Aus meiner Sicht ist Bildung das entscheidende Thema!
Es sollte ein System geben, das es JEDEM (der seine Qualifikation nachweisen konnte) ermöglicht, das Studium seiner Wahl zu beginnen.
Allerdings bin ich kein genereller Gegner von Studiengebühren, sondern nur gegen das aktuell angewandte Prinzip.
Andere Länder machen doch vor, wie man sowas besser regeln kann.
Bspw. in UK kann sich jeder EU-Bürger einen Kredit vom Staat nehmen, der die (hohen) Studiengebühren deckt. Die Gebühren muss man erst nach Studienende zurückzahlen und auch nur dann, wenn man über eine bestimmte Einkommensschwelle kommt. Somit zahlt man nur für das Studium, wenn es sich auch gelohnt hat :top: 0
In Deutschland gibt es den Weg, sich einen Studienkredit zu nehmen, der bspw. in NRW bei 10.000€ Verschuldung gedeckelt ist. Dadurch zahlt man effektiv ab einem Bafögsatz von ca. 170€ und einer Regelstudienzeit von 10 Semestern sowieso keine Studiengebühren mehr, ABER der Studienkredit müsste zinsfrei sein, um Studenten aus finanzschwachen Familien wirklich die gleichen Chancen zu bieten.
Eine Kombination der genannten Modelle wäre IMHO absolut in Ordnung:
- Studiengebühren
- zinsfreier Kredit
- Rückzahlungspflicht besteht nur, wenn man eine Einkommensgrenze überschreitet
Über die Höhe der Studiengebühren und darüber, ob sich der Betrag nach dem Studiengang richten sollte, da die entstandenen Kosten enorm unterschiedlich sind, kann man allerdings auch wieder ewig diskutieren.
Ich werde wohl die Partei wählen, die das beste Bildungskonzept hat, da es sowieso keine Partei gibt, die ansonsten komplett meine Ansichten vertritt.
Beste Grüße,
Johnson