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Original geschrieben von fliop
Ich bin mir grad unsicher ob ich hier richtig bin... aber kann mir jemand sagen welche Bank sich am besten für ein Depot anbieten inkl günstigem traden? Ich hab neulich irgendwo von einem Angebot gelesen, bei welcher Bank angeblich Trades für Studenten kostenfrei sind... vllt kann mir ja jemand einen Tipp geben!
Vielen Dank!
Grüße
Wenn Du unter "günstigem Traden" sowohl den Kauf als auch den Verkauf von Wertpapieren verstehst, sollte Flatex preislich nicht zu schlagen sein. Wenn Du nur mit Spielgeld im niedrigen vierstelligen Bereich ein bisschen Börsenthrill suchst, sind allerdings die Preisunterschiede zu den etablierten Onlinebrokern wie Consors, Comdirect, DAB, ING DiBa & Co. gering, so dass evtl. auch andere Überlegungen wie z.B. häufige "Aktionsangebote" bei manchen Brokern (Flatex hat keine kurzfristigen Aktionsangebote, sondern nur längerfristige Angebote des kostenlosen Wertpapierhandels bestimmter Wertpapiertypen bestimmter Anbieter) oder das TG-Angebot des Brokers (bei Flatex nicht vorhanden), bei der Entscheidung eine Rolle spielen können.
Wenn Du primär Wertpapiere kaufen willst und nicht vorhast, diese schnell zu verkaufen, sondern sie bis zur Fälligkeit (bei Zertifikaten oder Anleihen) halten willst (oder zumindest etwas längerfristiger), so könnte auch die Onvista-Bank interessant sein, da es dort seit dem 1.8. ein Depotmodell gibt, bei dem - unter Beachtung bestimmter Bedingungen - die WertpapierKÄUFE komplett kostenlos sind (VERKÄUFE kosten weiterhin Geld).
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Original geschrieben von Tim82
OK, vielen Dank!
Wenn ich richtig gerechnet habe, müsste sich die Kündigung ja bis 4000€ Fremdwährungsumsatz p.a. lohnen.
20+0,01x=0,015x
x=4000
Falls Du im Nicht-Euro-Land vor Ort etwas kaufen willst, ist die günstigste Methode: Bargeld mit der DKB abheben und dann bar bezahlen (Kosten: 0€). Falls Du mit KK im Nicht-Euro-Land bezahlen musst/willst, empfiehlt sich die Beschaffung der Advanzia MC (gibt es einen eigenen Thread hier im TT), da sie 0% Auslandseinsatzgebühr hat (die Advanzia KK ist nicht für jeden geeignet, daher ließ Dir die Bedingungen auf der Webseite erst in Ruhe durch, doch wenn Du kostenorientiert bist, geht es IMHO nicht ohne diese KK).
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Original geschrieben von BartS1975
Da irrst du. Wenn du noch die Eröffnungsunterlagen erhältst, bekommst du auch das Konto. Trotzdem solltest du nicht ein oder zwei Wochen mit dem Gang zum Postamt warten. 
Mit der Zusendung der Eröffnungsunterlagen erwirbt man doch nicht das Recht auf Kontoeröffnung zu den entsprechenden Konditionen. Einen rechtlichen "Anspruch" darauf, dass die Bank Dir das KOnto einrichtet, hast Du nicht. Erst die Bestätigung der Annnahme des Eröffnungsantrags und die faktische Kontoeröffnung bringt Dich in ein "ordentliches" Rechtsverhältnis mit der Bank und Du hast als dann als Kunde das Recht, die ausgelobte Verzinsung des TG-Kontos zu erhalten.
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Auf der Webseite findet sich doch bereits jetzt in den Infos der Hinweis:
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Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Privatpersonen mit Wohnsitz im Postleitzahlengebiet 64000 bis 68999.
Seit wann ist der dort?
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Re: Re: Cronbank
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Original geschrieben von herbert1960
Also, ich hätte auch sofort der Gebühr widersprochen und das Konto aufgelöst, denn solche Geschäftspraktiken sind nicht tragbar. :flop:
Grundsätzlich müssen Banken den Kunden auf geänderte Gebühren und auf das Widerspruchsrecht des Kunden hinweisen.
Meist drohen Banken bei einem Widerspruch sogar mit der Kündigung des Kontos.
Wurden Dir anteilig Gebühren berechnet, oder bist Du ohne Kosten aus dem Vertrag rausgekommen?
Konto wurde nach Bestätigung der Cronbank, dass jetzt für alle Geschäftskonten ein KOntoführungsentgelt zu zahlen ist, innerhalb von zwei Wochen zur Skatbank übertragen. Es fielen für diese Periode (ca. 3 Wochen seit Umstellung auf Gebühren) keine Entgelte an.
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Re: Re: Cronbank
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Original geschrieben von Eldschi
Die Skatbank berechnet zwar keine monatliche Pauschale für Geschäftskonten, unter "kostenlos" stelle ich mir jedoch etwas anderes als 0,10 EUR je Online-Buchung vor :flop:
Das stimmt zwar für normale Geschäftskonten, trifft aber nicht auf "meinen" Fall zu, da es sich hier um das Konto eines gemeinnützigen Vereins handelt. Die Skatbank hat ein gesondertes Gebührenverzeichnis für Vereinskonten: kein pauschales Kontoführungsentgelt, keine Buchungspostengebühr (aber keine Verzinsung auf dem Girokonto, jedoch auf dem TG-Konto).
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Cronbank
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Original geschrieben von BartS1975
Ohne Information? Ich denke nicht, dass das rechtens war, bestenfalls wirkt das ausgesprochen unseriös.
Wie gesagt, ich berichte aus der eigenen Erfahrung und nicht vom Hörensagen. Ich wollte Anfang März die aktuellen Zinskonditionen nachschauen. Dazu muss man sich dieses Gesamt-Konditionen-Pdf herunterladen, da nirgendwo auf der Webseite die aktuellen Zinssätze stehen. Beim Scrollen im pdf fiel mir dann die mir bis dato unbekannte Kontoführungsgebühr auf. Ich habe daraufhin per Mail bei der Cronbank angefragt und man hat mir bestätigt, dass man zum 01.03.09 eine Kontoführungsgebühr für Geschäftskonten (60€ pro Jahr) eingeführt hätte, die auch für Bestandskonten gelten würde. Ich habe dann nicht lange über die Rechtmäßigkeit derartiger Aktionen diskutiert, sondern das Konto aufgelöst bzw. es zur Skatbank, die nach wie vor kostenlose Geschäftskonten anbietet, wandern lassen. Cronbank und Skatbank verwenden zudem eine (fast) identische Onlinebankingsoftware (klassische VR-Bankingsoftware), so dass es große Eingewöhnungsphase gab.
Ich habe in etlichen frühen Postings (auch hier im TT) die Cronbank als gute Möglichkeit, "kleine" Geschäftskonten zu führen (kostenlos und verzinst), angepriesen. Ich hatte während der Zeit als Cronbank-Kunde auch keinen Grund zur Klage, doch dieses Gebaren fand ich auch nicht so prickelnd....
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Original geschrieben von Reifel
Sieht jemand einen Haken? Hat jemand Erfahrung mit der Cronbank?
Der einzige Haken ist die tägliche Änderungsmöglichkeit des Zinssatzes, so dass Du dann evtl. drei Monate mit einem niedrigeren Zinssatz dort festhängst.
Ich habe bei der Cronbank gut zwei Jahre ein (Geschäfts-)Konto geführt und hatte keinen Grund zur Klage. Onlinebanking ist o.k., Überweisungen wurden stets sehr schnell ausgeführt. das einzige Manko der Cronbank ist, dass Du selbst aktiv nachschauen musst, ob sich irgendetwas an den Konditionen ändert, da die Bank Dich über keine Änderungen informiert. So hat die Cronbank z.B. ohne vorherige Anküdnigung und auch ohne Information zum Zeitpunkt der Einführung im Februar "über Nacht" eine Kontoführungsgebühr für die Geschäftskonten von 60€ (pro Jahr) eingeführt, die ich nur zufällig entdeckt habe. Das war dann das (vorläufige) Ende der Geschäftsbeziehung zur Cronbank....
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Advance Bank
Ich habe im Herbst 2000 bei der Advance Bank ein Girokonto und ein Depot eröffnet. Als ein in diesen Angelegenheiten ordentlicher Mensch habe ich alle Unterlagen in einen Ordner geheftet, der mittlerweile im Keller gelagert wird (da ich sowohl Konto als auch Depot kurz nach dem Ende der Advance Bank und Überführung zur Dresdner aufgelöst habe). Ich habe mir den Ordner aus dem Keller geholt und muss leider widersprechen:
Der Flyer und auch das Begrüßungsschreiben der Advance Bank zur Depoteröffnung verwendet mehrfach den Begriff der lebenslangen Kostenfreiheit, die nicht an Bedingungen geknüpft sei. Für das Girokonto gilt dies jedoch nicht. Es wird an keiner Stelle auf eine Garantie der lebenslangen Kostenfreiheit verwiesen. Ich denke, da macht eine weitere Auseinandersetzung mit der CoBa/DreBa wenig Sinn.
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Re: Re: SEB
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Original geschrieben von chris80
Da fällt mir gerade ein: Würde es gehen, wenn ich mit einer Vollmacht für die geworbene Person in die Filiale gehe, dort ein Konto eröffne und die Gutscheinkarte einlöse?
Nein, das kann (und darf) nicht funktionieren, da die Begründung einer Geschäftsbeziehung nur durch den wirtschaftlich Berechtigten und nicht durch einen Handlungsbevollmächtigten zu erfolgen hat (anders gesagt: Es ist zwingend die Unterschrift des Neukontoinhabers auf dem entsprechenden Formular notwendig, das kann nicht durch einen Bevollmächtigten gemacht werden).
P.S.: Addiere mal die ganze Zeit, die Du mit dem Ausbaldowern immer neuer abstruser Tricks für das Prämienabgreifen und dem Hinterlaufen/-mailen/-telefonieren der Prämien verbringst. Lohnt sich das noch? 