Beiträge von Amerikaner


    Printus: Ich gebe dir gern in vielen Punkten Recht, allerdings kann ich einfach nicht verstehen, warum letzten Endes auch meine Freiheiten immer mehr beschnitten werden, nur weil einige wenige nicht vernünftig mit Freiheit umgehen können.
    So könnte man jedes Argument totschlagen, in dem es um Individualität des Einzelnen geht. "Nur weil einer so ist, müssen es noch lang nicht alle sein" -> Dieser Satz wurde mir schon in Kindestagen beigebracht und noch immer steckt viel Wahrheit darin und gern würde ich weiterhin als freies Individuum leben und nicht ein aufdiktiertes Leben führen müssen, welches mir letzten Endes "der Staat" vorschreibt.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Auch bei der Mülltrennung oder anderen Umweltthemen klappt es deswegen weil die entsprechenden Maßnahmen entweder einfach vorgegeben wurden oder Abweichungen unendlich teuer wurden. Man zwang die Leute zum Umweltschutz, und nach einer Weile waren sie daran gewöhnt und dann war es in ihrer Welt etabliert.


    Beim Tempolimit ist das ebenso. Wenn das einfach beschlossen würde - was ich allerdings nicht annehme, obwohl ich dafür wäre - würde sich in den Köpfen festsetzen dass das einfach so zu sein hat und in ein paar Jahren würde keiner mehr daran denken. Es wäre ganz normal und akzeptiert dass man auf der BAB max. 130 fährt. Es käme niemand auf die Idee zu rechnen ob es schneller oder langsamer ginge, so wie jetzt niemand darüber nachdenkt wie lange man braucht wenn alle mit 250 oder alle mit 80 km/h führen. Die Fragen stellen sich gar nicht, so wie auch heute keiner mehr ernsthaft über die Gurtpflicht diskutiert.


    So wäre es auch mit dem Tempolimit. Es wäre einfach da und fertig...


    Ich merke, wir bewegen uns immer mehr zu einer Masse, zu Spielzeugsoldaten...
    Null Individualität, keine persönlichen Freiheiten mehr, keine Rechte, nur Pflichten und Regeln.
    Gehts nicht auch mit dem kölschen Motto: Leeve un leeve loose (Leben und leben lassen)?

    so, kleines Zwischenfeedback an euch:
    wir diskutieren derzeit noch kontrovers im Betriebsrat, hat ja, wie ihr dargestellt habt, alles sein Für und Wider.
    Es wird wohl zunächst auf eine Betriebsvereinbarung hinaus laufen, um erstmal testweise einige Kollegen von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Bietet sich bei den teilweise recht weiten Strecken auch an.


    Zu der Infrasturfrage: Als Telefon- und Internetprovider mit eigenem (NGN-)Netz ist zumindest an vielen Wohnorten die Anbindung mit entsprechend schnellem DSL gewährleistet und auch unsere IT sollte entsprechend fähig sein, VPN-Lösungen zu installieren ;)