Beiträge von oleR

    Martyn:


    Wieso? Ist auch nicht in Planung m.W.. Es wird allerdings München-Augsburg ausgebaut auf vier Gleise und 230 km/h Spitze (ähnlich Hamburg-Berlin).


    Sinnvoll wäre jetzt ein Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes an den Teilen, an denen noch Lücken zwischen den Strecken existieren. Also: Würzburg-Nürnberg bzw. -Augsburg, um den Nord-Süd-Verkehr zu beschleunigen und dann Hamburg-München im ICE in 5 Stunden zu schaffen, ohne einen der jetzigen Halte auszulassen (!). Dazu eine Querverbindung von der HGS Hannover-Würzburg nach Frankfurt, womit man die Verbindung von Frankfurt...bis Basel nach Göttingen und weiter nördlich um eine halbe Stunde beschleunigen könnte.

    Soll die Bahn konkurrenzfähig zu anderen Verkehrsträgern sein, gehört der Hauptbahnhof in die Stadtmitte.


    Übrigens, wo sich über das "lahme Einfahren" in den Bahnhof beklagt wird: In Hamburg Hauptbahnhof darf bereits vor Berliner Tor, das ist 1 km vor dem Bahnhof, nur mit 40 gefahren werden. Kein Scherz. Eine ziemliche Bummelei. Dabei ist Hamburg Hbf Durchgangsbahnhof.

    Dass S21 noch kommen würde, hätte ich vor zwei-drei Jahren kaum gedacht. Gerade, weil S21 ja nur eines von mehreren "21"-Projekten war, die praktisch durchweg Kopf- durch Durchgangsbahnhöfe ersetzen sollten und diese dann am besten unterirdisch zu errichten waren. Frankfurt 21 war dann bekanntlich bereits in den 1990ern geplatzt, obwohl man dort letztlich die gleichen Probleme wie STG hat(te).


    S21 gibt es jetzt dann auch nur, weil BaWü und die Stadt Stuttgart offensichtlich so starkes Interesse daran haben. Ansonsten, überregional gesehen, gäbe es zig Maßnahmen, die dringlicher wären. Gerade, weil der Bund zum Beispiel kurzerhand an den Regionalisierungsmitteln gekürzt hat. Was nützen tolle Bahnhöfe, wenn das Geld für die Züge einfach weggestrichen wird?! Und dass viele Bahnhöfe, gerade auf dem Land, wie Bruchbuden aussehen, ist ebenso schlimm. Oder ist das nur auf Norddeutschland beschränkt? Bevor hier mal saniert wird, muss der Bestand wirklich schon kurz vor dem Einsturz stehen, könnte man denken. Mit kaputten Lampen, fehlenden Wartehäuschen, zwei Stunden am Tag geöffneten Fahrkartenschaltern und unregelmäßig alle paar Stunden fahrenden Zügen lockt man jedenfalls keine Fahrgäste an.


    Zitat

    Allerdings ist der Berliner-Hauptbahnhof wohl deutlich größer und verkehrsreicher als der Stuttgarter es sein wird.


    Viel größer gehts ja auch kaum :) Verkehrsreicher aber sicherlich. In der Tiefebene fühlt man sich beim Warten mitunter wie in Hinterheinzldorf. Minutenlang kein Zug, keine Menschen, nur Stille unterbrochen durch die Computer-Ansagen. Es gibt da acht Gleise. Einige haben pro Stunde einen Zug, nicht mehr.


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    Und obwohl das Stadtgebiet viel größer ist ist man in Berlin für die neue Nord-Südstrecke glaube ich mit weniger als 10 Kilometer Tunnel ausgekommen.


    Der Tiergartentunnel ist 3 km lang. Ansonsten hatte man den Vorteil, dass auf den neuen Strecken bereits Gleise lagen bzw. die Nord-Süd-Achse grob der ehemaligen Grenze folgt.

