Beiträge von mmk

    Re: Thunderbirtd Emailadressen trennen ??


    Moin!


    Zitat

    Original geschrieben von katzamoto
    weiß jemand von euch ob es möglich ist, 2 Emailadressen unter einem Thunderbirtd laufen zu lassen diese aber zu trennen!!


    Das geht über getrennte Profile.


    Zitat

    also ich weiss das man mehrere adressen abrufen kann die dann aber alle in einem postfach laden.


    Man kann innerhalb eines Profiles auch die Lösung "Separater Posteingang" statt "Lokaler Posteingang" wählen. Allerdings würde ich bei dieser Konstellation verschiedene Profile präferieren.


    Zitat

    so das sie es leicht haben ihre emails abzurufen aber auch ihr privates postfach haben.


    Das geht so:
    http://www.thunderbird-mail.de…3%B6schen,_ausw%C3%A4hlen


    Ein - allerdings nur sehr simpler - Passwortschutz für jedes einzelne Profil ist mit dieser Erweiterung möglich:
    http://www.erweiterungen.de/de…filePassword_Thunderbird/

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Doch.
    http://www.eurid.eu/de/content/whois ;)


    Zitat

    Original geschrieben von clio
    Die beiden Begriffe whois und eu bei Google hätten Wunder bewirkt und Zeit gespart ;)
    [...]


    Nein - in diesem Fall nicht. Begründung: Es wird sich bei der fraglichen eu-Domain um eine handeln, die von einer "natürlichen Person" registriert wurde. In so einem Fall werden im Whois in der Regel, wenn vom Domaininhaber nicht anders gewünscht, auch keine weiteren Daten, sprich: keine Adresse veröffentlicht.


    Dazu nehme man dieses Dokument zur Hand:
    h**p://www.eurid.eu/files/whois_de.pdf


    In Punkt 2.3 "Identifizieren von natürlichen und juristischen Personen" heißt es im zweiten Absatz:

    Zitat

    "Wenn nur das erste Feld ausgefüllt wird, wird davon ausgegangen, dass die Registrierung im Namen einer Privatperson (natürlichen Person) erfolgt."


    Sowie unter Punkt 2.4. ("In der WHOIS-Datenbank veröffentlichte Informationen"), Unterpunkt (ii) ("Wenn der Registrant eine natürliche Person ist"):


    Zitat

    "Wenn der Registrant eine Privatperson (natürliche Person) ist, beschränken sich die über den Registranten veröffentlichten Kontaktinformationen auf die E-Mail-Adresse, sofern nicht etwas anderes verlangt wird."


    Zitate Ende.


    Damit sollte eigentlich alles klar sein.


    Zu Analysezwecken durchaus - allerdings nicht zur sicheren Entfernung von bereits aktiven Schädlingen auf einem Betriebssystem. Da gilt es entweder, solchen Infektionen bereits im Vorfeld effektiv vorzubeugen oder, für den Falle der Fälle, wenigstens ein sauberes Image für eine recht schnelle Wiederherstellung eines vertrauenswürdigen Zustandes bereitszuhalten.


    Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Für gängige Malware hat sich das SmitFraudFix bewährt. Herunterladen -> im abgesicherten Modus starten -> Programm starten -> Option 2 wählen -> Zum Schluß die Registryreinigung bejahen.


    Diese Empfehlung, zudem ohne weitergehende Hinweise anderer Notwendigkeiten (Ändern der Passwörter, Notwendigkeit des Neuaufsetzens, Prüfen auf Schwachstellen in der verwendeten Software, usw.), ist dem Fragesteller gegenüber verantwortungslos - deswegen, weil er dadurch in dem Glauben belassen wird, auf diesem Wege sei eine sichere "Bereinigung" möglich. Sie ist es jedoch nicht - aus verschiedenen Gründen:


    1.) Eine Infektion deutet immer darauf hin, dass eine Schwachstelle bestanden haben muss - entweder in der verwendeten Software, oder aber aufgrund des Nutzerverhaltens. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diesem Wege nicht nur die eine dann später vom User bemerkte Malware den Weg auf's System fand, sondern auch noch eine oder mehrere andere.


