitte mit Nachdenken zu tun :confused:


    1.
    Wenn ich mir heute Abend um 21:30 eine Handelsware bei einem Online-Händler kurzfristig bestelle und der Händer hat den Bedarf einer kurzfristigen Lieferung verstanden, dann klingelt der Postbote mit der Ware spätestens am nächsten Tag um 12:00 Uhr bei mir und übergibt mir diese.


    2.
    Wenn ich heute Abend einen unlimitierten Börsenkaufauftrag einer normalliquiden Aktie kaufe, dann ist diese Aktie in der Regel nach zwei weiteren Tagen (mit Wochenende dazwischen nach 4 Tagen) in meinem Depot (auch lagerstellentechnisch) verbucht.


    3. Wenn ich heute Abend eine Reise buche, dann kann ich morgen wegfliegen.



    4. Wenn ich von einem DSL-Anbieter zu o2 wechseln möchte:
    - der Vertragwechsel frühestens am 01.10.2010 möglich ist
    - die Kündigungsfrist spätestens zum 30.06.2010 beim Altanbieter sein muss
    - o2 erklärt, "am besten ist es, man kündigt nicht selbst beim Altanbieter"
    - o2 durch einen Erfüllungsgehilfen am 18.06.2010 erklärt, die Kündigung rechtzeitig zu organisieren und dafür bereits den Auftrag im System erfasst zu haben
    - der zu unterschreibene Portierungsauftrag am 23.06.2010 bei mir ankommt
    - ich diesen am 24.06.2010 zurücksende (Einwurf 11:00 Uhr - Briefkastenleerung 13:00 Uhr; an dem Ort wo die Empfängeradresse von o2 ist)
    - o2 diesen am 25.06.2010 mit größter Wahrscheinlichkeit erhalten hat
    - und o2 danach immer noch 5-6 Tage Zeit hat (die bestimmt auch ein Fax haben, um den kurzfristigen DSL-Wechsel zu avisieren/organisieren oder?)


    Weshalb sollte da jeder darauf kommen, dass das "never ever" nicht klappen kann?
    Und das hier Nachdenken bestimmt weiterhilft?


    Eher scheint es so, als hätte o2 seine internen Prozesse nicht im Griff und erhebliche organisatorische Schnittstellenprobleme und Mängel in den einzelnen Geschäftsprozessen hat, die für den Fehler letztlich verantwortlich sind.


    Diese Probleme zu lösen bzw. sie im Vorfeld einzuplanen, kann nicht Handlungsfeld und/oder Aufgabe des Kunden sein.


    Das ist Aufgabe des Unternehmens o2 und dessen Prozess- und Qualitätsmanagements.


    Das ist die bittere Erkenntnis, zu der man beim Nachdenken bestimmt auch kommt.


    Beste Grüße und danke für Euere bisher überwiegend konstruktiven Beiträge,


    ;)


    derAL

    Salut,


    sorry, aber ich kann Euere Beiträge dennoch
    nicht nachvollziehen.


    Eine geschäftliche Zusage ist eine Zusage, welche für
    die Vertragspartner gleichermaßen bindend ist.


    Wenn o2 ausdrücklich diese Verfahrensweise
    anerkennt, ja sogar anregt und die
    zeitgemäße Erfüllung definitiv zusagt, dann
    kann ich kein Verschulden meinerseits
    erkennen.


    Sie hätten ja auch ablehnen können, wenn
    ihnen klar gewesen ist, dass sie nicht erfüllen/liefern
    können.


    Rechtsgeschäfte haben Rechte und Pflichten,
    schließlich leben wir ja nicht in einer
    Bananenrepublik, oder?


    Beste Grüße, Allan

    Zitat

    Original geschrieben von namorico
    Seit wann ist denn o2 verpflichtet, jemanden als Kunden zu akzeptieren?


    Ich bin mir sicher, wenn er den Portierungsantrag rechtzeitig gestellt (4 Monate vor dem Vertragsablauf) und nachgefragt hätte, wäre das nicht passiert.



    Salut zusammen,


    ich bin schon länger bei o2 (seit 8 Jahren)


    In den Vorgesprächen zum Vertragsabschluss wurde mir mehrmals bei der o2-Hotline ausdrücklich zugesichert, dass auch eine kurzfristige Bearbeitung des DSL-Anbieter-Wechsels kein Problem darstelle.


    Der späteste Eingang des Kündigungstermins beim Altanbieter wurde in den Telefonaten mehrmals beiderseits klar angesprochen und sensibilisiert.


    Auch gibt es entsprechenden Schriftverkehr über E-Mail.


