Beiträge von mpapageno

    @ BallerBaller


    Ja, ich kann mich auch schwach an diese Folge erinnern.
    War echt nicht schlecht!
    Dennoch, lustige Uniformen waren es keinegswegs.
    Sorry, wenn es bei mir ein wenig aufstößt, aber es dient "immerhin" der Traditionspflege. "a little bit respect.."


    Gruß, Marc.

    @ santoslihelper


    Zitat

    ...irgendwie scheint's denen zu gut zu gehen....


    Nicht alles was glänzt ist Gold.


    Zitat

    mehr "kostenlose" (da eingekaufte) gesprächsminuten = mehr airtime = bessere auslastung des netzes.


    Ist zwar sehr "nett", dass man dann für 1500 Punkte für 15€ frei telefonieren kann. Aber nicht immer wirst Du einen neuen Kunden "werben" können.
    Für den Nutzer sind 15€ Gesprachsumsatz viel, für den Konzern eher "Peanuts".


    Gruß, Marc.

    Hallo,


    also Fasching, Karneval, in Italien verbindet man immer mit Venedig!
    Da ist wohl was los. Im restl. Italien sollte es aber etwas mau sein!
    Da, wo meine Oma wohnt (Ligurien) kannst Du Karneval vergessen. Ob jedoch in größeren Städten ein wenig gefeiert wird, kann ich weder bestätigen noch verneinen.
    Das einzige, was ich grad aus die Schnelle fand ; Karneval in Pisa


    Gruß, Marc.

    Wir wollen das böse Omen doch nicht herauf beschwören, oder?
    Ist ein gebrandetes Gerät von VF...


    Ja, ich werde morgen mal zum Shop laufen.
    Obwohl, wenn ich auf eine SMS antworten möchte, geht das ohne Probleme.


    Gruß, Marc.

    Danke für Deinen Tipp,


    aber...
    1.) Sehr umständlich, wenn ich nur über Verknüpfung neue SMS erstellen kann.
    2.) Bringt es mir das "Text"-Menü auch nicht wieder.
    3.) Selbst, wenn nur "Neue Nachricht" als Verknüpfung auswähle, kommt "Neue MMS".
    4.) Klappt leider nicht, wie Du sagtest:rolleyes: ...


    Vielen Dank nochmals,


    Marc.

    Guten Morgen Community,


    habe hier folgendes Problem.
    Beim T610 fehlen ein paar Menü-Punkte!
    Ja, ich habe mich auch gewundert, aber es ist so.
    Wenn ich eine SMS erstellen möchte und über das Menü Nachrichten auf "Text" gehe, habe ich nur noch Posteingang, Optionen und SMS-Speicher.
    Desweiteren habe ich zwar Nachrichten auf der Sim, werden aber im Posteingang nicht angezeigt, (nach Reset); gehe ich auf Optionen, wird kein Unterpunkt angezeigt.
    Habe auch versucht über "Runden-Knopf-nach-links-Drücken" eine neue SMS zu erstellen. Jetzt kann ich aber nur MMS erstellen:confused: !


    Also, habt ihr eine Vorstellung, was los sein könnte?


    Vielen Dank im voraus,


    Marc.

    Hi,


    stimmt, Abliefernachweise bei DelisTrack sind ab 10 Uhr des nächsten Morgen verfügbar. Leider stimmt es auch, dass in vereinzelten Fällen die Pakete einfach vor die Tür gelegt werden aber dennoch eine Unterschrift auf dem Abliefernachweis zu finden ist!


    Gruß, Marc


    A propos: die Pakete beim DPD sind generell bis maximal 520€ versichert!

    @ Firestarter


    Hi,


    na und?
    Erfreue Dich doch daran, dass du VVL-Geräte mit 50% Rabatt bekommst.
    Also eine Umhängetasche mit einem übergrößen VF-Logo und einer Thermoskanne drin kann ich Dir gerne schenken, wenn es dir sooo viel bedeutet;)
    Wie bereits erwähnt, scheint VF in den einzelnen Kunden-Kategorien nochmals zu unterscheiden.
    Nichtsdestotrotz ist mein "Designer-Bierglas" gestern runter gefallen...:flop:
    Hätte man noch gut verkaufen können:D


    Gruß, Marc.