    2.) Viele heutzutage verbreitete Schädlinge verfügen über Downloader-Funktionen - zum einen, um weitere (andere) Malware nachzuladen, zum anderen, um sich selbst zu aktualisieren oder "Features" hinzuzufügen. Man darf also auch daher nicht davon ausgehen, dass es mit der vermeintlichen Entfernung des offensichtlichen Schädlings getan sei. Es ist stets damit zu rechnen, dass diese eine Malware nicht die einzige ist.


    Außerdem versuchen die Programmierer der Malware durch die permanente Selbstaktualisierung der Schädlinge, die Erkennung durch Virenscanner zu umgehen. Bringen die AV-Labs passende Signaturen heraus, ist längst schon die nächste Variante verbreitet bzw. installiert.


    3.) Recht weit verbreitet sind auch sogenannte Trojan-Dropper. Gelangen sie zur Ausführung, entlassen sie nicht selten gleich mehrere Schädlingskomponenten ins System. Die ein oder andere Komponente wird möglicherweise vom Virenscanner erkannt - andere wiederum nicht. Meint man nun, damit sei alles entfernt, immerhin habe der Virenscanner ja eine erfolgreiche Bereinigung gemeldet, so kann dies ein folgenschwerer Trugschluss sein, weil bereits eine nicht erkannte Malware ausreicht, um Dritten im Weiteren den Fernzugriff auf das System zu ermöglichen.


    4.) Schädlinge mit Backdoor-Funktion erlauben es Angreifern, aus der Ferne aktiv auf das kompromittierte System zuzugreifen, und somit auch die Installation weiterer (neuer) Malware.


    5.) Besonders auffällige Schädlinge, die z.B. PupUps einblenden oder durch wildes Blinken, das unvermittelte Öffnen des Browsers, usw. auf sich aufmerksam machen, können nur der Ablenkung dienen. Während man annimmt, bei den beobachteten Symptomen handele es sich um die Hauptkomponente der Malware, ist es in Wirklichkeit nur eine "Nebenfunktion". Gelingt es dem User, diese Symptome zu beseitigen, nimmt er an, er habe damit das Übel an der Wurzel gepackt. Und auf genau diesen Effekt hofft der Verbreiter der Malware: Er will den User in Sicherheit wiegen, im Hintergrund werkelt jedoch die eigentliche Hauptkomponente der Malware.


    6.) Weiterhin zunehmend ist das Auftreten von Verschleierungstechniken - so bleiben z.B. Rootkits oft unerkannt. Es stehen zwar diverse Rootkitscanner zur Verfügung, allerdings erfolgt deren Ausführung oft direkt auf dem kompromittierten System. Somit sind die Prüfprogramme durch die aktive Malware manipulierbar - sie können getäuscht werden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Rootkits, es gilt für alle Prüfprogramme, die auf dem zu untersuchenden System zum Einsatz kommen.


    7.) Werden ausführbare Dateien auf der Festplatte (z.B. Dateien installierter Programme) von einem polymorphen Schädling infiziert, muss ebenfalls mit erheblichen Erkennungsproblemen durch Virenscanner gerechnet werden, da sich die Malware auf diese Weise im Prinzip ständig neu schreibt. Allenfalls gute Heuristiken bei Malwarescannern können dem etwas entgegensetzen. Dennoch gilt:


    8.) Virenscanner (und andere Programme, die zum Zwecke der "Bereinigung" und Wiederherstellung eines vertrauenswürdigen Zustandes eingesetzt werden), hinken den verbreiteten Schädlingen oft weit hinterher. Erst kürzlich hatte ich einen zunächst unterhalb der "Wahrnehmungsschwelle" (u.a. der AV-Labs) vereinzelt ITW aufgetauchten "Banking-Trojaner" vorliegen, der zwar seit April verbreitet ist, bereits Schäden verursachte, von den gängigen Virenscanner jedoch immer noch nicht flächendeckend erkannt wird.


    Es ist also nichts weiter als eine Illusion, wenn man glaubt, mit einem Malwarescanner wieder einen vertrauenswürdigen Zustand herstellen zu können, falls bereits eine Infektion vorlag. Das Mittel der Wahl lautet daher stets "Neuaufsetzen" oder "Zurückspielen eines sauberen Images".


    Weitere Informationen zu diesem Thema kann man sich z.B. auf den folgenden Seiten beschaffen:


    http://malte-wetz.de/index.php?viewPage=sec-removal.html
    http://www.microsoft.com/germa…bank/articles/600574.mspx

    Re: Spyware/malware auf PC - wie entfernen?


