Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Ich hole diesen Thread mal hoch da derzeit verstärkt (gefühlte zwei pro Tag) Rechtsberatungsthreads im Geplauder aufgemacht werden, mit starker Tendenz zu Mietrecht. Da praktisch alle dieser Threads ab Seite 2 in juristische Schw+nzlängenvergleiche ausarten, wäre ich dafür, diese Threads gar nicht erst ausarten zu lassen.


    Wie seht Ihr das?

    Ja, stimmt. Muss man sich halt selber was bauen, was den Kühlschrank generell unterhalb einer gewissen Temperatur ausser Betrieb setzt. Hilft natürlich nicht gegen den Temperaturbereich zwischen 16 und 6 bzw. 10 und 6 Grad. Und natürlich viel schlimmer, dass das Bier einfriert wenns zu kalt wird :D

    Manche Geräte bedienen sich der Innenbeleuchtung zur Beheizung, wenn es um den Kühlschrank herum zu kalt ist. Schliesslich will der Besitzer ja ca. 6 Grad im Hauptraum des Kühlschrankes haben, damit das Bier nicht einfriert. Deshalb haben manche Geräte eine Taste irgendwo, mit der man dauerhaft die Innenbeleuchtung brennen lassen kann. Vermutlich haben schlauere Geräte auch einen Aussentemperaturfühler, der dann bei einer niedrigeren Aussentemperatur als innen am Thermostat vorgewählt dann die Beleuchtung/Heizung aktivieren.

    Der Deutsche(TM) vergisst gerne, dass nicht nur die Umsatzsteuer, manchmal auch Statetax, und ganz sicher nochmal Hotelsteuer draufkommt, manchmal auch Steuersteuer. Über den Daumen kostet eine 80-Dollar-Unterkunft dann 100 Dollar in Wirklichkeit. Glaub mir mal was, ich verbringe vier Monate pro Jahr in Hotels.


    Und bei den namhaften Ketten kosten die simpelsten Versionen niemals unter 79 Dollar. Eher 89 bis 99 pro Nacht. Darunter kommen dann die Crystal Palaces und das Hole-you-are-Inn.

    Zitat

    Original geschrieben von mws55
    Du lebst doch selbst in den USA und kennst die langen Strecken, fahrsfahrwerkaus?


    Ja, richtig. Ich lebe in Iowa und das liegt im Midwest, da wo der Threadersteller auch durchmüsste. Ich habe mir mal die Strecke Toronto-Seattle angesehen und ich würde sie nicht fahren. Soviel interessantes liegt da nicht auf dem Weg.


    Persönlich würde ich ab sechs Stunden Fahrt fliegen. Man schafft im Schnitt pro Stunde 60 Meilen. Es ist zwar sehr entspannend und machbar, einen ganzen Tag lang zu fahren, aber alleine aus Sitzkomfort-Gründen könnte ich das nur einen oder zwei Tage machen. Als Faustregel würde ich max. 2-3 der großen Staaten mit dem Auto durchqueren, danach lieber fliegen. Ich würde mir ein halbes Dutzend Highlights aussuchen, und dann jeweils vor Ort zwei Tage bleiben. Das reine Herumfahren bringt nichts, dafür sind die Strecken zu öde und es reihen sich Ketten und Ketten der selben Fressbuden, Tankstellen und Hotels aneinander.

    Mir wären drei Wochen Road-Trip einfach zu teuer. 21 Übernachtungen a ca. 100 Dollar für einfache, saubere Hotels wäre mir etwas zuviel. Lieber eine Woche kürzer, und von dem gesparten Geld die interessanten Ziele direkt anfliegen und nur für kurze Strecken ein Auto nehmen.


    Viele Deutsche denken, dass das Abreissen der großen Entfernungen richtig toll exotisch und amerikanisch ist, aber in Wirklichkeit nervt die Fahrerei irgendwann gewaltig und viel zu sehen gibt es auch nicht unterwegs.


    In USA ist Zeit der große Faktor, weil jeder Urlaubstag dort ca. 150 Dollar kostet, für ein durchschnittliches Hotel plus Essen plus Sprit. Man kanns vielleicht auch auf 100 Dollar Gesamtkosten drücken pro Tag, aber das wäre mir entschieden zu lausig und auch unsicher. Im Crystal Palace will ich nicht übernachten :rolleyes: