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Re: postbank buhl aktion
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Original geschrieben von kjvision
Wer genung geld hat und mindestens 9 Monate anlegen will,der soll ich sich mal in Australien umschauen denn dort ist 8,5 % p.a.
Wenn Du das FX-Risiko hedged, dann bleibt von optisch beeindruckend besseren Rendite in AUS nichts übrig. Wenn Du in AUS ohne Absicherung Zinsangebote wahrnimmst, trägst Du halt das Währungsrisiko voll und aus vermeintlich +8.5% kann schnell Verlust werden (oder ein noch höherer Gewinn). Ohne FX-Hedging hat das Ganze dann jedoch nichts mehr mit "sicherer Anlage" und planbarer Rendite zu tun.
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Netbank II
Aus Modern-banking.de:
5,10% an Tagesgeldzinsen bei neuem Gehaltskonto
Die netbank plant zum 24.7.08 ein Aktionsangebot zum Tagesgeldkonto, das in Verbindung mit dem Girokonto "giroLoyal" angeboten wird. Die Sonderverzinsung auf dem Tagesgeldkonto beträgt hierbei 5,10% für 180 Tage bis EUR 50.000. Voraussetzung ist, dass das Gehaltskonto zur netbank verlegt wird. Auch Bestandskunden können an der Aktion teilnehmen, wenn sie bisher noch nicht ihren Gehaltseingang zur netbank übertragen haben. Zunächst kommt bei dem Tagesgeldguthaben noch die Standard-Kondition von 4,00% zur Anwendung. Erst nach dem ersten Gehaltseingang auf dem Girokonto wird zum 1. des Folgemonats die Zinsanpassung vorgenommen. Die Anpassung erfolgt durch eine automatische Abfrage seitens der netbank. Ohnehin gibt es auf dem giroLoyal einen Zinsvorteil, die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto beträgt 2,50% bei Gehaltseingang und 0,50% ohne Gehaltseingang.
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Netbank
Die Netbank hat die Ergebnisse ihrer Umfrage zu den Produkteigenschaften eines Girokontos, welche die Kunden für unverzichtbar halten, veröffentlicht, siehe
http://kunden.pilot.de/netbank…07_landingpage/index.html
Ich bin sicher, bei einer Umfrage unter TT-Usern würde ein anderes Ergebnis herauskommen.
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Zitat
Original geschrieben von tkleyman
...Außerdem fällt auf, dass die Postbediensteten hauptsächlich ältere Personen auf ihre Bankprodukte ansprechen. Mir wurde noch nie etwas angeboten.
Uupps, muss ich mir jetzt Gedanken über mein Aussehen machen? Gehöre ich etwa schon zu den älteren Personen? Zumindest bei jedem zweiten Besuch einer Postfiliale (Päckchen abgeben oder abholen, Einschreiben aufgeben etc.) spricht mich der/die Mitarbeiter(in) auf das Postbank Girokonto an. Mit einem freundlich-bestimmten"Danke, kein Interesse" kann man ein solches Angebot allerdings stets im Keime ersticken.
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Da die Einlagensicherung nun einmal eine Garantie des isländischen Einlagesicherungssystems ist, bleibt es eine Wette auf die Belastbarkeit dieser "Garantie". Wenn ich für Tagesgeldanlagen 7% anbieten und mit einer Garantie bis 20.000 Euro durch den Louvainschen Einlagensicherungsfonds werben würde, so fände man das sicherlich eher lustig als seriös. Eine Werbung mit der Garantie des ISLÄNDISCHEN Einlagensicherungsfonds hat allerdings faktisch eine ähnliche Qualität. Wie im Banken-Thread schon einmal geschrieben, sollte sich jeder Kaupthingkunde die CDS-Entwicklung dieser Bank anschauen und daraus seine Schlüsse ziehen. Wenn er dann immer noch dort ein Konto eröffnen will, soll er es natürlich machen, da er aus der CDS-Entwicklung die Risiken seiner Anlage kennt und sie offensichtlich anders einstuft.
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Re: Kreditkartenkonto
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Original geschrieben von prämienjäger
Oder ist ein Denkfehler drin ?
Da ist kein Denkfehler in Deiner Überlegung. Wenn die Bank dies ermöglicht, so kann man damit risikolos Geld verdienen. Ich kenne es allerdings auch nur so, dass man nur aus dem Guthaben überweisen kann. Das mag bei Deiner KK anders sein. Eine ähnliche Variante kann man mit etwas mehr Aufwand auch mit der DKB-Visa fahren, wenn man das Geld bar abhebt und sofort wieder auf ein anderes Konto einzahlt. Das ist natürlich etwas mühsamer als ein Onlineklick.
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Zitat
Original geschrieben von StefanHa
Guck dir mal die Isländische Kaupthing Bank an. 5,1% für Tagesgeld und im ersten halben Jahr 5,65%. Einlagesicherung bis 20000 EUR.
http://www.kaupthingedge.de/produkte/tagesgeld
Kaupthing ist die größte Isländische Bank, also auch hinreichend seriös, falls da Bedenken sein sollten.
Die Isländer brauchen halt Geld, weil sie drohen, Opfer von Währungsspekulanen zu werden.
Google mal ein bisschen. Infos gibts zur Genüge.
Kaupthing ist wirklich zu empfehlen, da gibt es noch ein bisschen Thrill kostenlos dazu. Jeden Tag hat das Öffnen der Tageszeitung einen Spannungsmoment, schnell den Wirtschaftsteil heraussuchen und schauen, ob die Bank jetzt endgültig pleite ist oder wie sich der Wechselkurs ISK/EUR verändert hat (schließlich beeinflusst der Wechselkurs auch die Höhe der "garantierten" Einlagesicherung, die meines Erachtens genauso viel wert ist wie ein gewöhnliches Stück Klopapier). Mit einer "sicheren" Anlage hat ein Kaupthing-Konto genauso viel zu tun wie eine Anlage in Aktien. Es ist eine Wette, die vermutlich gut gehen wird, aber auch schiefgehen kann. Wer das weiß und dann dort ein Konto eröffnet, kann und soll das tun.
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Re: brokerjet
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Original geschrieben von Sunny67
Hat vielleicht bereits jemand Depotwerte (kein Bargeld) übertragen lassen und kann Angaben zu Dauer und Nebenkosten machen?
Da helfen Dir Erfahrungsberichte anderer User gar nichts (außer sie beziehen sich auf dieselben Wertpapiere und dieselbe Bank/Broker). Ich habe in den letzten Jahren schon häufig Wertpapiere von verschiedenen - auch ausländischen - Brokern hin und her übertragen lassen und habe dabei sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die Zeitspanne lag zwischen drei Tagen und fünf Wochen. Die Kosten sind ebenfalls unterschiedlich (deutsche Brokern dürfen keine eigenen Gebühren berechnen, ausländische Broker schon; zusätzlich zu den eigenen Gebühren werden "fremde Gebühren" weitergegeben, diese sind jedoch vom Wertpapiertyp und der Verwahrart abhängig; manche Broker reichen auch nur einen Teil dieser Gebühren weiter, andere schlagen sogar noch etwas drauf; generell solltest Du lieber wenige Wertpapierpositionen übertragen lassen, da die Gebühren immer pro Position unabhängig vom Wert der Position berechnet werden).
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Das klassische Dilemma der Wertpapieranlage: hohe Rendite, ständige Verfügbarkeit und absolute Sicherheit des angelegten Vermögens lassen sich in KEINEM Wertpapier gleichzeitig maximieren.
Jeder muss seinen persönlichen Stil finden, nachdem er sich mit der Materie beschäftigt hat. Die Beratungsqualität in Banken lässt häufig zu wünschen übrig, da sie nicht neutral und zu Deinen Bedürfnissen passend, sondern provisionsorientiert ist. Bankberater empfehlen gerne Fonds, da die schon oben erwähnten "Ausgabeaufschläge" ihre Provision darstellen (und nicht etwa die Gebühren für die Vermögensverwaltung durch den Fondsmanager, die werden jährlich separat in Rechnung gestellt, wobei die meisten Fondsbesitzer dies nicht merken, da dies direkt auf Fondsebene vom Fondsvermögen abgezogen wird und nicht beim einzelnen Kunden).
Daher, wenn man keine Ahnung hat, dann erst selber schlaumachen (Lesen bildet ungemein) und sich eine eigene Meinung bilden (geht natürlich nur, wenn man weiß, worum es überhaupt geht). Danach kann man mal einen Termin beim Bankberater machen und sich anhören, was er erzählt. Nie sofort einen Wertpapierkauf dort in Auftrag geben, sondern immer in Ruhe sich eine eigene Meinung zum Gehörten bilden bevor man entscheidet.
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Re: Brokerjet
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Original geschrieben von twism
Hi,
vielleicht kann mir jemand helfen? Ist es möglich zu Brokerjet auch ausländische Depots mit ausländischen Fonds zu übertragen? Und könnte sich das möglicherweise steuerlich negativ auswirken?
Natürlich können zu Brokerjet auch ausländische Depots übertragen. Es ist allerdings zu bedenken, dass nur für deutsche Banken die Vorgabe gibt, dass sie für Depotüberträge keine eigenen Gebühren verlangen dürfen, ausländische Banken/Broker berechnen hierfür durchaus relevante Gebühren.
Die steuerliche Seite ist bei Auslandsdepot ohnehin etwas komplizierter, da die Banken/Broker keine Jahres(steuer)bescheinigungen erstellen (bzw. Steuerbescheinigungen meist eine Sonderleistung der Bank darstellen, für die man defitige Gebühren berechnet). Das Thema der Fondsbesteuerung (Stichwort "weißer oder schwarzer Fonds") verkompliziert die Antwort zudem, doch ist dies auch nicht mein Kompetenzgebiet (da ich keine Fonds halte). Dies kannst Du eigentlich nur mit Deinem Steuerberater abklären bzw. Brokerjet direkt fragen, welche steuerlichen Unterlagen sie Dir in Deinem Fall zur Verfügung stellen würden.