    Nein, ich habe den Text nicht selber nach einem Schützenfest verfasst:D
    Viel Spaß damit:


    Schützenfest:

    Einmal im Jahr is in jedem Dorf der Ausnahmezustand. Diese Orgie heißt
    dann Feuerwehr-, Schützen-, oder Sängerfest oder meinetwegen auch
    Hühnerwämserball, is vollkommen egal, weil is alles dasselbe.
    Dann wird nen Zelt aufgebaut irgendwo und mindestens drei Tage getestet,
    wieviel Ballerbrühe die alte Karkasse noch aufsaugen kann. Fängt meist
    schon Tage vorher an, mit Kränzeflechten, Birkenbraken anne
    Verkehrsschilder nageln oder weiß der Henker: Haupsache mitn Trecker
    rumnageln und Kiste Bier dabei. Während die Männer in der Wildnis das
    gefährliche Tannengrün erlegen,sitzen die Weibchen im Kreis und basteln daraus
    meterlange Kränze.
    So wird die traditionelle Rollenteilung gefestigt und keiner kommt auf dumme
    Gedanken.
    Die Sitte des Kränzens is uralt. Früher bein Schützenfest kamen immer
    mehrere Leute zu Tode: Kaputtgesoffen, anner Theke totgetrampelt oder
    anner achten Bratwurst erstickt.
    Ja und weil das ganze Dorf nachn Zeltfest zu tattrig war, um nen Kranz für
    die Beerdigungen zu flechten wurden die vorher auf Vorratfertiggemacht.
    Mußte man Montag dann bloß noch auf Ende schneiden das Gestrüpp,
    Papierblume dran und ab nachn Friedhof. Heute gibs ja kaum noch Tote bei
    Zeltfesten, nich mal mehr Schlägereien - die warn ja früher der Höhepunkt.
    Die Schlägerei ist die Form, in der der Mann vom Lande einem andern sagt,
    daß er ihn lieb hat. Und nach der Massenschlägerei in der Sektbar waren
    alle Männer Blutsbrüder. Doch die soziale Kälte is auch aufm Dorf zu
    spüren:
    keiner haut mehr dem anderen einfach so einen in die Fresse.
    Ein heimlicher Höhepunkt beim Zeltfest ist der spontane Geschlechtsverkehr
    an der Rückwand vom Festzelt. Wenn die Kerle zum Pissen irgendwo ins
    Gebüsch verschwinden, erinnern sie sich plötzlich, daß sie nich bloß ein
    Loch im Kopp haben, wo man Bier reinschütten kann, sondern daß es zwischen
    den Beinen auch wieder rauskann. Und mit dieser verkümmerten Restexistenz
    hatten sie früher doch auch immer viel Spaß.
    Und jetzt schlägt die erotische Phantasie gnadenlos zu: Sex ohne sich groß
    ausziehen zu müssen, is das allergrößte. Hose is eh noch auf vom Pissen,
    quasi die halbe Miete. Jetzt fehlt bloß noch die Gelegenheit. Doch da
    siehts dann finster aus: die Anzahl der willigen Tanten, die teilentblößt
    an der Zeltwand lehnen, hält sich doch in Grenzen. Und so laufen Dutzende
    von halbbesoffenen Typen mit offener Buchse hinterm Zelt rum und verstehen
    die Welt nich mehr. Müßt Ihr mal drauf achten, so ab 23 Uhr etwa geht's
    los:
    dann schleichen hier überall die Männer durchs Unterholz. Offiziell wollen
    sie natürlich nur zehn Liter Gerstenaufguß nach draußen bringen, in Wahrheit sind sie auf der Suche nach erotischen Abenteuern.
    Es gibt auch Männer, die gehen zum Pinkeln in den Toilettenwagen, die haben
    die Hoffnung schon aufgegeben, daß da draußen in der Wildnis noch
    irgendwas zu löten wäre.
    Aber auch bei den andern sieht die Realität nich besser aus: nach dem
    Strullen kommen sie total gefrustet wieder zurück ins Zelt. Früher entlud
    sich dann der Frust in einer homoerotischen Ersatzbefriedigung: der
    Massenschlägerei. Haben wir schon gesehen: gibs heute kaum noch.
    Was bleibt also: Das EINE: Körper stillegen durch Alkoholzufuhr. Das hört
    sich einfach an, isses aber nich, weil beim Zeltsaufen gibt es festgelegte
    Rituale, die man unbedingt beachtet muß:
    1. Ein Bier bestellen geht gar nich. Damit sagt man, daß man ne knickrige
    Sau is, keine Freunde hat oder Antialkoholiker, quasi das allerletzte.
    2. Also immer mindestens zehn Stück, einen Meter oder ein ganzes Tablett.
    Nie vorher abzählen, wieviel Leute um einen herumstehen und dann genau die
    Anzahl bestellen. Am besten irgendeine Zahl über die Theke grölen und ab
    dafür.
    3. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier
    haben wollen. Wichtige Regel: gefragt wird nich. Saufen ist schließlich
    kein Spaß.
    4. Wenn der Stoff da is, nich blöd rumgucken und überlegen, wem man denn
    eins in die Hand drücken soll. Am besten die Gläser wild in der Umgebung
    verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der
    kleinkarierte Pisser stellt sich da an.
    5. Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach
    dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit
    und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste
    Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: Wenn er zwölf Bier
    bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig
    ist, daß der Strom nie abreißt. Also wenn alle noch die Hälfte im Glas
    haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand
    drücken. Was voll peinlich ist: Mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke
    stehen, deshalb is Tempo angesagt beim reinschütten, is schließlich kein
    Kindergeburtstag.
    6. Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ne Runde Korn oder
    die absolute Hölle "Meyers Bitter", eine Art grünes Schlangengift, daß mit
    dem Eiter von toten Fröschen verfeinert wurde. Hier wird's ernst. Sollte
