Beiträge von mmk

    Re: Re: Simyo Flat


    Zitat

    Original geschrieben von bluejacker
    Wenn man nur ein Handy mittragen will, dann doch lieber Simyo, weil:


    - SMS 0,10€ statt 0,29€
    - Anrufe 0,15€ statt 0,29€
    - Daten 0,24€/MB statt ???€/MB
    - Keine 24 Monate Laufzeit


    ...


    - Keine Anschlussgebühr in Höhe von 25€
    - Kundenservice-Hotline: 14 bzw. 49 Cent / Minute statt 1,49€
    - 60/1-Taktung statt 60/60-Taktung
    - Mailbox kostenfrei anwählbar statt 0,29€ / Min.
    - Daten: 0,24€ / MB statt 6 € / MB



    Fazit: Man sollte, je nach individuellem Nutzungsprofil, zuvor eine Rechnung aufmachen und damit dann den für sich günstigeren Tarif ermitteln. Vorteil der Base Web Edition ist natürlich, dass a) das gesamte E-Plus-Netz innerhalb der Flatrate erreicht werden kann und b) für 5 Euro eine SMS-Flat für eben dieses Netz buchbar ist.

    Re: Suche aktuellen Antivirenscanner für WIN98SE


    Zitat

    Original geschrieben von jd_cort
    meine Großeltern besitzen einen älteren Rechner und nutzen noch WIN98SE.


    [...] dazu frage ich mich ob es sich überhaupt lohnt für die alte Kaspersky Version 6.0 (das ist die letzte Version die unter WIN98SE noch einwandfrei läuft) - EUR 29,00 zu bezahlen?


    IMO nein. Weil der Ansatzpunkt ein anderer sein sollte. Win 98SE/ME sollten für einen "Produktiveinsatz", und das gilt vor allem dann, wenn der PC weiterhin für die Internetnutzung Verwendung findet, nicht mehr in Frage kommen.


    Da es jedoch von Microsoft keine aktuellen und zugleich schlanken Betriebssysteme gibt, die noch auf älterer Hardware laufen, würde ich vorschlagen, den PC mit einer schlanken Linux-Distribution zu bestücken. Zum Beispiel Zenwalk, vielleicht auch ein Ubuntu mit Xfce-Oberfläche. Dass so eine Lösung sinnvoll ist, zeigen auch viele Netbook-Hersteller wie z.B. Asus mit seinem Eee, auf dem Xandros Linux zum Einsatz kommt. Auch hier der Grund: Es gibt keine wirklich schlanken aktuellen Betriebssysteme von Microsoft, die für solche Hardware geeignet wären.


    Windows XP findet zwar auf Netbooks weiterhin Verwendung, allerdings dürfte die der Win98SE-Installation zu Grunde liegende Hardware bei Deinen Großeltern deutlich weniger Ressourcen zur Verfügung stellen, weshalb IMO lediglich die Lösung einer kleinen Linux-Distri in Frage kommt - ggf. auch eingerichtet als Dual-Boot mit einem Windows 98SE, das weiterhin noch für "Offline-Zwecke" genutzt wird.


    So ein recht starker Umbruch wird deswegen notwendig, weil mit dem veralteten Betriebssystem (Win98SE) nicht nur das System selbst nicht mehr mit Aktualisierungen gepflegt wird, sondern auch die Software, die noch darauf läuft. Heißt: Es können teilweise nur noch alte Versionen diverser Software Verwendung finden (Browser, Plugins, Mailprogramm, usw.), was letztlich die Summe der Fehler und Verwundbarkeiten erhöht. Dies kann selbst ein noch lauffähiger, aktueller Virenscanner nicht kompensieren.


    Aus all diesen Gründen wäre eine Alternativempfehlung, also die Empfehlung für einen unter Win98SE noch nutzbaren Virenscanner, recht sinnfrei, da er den ihm zugedachten Zweck kaum zuverlässig erfüllen kann, vor allem nicht unter den genannten Voraussetzungen.

    Zitat

    Original geschrieben von Eikegratz
    ich würde mich da gar nicht verrückt machen, da für win 98 keine neuen viren mehr im umlauf sind, seit ca 4 jahren nicht mehr.


    Diese Aussage ist inhaltlich falsch. Ein Großteil aktueller Schädlinge (Malware) läuft natürlich noch auf älteren Windows-Systemen. Freilich können z.B. Schädlinge, die beispielsweise NTFS Alternate Data Streams benötigen, unter Win 98/ME nicht existieren, da für diese Betriebssysteme nur FAT als Dateisystem zur Verfügung steht. Diese teilweisen Einschränkungen bedeuten jedoch in keinem Fall eine schädlingsfreie Zeit für Nutzer alter Systeme wie Win 98/ME!


    Warum triffst Du so leichtfertig so eine Aussage? Hier gilt: Erst informieren! Stell Dir vor, jemand liest Deinen Text, und übernimmt ihn unreflektiert für sich, gibt diese Information gar noch an andere weiter! Dann kann soetwas dabei herauskommen:


    http://forum.chip.de/viren-tro…-leergeraeumt-972103.html


    Gleich im ersten Posting schreibt "Runningblacky":

    Zitat

    Ich mache meine Überweisungen auf einem Rechner mit Betriebssystem Windows ME. IE-Explorer (ich glaube?) Version 5. Keine Virenschutz-Software, da ich davon ausging, dass ME kein Ziel von Trojanern und dgl. ist. Dashalb benütze ich auch die alte Kiste fürs Banking.


    Das ist ein trügerischer Schluss - übrigens gar nicht so sehr abhängig davon, ob ein Virenscanner zum Einsatz kommt oder nicht. Neue Schädlinge werden nämlich in der Regel von Virenschutzsoftware eher übersehen als erkannt. Wenn doch mal eine Erkennung ganz neuer Malware erfolgt, dann auf heuristischem Wege.


    Zitat

    also einfach die alte software ohne updates weiterlaufen lassen, falls nochmal ein alter freund auftauchen sollte.


    Auch diese Aussage ist falsch. Es kommen täglich Dutzende neuer Schädlinge hinzu, von denen, wie gesagt, ein großer Teil auch noch auf alten Systemen lauffähig ist.

    Zitat

    Original geschrieben von dauergast
    Mit eigenen Servern, privaten Webspaceangeboten oder so hat das erstmal gar nichts zu tun.


    Doch - weil unterschiedliches Klientel auf unterschiedliche Features achtet. Frag mal die Masse der Home-User nach SMTP over SSL. Wenn es ein Provider unterstützt, dann ist das eher Glück als gezielte Auswahl.


    Zitat

    Und selbst wenn der "eigene" SMTP Server TLS kann, heißt das noch lange nicht, dass der Empfänger-SMTP das auch kann.


    Eben - genau darauf will ich ja hinaus: Solange nur eine Lücke in der möglichen Verschlüsselungskette besteht, ist ihre Bedeutung letztlich doch nur auf die zuverlässige Verschlüsselung bei der Anmeldung am eigenen Mailserver reduziert.


    Zitat

    Die Mail ginge in dem Fall den weiteren Weg dann doch unverschlüsselt durchs Netz. Völlig egal wer (Absender oder Empfänger) jetzt Privatnutzer oder geschäftlicher Nutzer ist.


    Das ist richtig. Nur haben - bzw. sollten geschäftliche Nutzer - auch entsprechende kompetente Berater bzw. Mitarbeiter haben (Admins), die auf sowas achten, und, falls im geschäftlichen Umfeld erforderlich, auf andere Verschlüsselungsmaßnahmen setzen.


    Über soetwas machen sich Privatnutzer in der Regel keine oder nur kaum Gedanken, weil das entsprechende Hintergrundwissen fehlt.