    In dem geht daraus hervor, dass der Auftrag rechtzeitig erfasst wurde. Ich müsste nur noch auf den Portierungsauftrag warten, den ich unterschrieben zurücksenden solle. Dann ginge alles klar. Der o2-Hotline-Mitarbeiter meinte sogar, dass theoretisch selbst ein verspäteter Eingang des unterschriebenen Portierungsauftrages kein Problem darstelle, da der offizielle DSL-Wechsel ja erst zum 01.10.2010 stattfinde.


    Nichtsdestotrotz habe ich den unterschriebenen Auftrag rechtzeitig (1 Woche) mit ausdrücklichem Verweis "Eilig-Kündigungsfrist des Altanbieters endet zum 30.06.2010" vor dem offiziellen Ende der Kündigungsfrist zurückgesandt.


    Was hat das ganze mit "muss o2 jeden Kunden akzeptieren" zu tun?


    o2 hat einen Fehler gemacht, das ist ganz klar und eindeutig nachvollziehbar.


    Beste Grüße,


    derAL

    Salut,


    o2 hat die Kündigungsfrist für einen reibungslosen DSL-Anbieterwechsel aus eigenem Verschulden heraus versäumt.
    Die von o2 angestoßene Kündigung ("wir kümmern uns um alles") kam beim alten Provider nicht rechtzeitig an.
    Dabei habe ich o2 im Vorfeld alle Unterlagen (Portierungsauftrag) rechtzeitig und korrekt ausgefüllt zugesandt.


    Die Folgen sind nun,


    - dass sich der Vorgängervertrag um weitere 12 Monate verlängert
    - wir nun mindestens 12 Monate lang höhere laufende Kosten haben (o2 wäre preiswerter gewesen)
    - Die o2 Familiy & Office Funktion (die uns bei zwei Genion Duo Verträgen eine Kostenersparnis gebracht hätte) zunächst nicht nutzen können


    Hätte o2 korrekt gearbeitet, wäre der Wechsel am 01.10.2010 erfolgt.
    Aufgrund des Fehlers hat sich der Wechseltermin laut altem Provider nun auf den 01.10.2011 verschoben.


    Könnt Ihr mir Euere Einschätzungen / Empfehlungen zu folgenden Fragen geben:


    1. Wie ist die Rechtslage?


    2. Wer haftet?


    3. Was ist drinn bei der Fehleraufarbeitung mit o2?


    4. Wie würdet Ihr vorgehen?


    Danke Euch schon mal im Voraus.


    Beste Grüße,


    :(


    derAL

    Naja,


    mit einem Eseries-Geraet kann man zumindest telefonieren, was man ja wohl vom iPhone 4 nicht gerade behaupten kann ;)


    Ich finde mein E72 phantastisch. Auch kann ich es halten, wie ich will.


    Ebenso empfand ich die Qualitaet bei uneingeschraenkt allen Vorgaengergeraeten erstklassig. Hatte noch nie Probleme mit Nokia.


    Es ist halt so wie mit allem: Erst Bedarfsanalyse (was will ich damit eigentlich machen?), dann Testberichte und Funktionsumfang studieren, dann das Geraet live testen, vergleichen, dann Kaufentscheidung faellen und zuletzt kaufen. Wenn man die Katze im Sack kauft und dann mit einer Tastatur oder einem Geraet nicht klar kommt, naja.


    Das Problem ist, dass viele User Geraete erst einmal kaufen (dabei oft nur auf das Design, das gebrandetete Provider-Angebot oder auf etwas aehnliches schauen), um dann nach ein paar Tagen enttaeuscht festzustellen, dass sie am Bedarf vorbei gekauft haben.


    In vielen Testberichten ist z. B. die Tastatur des E72 viel besser bewertet worden als beim E75.


    Besonders bemerkenswert finde ich auch, dass viele von Businessgeraeten der Mitbewerber schwaermen und sich dabei -so scheint es- nicht mal mit den geringsten Sicherheitsfunktionen auseinandersetzen.


    Was bringt mir ein Geraet, wo ich nicht einmal den Cache-Speicher loeschen kann? Von anderern Sicherheitsfunktionen ganz zu schweigen.


    Die Kritik an Nokia ist aus meiner Sicht oftmals nichts anderes als das Nachgeblabber voellig verblendeter Hype-Junkies, die nur das wiederholen, was sogenannte Medien-Experten und Gaga-Analysten so von sich geben (und das wahrscheinlich auch nur, weil diese sog. Experten bzw. Analysten vielleicht nach einem Nokia 6310i oder E61 auf einmal ein erstes Mal ein iPhone in den Haenden hatten) :)


    Und von einem Geraet auf das komplette Produktportfolio eines Herstellers zu schliessen, ist auch nicht gerade zweckdienlich.


    Beste Gruesse,


    derAL