    sich sowas andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen. Merke:
    Biersaufen kann man überleben aufm Zeltfest mit etwas Planung und Glück;
    nach Meyers Bitter weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei
    wiederzubeleben.
    7.Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise aufm Zelt um halb Neun
    stramm wie die Kesselflicker. Geht natürlich nich, weil Du kannst ja noch
    nich Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann? Pausen machen!
    Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurstfressen und
    Tanzen.
    Erstens: Bratwurstfressen
    Vorteil: an der Bude gibs kein Meyers Bitter, da bist Du also ne zeitlang
    sicher vor der Alkoholvergiftung durch andere. Nu sind die Bratwurststände
    auf Zeltfesten immer so konzipiert, daß die Nachfrage immer größer ist als
    das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim
    Grillen die Schuhe besohlen kann. Einzige Qualifikation: sie können mit
    einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% überleben, deswegen wirken
    sie auch so scheintot. Nu sagt der Laie: watn Scheiß, das könnte man doch
    viel besser organisieren: zackzack kämen die Riemen übern Tresen. Falsch:
    die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nich aus
    Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl beantragen von der
    Sauferei und je länger man auf den verkohlten Prengel warten muß, desto
    größer die Überlebenschance.
    Zweitens: Tanzen:
    Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Wahl, weil
    anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr
    rein in den Pansen und Du mußt in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen
    Rochen von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen
    machen. Wenn Du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und Du kannst Dir ein paar Bier ausse Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nachm ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.
    Drittens: Sektbar
    Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier isses
    so voll und eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenns eigentlich nich
    mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in
    der Sektbar beide Beinprothesen geklaut und sie habens nich gemerkt.
    Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst is hoch: Du mußt Sekt
    saufen aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt.
    Ziemlich eklig alles. Wenns keine Sektbar gibt, gibst meist ne
    Cocktailbar:
    Cocktail heißt im Zelt aber nich Caipirinha oder Margerita sondern
    Fanta/Korn oder Korn mit Fanta. Also vorsichtig. Hier kanns ganz schnell
    Zu Ende gehen. Eine Alternative für den ganzen schnellen Weg ins Nirwana is
    noch der hannoversche Zaubertrank: Lüttje Lage. Vom
    Preis-Leistungs-Verhältnis her immer noch ne reelle Sache: So besäuft sich
    der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft. Doch bevor Du
    nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich...
    Viertens: Kotzen
    Klingt scheiße, Du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper, Dir dieses
    Geschenk bereitet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar
    Glück, daß Du die letzten zwanzig Bier noch erwischt, bevor sie Dein
    Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern. - So jetzt wären
    wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du abers den
    Zeitpunkt verpaßt hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig. Ätsch: Arschkarte gezogen. Denn jetzt heißt es:
    Fünftens: Die Letzten
    Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Faßaussaufen - es is immer
    Mehr drin, als Du denkst, oder Absacker trinken, wenns ein Meyers Bitter ist,
    kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter
    anrufen. Jeder paßt jetzt auf, daß keiner heimlich abhaut. Die ersten
    sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nich noch
    mehr saufen müssen. Vorteil dieser Phase des Zeltfestes: Du mußt nich mehr
    extra mehr nach draußen latschen für Pissen und Kotzen: geht jetzt alles
    vor Ort.
    Sechstens: Nach Hause Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine
    schaffst Du's nich mehr, Taxis gibst nich aufm Land, und wenn, würden sie
    Dich nich mitnehmen. Deine Frau kommt nich, um Dich zu holen, die is froh,
    daß dieses Wrack nich inner
    Wohnung liegt und der Gestank in die Möbel zieht. Was bleibt ist..
    Siebtens: Der Morgen danach: Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die
    Ritzen in der Zeltfestplane. Du wirst wach von einem Zungenkuß, wie Du ihn
    noch nie in Deinem Leben gekriegt hast.
    Leidenschaftlich küßt Du zurück. Dann machst Du Deine
    verklebten Augen auf und blickst in das fröhliche Gesicht des zottigen
    Köters von dem Karusselfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema
    Würfelhusten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach
    einem Steckschuß. Jetzt hilft nur noch: Stützbier bis die Maschine wieder
    halbwegs normal läuft.
    Seid froh, dass die Schützenfest-Saison vorbei ist, wir alle hier können
    stolz und fröhlich sein, denn wieder einmal haben wir es überlebt.
    Bis zum nächsten Jahr,


    Munter bleiben.