    Mein Mainboard ist letztens auch erst abgeraucht. Nun gut, die Kiste lief so seit 2000 (!) und ich hatte eines der berüchtigten Schrott-Elko-Boards erwischt. Ein Wunder, dass das solange hielt.
    Ich habe ebenso praktisch ausschließlich Büroanwendungen laufen: Web, Office, etwas Grafiksoftware, das wars. Nachdem ich selbst mit dem Uraltteil (einziges Merkmal: 512 MB RAM für Photoshop) gut gefahren bin, würde ich einfach sagen, dass jeder aktuelle Rechner für diese Anforderung hoffnungslos unterfordert ist. Ich würd keinen Cent mehr für mehr Leistung ausgeben. Übrigens, das einzige, das meine alte Kiste überforderte, waren Flash-Werbebanner. Ehrlich! Ansonsten lief der Rechner auch mit zig Instanzen Firefox + Openoffice vollkommen flüssig. Und hatte einen Duron mit 750 MHz.


    Ich brauchte letztlich schnell einen neuen Rechner und habe deshalb nach, ähm, kirzer Recherche mir folgendes besorgt:
    - Mainboard von Asrock für 60 Euro
    - Pentium Dual Core, ist praktisch ein Core 2 Duo, nur mit weniger Takt und Cache. E2140 ist glaube ich die Nummer. Kostete 80 Euro in der Boxed-Version.
    - 1 GByte RAM von G.Skill für 45 Euro


    Wenn du auch keine Bildbearbeitung machst, würden dir sicher 512 MB Ram langen, das wären dann knapp 35 Euro. Der Core2Duo-Kern ist wohl recht stromsparend, weshalb ich ihn den älteren Celerons für 30-40 Euro vorzog. In Sachen Netzteil kann ich dir nur sagen, was dieser Rechner zuzüglich zwei Festplatten, Radeon 9250SE und TV-Karte im "Normalbetrieb" zieht: 45 Watt. Das Maximum, das ich mit Photoshop hinbekommen habe, waren 90 W!

    Nachdem unser Fax heute völlig die Segel gestreckt hat, muss Ersatz her. Bei der Gegelegenheit hätte ich gern einen Laser-Drucker dazu, da der Tintenstrahler zwar seinen Zweck erfüllt, aber grottenlangsam ist. Hat vielleicht jemand einen Tipp für ein gutes und preiswertes Gerät, das folgende Kriterien erfüllt?


    - Laserdruck und Fax (Scanner ist wurscht, aber vermutlich wird es kein Gerät ohne geben, oder?)
    - möglichst günstige Verbrauchsmaterialien. Ich gehe von 2.000 Seiten pro Jahr aus
    - möglichst geringerer Stromverbrauch (auf ein Watt kommts nicht an, aber Regionen von 30 W im Stand-By finde ich nicht mehr OK)


    Grüße

    Zitat

    Da fällt mir an dieser Stelle erstmal auf, wie verbesserungswürdig der gymnasiale Lehrplan doch ist. Statt Nullstellen zu berechnen oder im Projektkurs 8-Klässler bei der Klassenfahrt zu bespaßen, sollte vielleicht mal das Steuersystem angesprochen werden...


    Unsinn. Das Steuersystem ändert sich alle paar Jahre, mit der Kenntnis der Nullstellenberechnung kannst du heute deine Steuern optimieren und weißt noch etwas in 1.000.000 Jahren gültiges ;)

    realice:


    Ja, super, wie oft fährt dir denn ein Bagger übers Handy? :) Wenn nichts passiert, zahlst du über zwei Jahre 240 Euro für die Versicherung eines Teiles, das bei Kauf (!) 400 Euro wert war. Nach den schlappen zwei (!) Jahren hast du dann mehr Geld für diese "tolle" Versicherung ausgegeben, als das Gerät neu kosten würde. Das ist doch Irrsinn. Die Police lohnt sich nur, wenn man fst davon ausgehst, dass irgendwas passiert. Und dann muss es schon was größeres sein (Baggerfahrt o.ä.), denn offensichtlich haben fast alle Policen Selbstbeteiligungen von 10-20 Euro aufwärts.