    Zitat

    Original geschrieben von dauergast
    Ob Privatnutzer oder nicht ist dabei unerheblich. Entscheidend ist nur, was der SMTP Server kann, den man zum Abliefern seiner Mails benutzt und was der SMTP Server der Empfängeradresse kann. Können beide TLS, läuft die Mail auch verschlüsselt durchs Netz.


    Aber natürlich ist es von Relevanz, ob es sich um ein Privat- oder z.B. ein Firmenkundenpaket, einen eigenen Server, etc. handelt, das/der jeweils genutzt wird. Sogar viele Webspaceprovider für die Masse bieten nicht mal ssl/tls-verschlüsselte POP-/SMTP-/IMAP-Verbindungen vom PC des Kunden zum Mailserver an, geschweige denn, dass eine Verschlüsselung zwischen Ausgangs- und Zielserver erfolgt.


    Zitat

    So ne Ausnahme ist es übrigens auch wieder nicht, dass SMTP Server TLS unterstützen. Der SMTP Server von Arcor macht z.B. brav TLS. Der von web.de offensichtlich leider nicht.


    Doch, es bleibt heutzutage noch eine Ausnahme, und verlässlich gewährleistet ist es schon drei Mal nicht, dass wirklich von Anfang bis Ende eine Verschlüsselung der Daten beim Transport über das Web gewährleistet ist - dazu gibt es weltweit einfach zu viele große und kleine Mailanbieter, die ein solches Sicherheitsniveau nicht unterstützen.

    Zitat

    Original geschrieben von dauergast
    Das stimmt so nicht unbedingt, dass danach wieder unverschlüsselt gesendet wird. Natürlich können auch die SMTP-Server untereinander TLS gesicherte (also verschlüsselte) Verbindungen aufbauen.


    Der entscheidende Punkt ist doch, dass so etwas nicht die Regel sondern für Privatnutzer eher die Ausnahme darstellt, zudem eine Ausnahme, auf die man sich keineswegs verlassen sollte.


    Daher die Empfehlung zur bedarfwsweisen Verschlüsselung des Inhaltes durch den User selbst.

    Nicht nur die Logindaten werden verschlüsselt, sondern die komplette Verbindung, also auch der Inhalt der Mail - allerdings nur von Deinem PC bis zu Deinem Mailserver.


    Danach wird wieder unverschlüsselt gesendet.


    Nichts desto trotz sollte man von dieser Möglichkeit immer Gebrauch machen - das gilt sogar nocht verstärkt dann, wenn man sich z.B. mit dem Laptop - die WLAN-Verbindung betreffend - unverschlüsselt an HotSpots anmeldet und darüber auch seine Mails abruft.


    Möchte man eine darüberhinausgehende Verschlüsselung des Inhaltes erreichen, sollte man sich z.B. GPG4Win bedienen:


    http://www.gpg4win.org/


    Für Mailprogramme wie Thunderbird gibt es zu diesem Zweck auch eine Erweitung namens Enigmail:


    https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/71

    Re: DSL Flat Preise ?


    Zitat

    Original geschrieben von Matthias1987
    Hallo, bin gerade von zu Hause ausgezogen und wollte mich mal erkundigen, ob jemand nen günstigen Provider kennt, bei dem ich ne DSL Flatrate nehmen kann...


    Da gibt es viele ...


    Zitat

    Bin nicht so scharf auf zu hohe Fixkosten und Laufzeiten von 24 Monaten, da das aber üblich ist, bin ich bereit auch diese in Kauf zu nehmen.


    Es ist nur teilweise üblich. Man sollte aber auch, wie Du es für Dich schon andeutest, auf die anderen Angebote schauen, z.B. sowas:


    http://www.alicecomfort.de/kun…rt/alice_comfort/details/


    Oder: Regionale und Kabelanbieter - hier betragen die Vertragslaufzeiten oft nur 12 statt 24 Monate. Auch der Kundenservice ist dann meist besser als bei den Mainstream-Angeboten von 1&1, Freenet & Co.