ZitatOriginal geschrieben von TMausHB
Oh im Rabenfeld.... Da gegenüber hab ich mal gearbeitet (BMW).Kenn ich, kenn ich... Da waren wir fast jeden Mittag, aber so richtige Probleme hatten wir da nie?! Immer alles pünktlich gewesen.
Um gerad mal wieder aufs Topic zurückzukommen: Fast immer, wenn ich bislang diese McCroissant gegessen habe, war es innendrin noch halb gefroren... Allerdings funktionierte der Umtausch immer gut, so dass ich stets mit dem halb gegessenen Croissant hingehen konnte, und dann kurzerhand ein neues bekam (ließ sich 4x durchziehen, dann war ich satt :D). War übrigens ein restaurantunabhängig festzustellendes Problem.
Es gibt doch sicherlich festgelegte Zeiten fürs Erwärmen? Ist es evtl. bekannt, dass da 20 Sekunden zu wenig angegeben sind?
Schinken für die McCroissant werden Stunden vor Gebrauch aus dem Tiefkühlraum genommen und in den Vorkühlraum zum Auftauen gelegt. Vergisst jemand es zu tun, oder es sind zu wenig aufgetaut, so muss man leider auf die gefrorenen zurückgreifen. Eigentlich ist dan das Produkt ausverkauft, bis die Schinkenstücke gebrauchsfertig sind, doch es kommt aber auch vor dass sie weiterverkauft werden, in der Hoffnung, dass sie in den 4 Minuten, in den die McCroissants im Ofen sind, auftauen. Die 4 Minuten reichen aber nicht aus. Also bringt eine erneute Bestellung von McCroissant nichts, weil es sich wohl um die gleichen Schinken handeln wird.
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Zu den Wartezeiten:
Leider reicht es schon aus, wenn ein einziger Mitarbeiter in der Küche (je nach Küche 2-6, auch mal mehr) nicht bedarfsgerecht arbeitet, damit Wartezeiten entstehen.
Alle 4 Minuten, kann man einen Korb Nuggets fertigstellen. Es sind ca. 50 Stück. Also kann man in 8 Minuten 100 Nuggets pro Friteuse frietieren. Wenn aber nur einer an dieser Station fehlt, aber auch wie gesagt ganz langsam arbeitet, dann summiert sich es. Normalerweise nimmt man die Nuggets raus, dann hängt man neue rein. In den fast 4 Minuten, wo diese dann fritiert werden, kann mann die Nuggets einpacken oder die anderen Chicken-Produkte in die Friteuse hängen, so dass theoretisch alle 4 Minuten neue Nuggets zur Verfügung stehen.
Doch wenn der besagte Mitarbeiter aber die Nuggets herausnimmt, diese ersteinmal einpackt (und dieses auch noch langsam tut) und erst dann die neuen Nuggets hinein hängt, dann dauert es nicht 4, sondern vielleicht 6-7 Minuten.
Wenn aber zu Stoßzeiten die Nuggets nacheinander rausgehen, dann summiert es wie gesagt. Dann müssen die Gäste im Store warten, erst ein, dann zwei usw. Sind die neuen Nuggets fertig, dann bekommen erst die, die schon darauf warten und diejenigen, die neubestellen müssen wiederrum warten. Es geht soweiter.
Dieses Beispiel lässt sich auf andere Produkte übertragen. Meistens sind es Mitarbeiter, die lange dabei sind und lange Kündigungsfristen haben. Man kann sie auch so leicht feuern. Diesen Umstand nutzen manche leider Gottes schamlos aus.
Da man als Kassenkraft aber auch als Runner (der die Bestellungen am DRive zusammenstellt) direkt mit dem Kunden zu tun hat, und bei Beschwerden bezüglich Wartezeiten angesprochen (mal auch in unfreundlicher Weise), ist man selbst genervt, weil man halt als Ventil agiert, obwohl man selbst keinen Einfluss auf die Wartezeit hat.
Es braucht sich keiner anmachen zulassen, wenn man freundlich nach dem laufenden Vorgang fragt. Jedoch ist es hinter der Theke schon kompliziert, obwohl es vor der Theke vielleicht leicht aussieht.
Gastronomie an sich ist anstrengend (das werden wohl andere in dem Bereich bestätigen), aber wenn man gleichzeitig auf Fast als auch auf Food achten muss, also wenn Qualität und Quantität stimmen müssen, dann erlaubt das System nur sehr kleine Fehler. Ein einziger größere Fehler, kann es durcheinander bringen (Hängt natürlich davon ab, wer [bei der Schichtführung also] dieses System gerade koordieniert) Ich bitte daher nochmals um Verständnis.