    Hallo!


    Zitat

    Original geschrieben von MikeBauer
    mein Vater hat grade ein richtig nerviges Problem an seinem PC.
    Er hat sich irgendwo einen Spyware oder Malware oder ähnliches eingefangen.


    Man "fängt" sich Schädlinge nicht einfach so ein - das hat immer Gründe, und diese sollten herausgefunden werden - auch im Hinblick darauf, solche Dinge zukünftig zu vermeiden. Eine mit recht guten Erklärungen versehene Seite zu diesem Thema findest Du hier:


    http://malte-wetz.de/index.php?viewPage=sec-compromise.html


    Zitat

    In der tasleiste bekommt er diesen Hinweis zu sehen:



    Es wäre zu hinterfragen, ob sich Dein Vater einen vermeintlichen Video-Codec installiert hat, bzw. ein entsprechendes ActiveX-Steuerelement im Internet Explorer mit "OK" durchgewunken hat.


    Zitat

    Nun hat er schon zig Spyware und Malware Programme etc. drüberlaufen lassen doch nichts konnte es entfernen.


    Infektionen entfernt man nicht mit sogenannten Removal-Tools - und dazu zählen auch Viren- und Spywarescanner aller Art, die vorgeben, Schädlinge entfernen zu können.


    Kompromittierte Systeme gehören prinzipiell neu aufgesetzt - nicht zuletzt auch aus der Verantwortung anderen Internetnutzern gegenüber. Immerhin hängt man mit diesem System am Internet und läuft so Gefahr, nach einer Infektion ohne das Ergreifen notwendiger Maßnahmen (-> Neuaufsetzen) zur Spamschleuder oder ähnlichem zu werden.


    Zitat

    Habt ihr eine Ahnung wie man das Problem beseitigen kann?


    Du musst das System neu aufsetzen oder alternativ ein sauberes Image einspielen. Ferner müssen die Passwörter (von einem sauberen System aus) geändert werden, ausführbare Dateien auf der lokalen Festplatte sind zu löschen bzw. dürfen für die folgende Neuinstallation nicht wiederverwendet werden. Weiteres dazu entnimm z.B. dieser Seite:


    http://oschad.de/wiki/index.php/Kompromittierung

    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Habs nicht probiert, ist aber etwas verwirrend: Der Blog redet von Version 5, verweist aber auf das Heft mit Version 6. :confused:


    Es ist Version 6 vom 23.11.2007.

    Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Ich hätte noch die F-Secure Resuce-CD im Angebot.


    Danke für den Hinweis - mein letzter Wissensstand diesbezüglich war das Beta-Stadium, aber dieses wurde ja, wie dem Blog zu entnehmen ist, schon vor fast zwei Wochen verlassen.

    Zitat

    Gibts irgendwo eine aktuelle Knoppicillin Version mit Virenscanner zum Download ?!?


    Knoppicillin gibt es so nicht zum Download - diese CD müsste man über den Kauf eines c't-Heftes erwerben (kommt sicher irgendwann im Herbst wieder -> dann gleich zuschlagen!).


    Allerdings gibt es genug andere Möglichkeiten, sich selbst so eine vergleichbare CD zu erstellen:


    http://www.free-av.de/de/tools…ntivir_rescue_system.html
    http://www.ubcd4win.com/ (enthält Virenscanner und ist erweiterbar um zusätzliche)


    Zudem sollte es möglich sein, sich eine Kaspersky-Testversion zu laden, und damit dann eine Prüf-CD mit Kaspersky-Engine auf Basis von BartPE erstellen zu lassen - direkt aus Kaspersky heraus (unter Windows XP):


    http://www.kaspersky.com/de/downloads?chapter=146440558
    (Dort die AntiVirus-Variante nehmen, nicht die "Internet Security" Suite).


    Reicht das für's Erste?

    Zitat

    Original geschrieben von Styler
    wie sieht es mit einer älteren symantec version aus? ich gaube die 2003er war die letzte,die 98 unterstützt, aber die updates klappen ja trotzdem bis heute und länger.


    Auch das löst die oben bereits ausführlich dargelegte Problematik nicht. Hinzu käme dann noch, dass der von Dir vorgehschlagene Virenscanner a) an sich veraltet ist und b) in der Vergangenheit nicht gerade zu den leistungsstärksten zählte.